15.12.06 11:59 Uhr
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AOK: Anstieg der Beiträge um bis zu 1,6 Prozentpunkte möglich

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) werden im kommenden Jahr ihre Beiträge erneut deutlich anheben. Dies geht aus internen Papieren vor, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag berichtete.

Mit einem Anstieg von 14,8 auf 16,4 Prozent verzeichnet die AOK Rheinland-Pfalz den höchsten Anstieg unter den AOKs. Die AOK Berlin, deren Beitragssätze um 1,2 Prozentpunkte steigen sollen, erreicht mit 16,7 Prozent den höchsten Beitragssatz.

Hauptursache für den Anstieg ist die Gesundheitsreform. Allerdings kommen bei einigen AOKs auch individuelle Umstände hinzu, wie z.B. eine hohe Anzahl Kranker oder ein hoher Schuldenberg. Am Freitag berät der Bundesrat die Gesundheitsreform.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Prozent, Anstieg, Beitrag, AOK
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2006 12:30 Uhr von muro52
 
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Nur raus aus den AOKs: Wenn man dann noch berücksichtigt, das die KKs ab nächstem Jahr dem Insolvenzrecht unterliegen sollen und fast alle AOKs keine Rücklagen für immense Pensionszahlungen gebildet haben, werden sich die meisten aus der AOK verabschieden. Mal sehen, wie lange sie noch überleben.
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15.12.2006 13:02 Uhr von 666leslie666
 
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Boahhh 1.6 Prozent: Wenn schon denn schon...
Dann aus den vollen.
Taschen der Vorstände müssen ja gut gefüllt sein.. >;-)
Organisation mit den 3 Buchstaben..
Wir brauchen euch.. >:-)

Mlg jp
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15.12.2006 13:21 Uhr von marshaus
 
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zockerbande: immer mehr held.....und immer weniger leistung...wird bald so sein beitraege zahlen und behandlung ebenso.
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15.12.2006 13:51 Uhr von Urmeli
 
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Lohnnebenkosten: Was bringt es, wenn die Bundesregierung dank Märchensteuererhöhung die Lohnnebenkosten senken will (Arbeitslosenversicherung) wenn die Kassen auf der anderen Seite die Beiträge wie verrückt erhöhen.

Danke allerdings, dass wenn die AOK so erhöht, die anderen Kassen wie BKKs etc. in einem gewissen Masse nachziehen werden. Und wer zahlt´s??? Der Ottonormalverbraucher!
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15.12.2006 15:42 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@nokia Widerspruch ! Widerspruch Euer Ehren:

Wenn die AOK Rheinland-Pfalz den Beitragssatz von 14,8 auf 16,4 Prozent anhebt, sind das 1,6 Prozentpunkte und nicht 1,6 Prozent.

Auf die Basis von 14,8 Prozent ergibt eine Steigerung von 1,6 Prozentpunkten 16,4 Prozent, einer Steigerung von 1,6% jedoch deutlich weniger..... nach meiner Schätzung mit dem Taschenrechner knapp über 15 Prozent. Also muss ich auf der gewählten Formulierung beharren, sonst wäre die Nachricht falsch......

Nixfürungut***
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15.12.2006 15:58 Uhr von borgir
 
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hau mir ab: mit der aok. teuer, schlechter service, unfreundliche berater, null leistung. bkk direkt, 11,9 prozent. die bleiben auch so.
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15.12.2006 20:13 Uhr von scallme
 
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AOK hat halt das falsche Klientel: die AOK wirtschaftet nicht schlecher/besser als andere, die AOK hat aber das Problem, das der überwiegende Teil der Mitglieder Rentner sind (--> kaum Beiträge kommen rein, aber erzeugen die größten Kosten). Außerdem muss die AOK viele Arbeitslose aufnehmen. Auch hier kommen keine Beiträge rein.
Ich möchte keine Werbung für die AOK machen, aber bevor man hier BILD-Schlagzeilen a la "Zockerbande" etc. einbringt, sollte man wenigstens mal kurz nachdenken...
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15.12.2006 23:18 Uhr von normalo78
 
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Am Besten finde ich die Begründung "Hauptursache für den Anstieg ist die Gesundheitsreform." War die nicht dafür gedacht, die Beiträge zu senken oder mindestens stabil zu halten? Die schämen sich nicht mal, sowas zu sagen.

Alle KK abschaffen, oder besser gesagt: eine für alle. Und wenn ich alle sage, meine ich auch alle, auch "Besserverdienende" und Beamte. Keine Extrawurst mehr für Reiche. Alle sollen die gleiche hochwertige Behandlung erhalten.

