15.12.06 13:29 Uhr
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Japan: Künftig wird Vaterlandsliebe im Unterricht gelehrt

Knapp drei Monate ist der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe im Amt. In seiner Amtszeit sorgte er bereits u.a. dafür, dass die Schulen die japanische Fahne ehren.

Nun hat die Regierung ein Gesetz verabschiedet, das die Schulen damit beauftragt, den japanischen Schülern in Zukunft Vaterlandsliebe im Unterricht zu vermitteln.

Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges mussten die Kinder Opferbereitschaft für ihren Kaiser zeigen, so dass dies nun ein Kritikpunkt der Opposition ist, diese Gesetze wieder auferstehen zu lassen. Ein Misstrauensantrag scheiterte bereits.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Vater, Unterricht
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2006 13:33 Uhr von vst
 
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kann da mal einer: die rechtschreibfehler entfernen?
die anderen auch
da kriegt man ja augenkrebs
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15.12.2006 13:52 Uhr von Johnny Cash
 
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Nur: der Vorschlag in Deutschland würde wieder eine Riesendebatte auslösen. Zumindest scheinen die Japaner mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen zu haben und einen gesunden Patriotismus zu entwickeln.
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15.12.2006 14:13 Uhr von meggaiwa
 
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"Gesunder Partriotismus": Ich finde Patriotismus nicht gesund. Niemals. Dazu muss ich auch nicht links sein...

Liebe zu etwas völlig abstrakten, was im Prinzip zum Teil auch einfach nur erweiterter Egoismus ist.

Staaten müssen momentan scheinbar noch sein, man muss die Gesetze mehr oder weniger beachten, etwas tun; wenn man in Deutschland ist, halt für Deutschland bzw. für die deutsche Gesellschaft. Für alle anderen aber auch, nach Möglichkeit.
Aber dazu braucht man keinen Patriotismus.
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15.12.2006 14:24 Uhr von erdbewohner
 
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uiuiui da hat Johnny C. schon ganz recht.......

patriotismus ist ja ok für jedes land... aber die ehemaligen axismächte haben nunmal eine schlechte vergangenheit ^^

stellt sich jetzt nur die frage was die usa darüber denkt?? (vielleicht kommt bald ein 2tes Pearl Harbour?^^)


und wie wäre es wenn in den deutschen schulen zu anfang der ersten stunde zuerst gemeinsam die deutsche nationalhymne gesungen wird???(+immigranten und alles dazu^^^^) ogottogott^^
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15.12.2006 14:59 Uhr von myfurde2
 
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Solche miesen Nazis OH !!! ist ja gar nicht in Deutschland. Na dann ist das natürlich in Ordnung und Super ... ;-)
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15.12.2006 15:05 Uhr von Jaraen
 
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Patriotismus ist: die Tugend der Boshaften.
Wie auch immer, um die USianer mache ich mir da weniger sorgen. Die Japaner haben im 2WK viel schlimmere sachen mit den Chinesen angestellt. Also wenn es deswegen einen aufschrei gibt dann wohl eher von China aus.
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15.12.2006 19:26 Uhr von legionaer
 
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Komischerweise nur Deutschland hat ein Problem selbst mit Vaterlandsliebe bzw. Patriotismus.

Eigentlich sollte den Deutschen nach 45 durch die Umerziehung nur der Nationalismus ausgeprügelt werden, aber es freut sicherlich alle die den deutschen Staat und seine Gesellschaft gefährden, dass die meisten Deutschen mit ihrem eigenen Land nichts anfangen können.

Wenn ich dann schon immer die Pseudo-Argumente höre warum Patriotismus so gar nicht in Deutschland gehen soll, da frage ich mich echt, ob es nicht wirklich besser wäre, Deutschland dicht zu machen und die Bevölkerung irgendwohin zu deportieren. Haben ja eh kein Gefühl für Heimat. :)
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15.12.2006 21:25 Uhr von meggaiwa
 
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Nur Deutschland? Ich glaub, wenn Deutschland das Land ist, in welchem die Menschen die Idiotie hinter Patriotismus erkennen, dann ist das eine Ehre.

An alle Patriotismus-Fans: Sorry, aber alle Länder die einen ausgeprägten Patriotismus haben, fangen damit nur Schwachsinn an --> USA, Japan, Israel, zum Teil auch Frankreich, usw...

60 Jahre sind vorbei nach dem zweiten Weltkrieg. Deutschland hat nicht "immer noch ein Problem mit Patriotismus", sondern immer noch im Gedächnis was für Dreck dabei rauskommt, was eher ein Kompliment ist.

Mir soll bitte jemand hier anhand der realen Beispiele erklären in wie fern der Patriotismus den patriotischeren Nationen nützt. Naivität, blindes Staatsvertrauen, erweiterte Egozentrik usw. seh ich da nicht als Vorteil.

Wenn die Leute jemand zum lieb haben brauchen, dann sollen sie sich ne Freundin holen anstatt das Vaterland.......
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16.12.2006 01:28 Uhr von digitainer
 
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haben schliesslich: auch den 2. W-Krieg verloren!
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16.12.2006 14:47 Uhr von Artemis500
 
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Patriotismus täte einigen Ländern gar nicht schlecht.
China zum Beispiel...die lassen sich allen Ernstes längere Beine und europäisch aussehende Augen operieren.
Die sollten mal ein bißchen mehr Stolz auf ihre Abstammung zeigen.
Sich selbst für besser zu halten als alle anderen ist schlecht. Alle anderen für besser zu halten als sich selbst ist aber auch krank.
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17.12.2006 12:26 Uhr von vst
 
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patriotismus ist was feines: wenn er es schafft sich vom nationalismus und der fremdenfeindlichkeit zu distanzieren.

was aber in 90% der fälle nicht gelingt.

leider sind die meisten vaterlands- und heimatverbundenen leider auch rassisten die sich und ihr vaterland ganz deutlich über alles andere stellen.

außerdem ist die bevormundung des bürgers durch den staat durch diesen bescheuerten hurrapatriotismus auch nicht besser als überhaupt keinen patriotismus zu haben.

und für was regt sich mein herz? fürs vaterland? was ist mein vaterland?
gehört zu meinem vaterland auch mecklenburg-vorpommern und schleswig-holstein?
sicher nicht.
mein vaterland ist württemberg.
oder schwaben?

auf jeden fall empfinde ich für diese beiden länder vaterlandsliebe.
für brandenburg nicht.
ab dem main aufwärts ist deutschland für mich genauso wichtig oder unwichtig wie england oder polen.
da sind mir das elsass, teile der schweiz und norditaliens kulturell und "vaterländisch" wesentlich näher.

tut mir leid, ich kann für ein gebilde das nicht meine heimat ist keine vaterlandsliebe empfinden.
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17.12.2006 13:11 Uhr von Cenor_de
 
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Mein Vater hatte gar kein Land ;): Länder sind das Ergebniss von Kriegen und Wuchergeschäften zwischen imperialistischen Eliten.

Man kann alles mögliche lieben. Aber Länder?
Bin ich Deutscher? Ist das eine Definition, die irgendetwas über mich aussagt?
Mit Sicherheit nicht, denn dann müssten ja meine gemeinsamen Merkmale, mit jedem der Deutsch ist, grösser sein, als mit denen von Menschen anderer Nationen.

Das ist definitiv nicht der Fall.

Ich werde Menschen niemals verstehen, die Länder lieben. ich lebe hier, weil ich dran gewöhnt bin. Weil ich mich beim sprechen und vorallem beim hören weniger konzentrieren muss
Als Gegenleistung bezahl ich hier meine Steurn und solange es sich aushalten lässt, bleib ich auch hier.

Mit einer besonderen Zuneigung zu diesem Land hat das nix zu tun. Es ist nur bequemer, weil ich die Regeln kenne, die hier gelten.
Ich würde für dieses Land, das mir nicht gehört, weder töten noch sterben, oder Dinge tun, die mir unsinnig erscheinen.
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17.12.2006 13:46 Uhr von mäckie messer
 
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Komisch: dass die ganzen Rechten es hier offenbar nicht schaffen, den Artikel bis zu Ende zu lesen. Sonst würde ihnen wohl auffallen, dass es in Japan sogar ein Misstrauensvotum wegen derartigem "Patriotismus" gegeben hat. Aber schön, wenn in Japan nationalistische Extremisten an die Macht kommen, dann wird es bei uns ja auch langsam wieder Zeit, oder?
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17.12.2006 13:54 Uhr von vnna
 
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ist doch ok: was soll man diskutieren, was nicht ist?
Keiner von uns hat eine Nationalität. Zumindest die in Deutschland geborenen.
Ein Blick im Ausweis verrät es:
Nationalität: deutsch

Ja wie "deutsch"! In anderen Pässen steht z.B. "Italien, Frankreich, Spanien, etc."

Patriotismus oder Nationalismus ist doch also amtlich wegrationalisiert!

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