Gruß
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16.12.2006 17:10 Uhr von borgir
 
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@scallme: du vergisst aber, dass diese rentner 40 oder 50 jahre eingezahlt haben. wo bitteschön ist die kohle hin??? die aok entschuldigt ihre schlechte zahlungsmoral durch diese lüge...aber es ist und bleibt eine lüge mit der die beitragszahler blind gehalten werden. viele alte mitglieder heißt viele langjährige beitragszahler...also nochmal...wo ist die kohle....die steckt in riesigen verwaltungsbunkern und steht in der garage der bosse
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16.12.2006 18:59 Uhr von Troll-Collect
 
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@borgir: schonmal was von Umlagesystem gehört?
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18.12.2006 07:29 Uhr von borgir
 
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@ troll-collect: schon. aber man muss zugeben, dass die kassen im jahr milliarden sparen könnten, wenn man das geld an den richtigen ecken ausgibt. die beitragserhöhung macht keinen sinn, außer, dass die vorstände neue autos und die kasse neue verwaltungsmaschinen bekommt
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18.12.2006 12:36 Uhr von Troll-Collect
 
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@borgir: "neue autos und die kasse neue verwaltungsmaschinen"

lass doch mal die Klischees weg, das sind Peanuts.
Bei den AOKn kommt als Besonderheit der hohe Anteil Arbeitsloser, Rentner und Geringverdiener hinzu, was zu geringeren Einnahmen je Versicherten führt.

Die Beitragserhöhung resultiert fast ausschließlich aus der Mehrwertsteuererhöhung, dem weitgehenden Wegfall des Bundeszuschusses für versicherungsfremde Leistungen und der Vorbereitung auf den Gesundheitsfonds.

Ich zähle dir mal ein paar Beispiele auf, wi das Geld im Gesundheitswesen verbrannt wird:

"Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International hat das deutsche Gesundheitswesen unter die Lupe genommen und kommt zu einem vernichtenden Schluss: Durch Misswirtschaft, Betrug und Korruption gingen jedes Jahr bis zu 24 Milliarden Euro verloren."
http://www.handelsblatt.com/...

"Milliardenbetrug bei Arztabrechnungen"
http://www.zdf.de/...

"Die geplante Erhöhung der Krankenkassenbeiträge könnte durch Einsparungen im Pharmasektor aufgefangen und damit überflüssig werden. Das sagte Prof. Gerd Glaeske, Mitglied des Sachverständigenrates für das Gesundheitswesen"
http://www.daserste.de/...

"Machtkartell: Die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Gesundheitsreform"
http://www.wdr.de/...

"Gesundheitsreform: Manipulatives Marketing von Pharmafirmen, die Macht der Lobbygruppen und "legale Korruption". Interview mit Professor Karl Lauterbach"
http://www.heise.de/...
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18.12.2006 23:37 Uhr von DorianArcher
 
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Möglich: Ja, bei der AOK möglich. Aber es wäre auch möglich, dass Mainz noch deutscher Meister wird.
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19.12.2006 21:58 Uhr von Nessy
 
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Eigentlich: egal was wir dazu meinen !!! Abkassieren tun die trotzdem, wir haben ja gar keine andere Wahl....
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20.12.2006 07:28 Uhr von zenon
 
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Wahrscheinlich: haben sich die Krankenkassenvortände mal wieder eine saftige Erhöhung genehmigt.
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20.12.2006 13:43 Uhr von borgir
 
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@troll-collect: gut. hast du recht.

aber die kassen könnten ihre fälle auch besser prüfen. ich arbeitete mal auf einer inneren station in einem kleinen kreis-krankenhaus. dort waren sehr viele alkoholiker zum stationären entzug. es gab dort fälle, die bereits zum zehnten mal und mehr zum entzug da waren. diese entzüge sind extrem teuer da die medikamente sehr kostenintensiv sind. danach folgt dann noch eine langzeittherapie die ebenso sau teuer ist. und was passiert: wenn es ihnen wieder schlecht gign, weil sie wieder begonnen hatten zu saufen, kamen sie wieder und wurden munter weiter-therpiert. und das sind keine einzelfälle. patienten werden mit diagnosen behandelt, die niemals einen krankenhausaufenthalt rechtfertigen. die einstellung eines diabetikers mit insulin kann ohne probleme ambulant erfolgen. aber nein, 10 tage aufenthalt, und die kasse muss zahlen.
warum bezahlt die krankenkasse aufenthalte von patienten, deren aufnahemdiagnose eine herzinsuffizienz war, jedoch weder herzstärkende noch ausschwemmende medikamente zum einsatz kamen??? als kasse muss ich solche dinge prüfen und nicht blind zahlen. misswirtschaft ist ein sehr großer faktor den die krankenkassen aber selbst zu verantworten haben.

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