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München: Kind bekam erstmals in Deutschland Herzklappe ohne Operation implantiert

Ein 14-jähriges herzkrankes Kind bekam erstmals in Deutschland eine Herzklappe ohne operativen Eingriff eingesetzt. Stattdessen haben die Ärzte in München innerhalb von zwei Stunden den Herzklappenersatz mit einem Katheter eingesetzt.

Durch die Leistenvene wurde der Eingriff vollzogen, während das Herz schlug. Auch eine Herz-Lungen-Maschine wurde nicht benötigt. 250 Ärzte aus 25 Ländern sahen bei der OP via Bildschirm zu.

Bei einem 14-jährigen Mädchen gab es bei einem Herzklappen-Eingriff dagegen Probleme. Die Methode mit dem Katheter ist nämlich nur anwendbar bei höchstens 22 Millimeter breiten Klappen. Bei der Patientin war die Öffnung des Brustkorbs notwendig.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Kind, München, Operation
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2006 12:06 Uhr von >rno<
 
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Ohne Operation? Was, bittesehr, ist ein zweistündiger Kathetereingriff durch die Leistenvene? Keine Operation?

Dabei spielt es keine Rolle, ob das Handelsblatt in der Überschrift den gleichen Fehler macht.

@Autor: Überschrift "ohne Operation"
Weiter unten: "... sahen bei der OP via ..."

Was denn nun?
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15.12.2006 13:14 Uhr von LuCypher
 
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hab mich auch gewundert und deshalb auch erstmal in der Quelle nachgeschaut.

Deswegen auch keine Beanstandung von meiner Seite, auch wenn´s unlogisch ist, von OP und Eingriff zu reden und dann "ohne Operation" zu schreiben
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15.12.2006 14:31 Uhr von Anubis71
 
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Mikroinvasive Chirurgie: das ist der neue Trend in der Medizin. Hierbei werden die Eingriffe so geplant, dass nur kleine Wunden bleiben und der Körper bei dem Eingriff so wenig wie möglich belastet wird. So werden Operationen im herkömmlichen Sinne umgangen und daher spricht man nicht mehr von einer OP. Genau genommen ist es aber eine, ist aber dennoch eine Frage der Definition. Letzen Endes ist auch das entfernen einer Warze durch schneiden schon ein OP. Wie gesagt: Definitionssache.
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15.12.2006 14:56 Uhr von marshaus
 
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nein ist logisch: ist wie bei einem herzinfarkt, mein mann ist nach der selben methode behandelt worden wo ihm ein stent eingesetzt wurde und so eine totaloperation umgangen wurde...
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15.12.2006 15:58 Uhr von borgir
 
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@autor: dumm ausgedrückt. natürlich ist das eine op. nur keine so große wie sonst nötig.
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17.12.2006 19:38 Uhr von marshaus
 
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es ist eine op: ein kleiner schnitt aber eine angelegenheit die lange dauert und anstrengend ist....auch fuer den patienten
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18.12.2006 23:35 Uhr von DorianArcher
 
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Wow: War das das erste Mal überhaupt oder nur in Deutschland?
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20.12.2006 07:30 Uhr von zenon
 
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zweiseitiges Schwert: Ist bestimmt eine gute Sache aber wer ist schon gern der Erste bei soetwas? Versuchskaninchen bitte Vortreten...
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20.12.2006 13:45 Uhr von borgir
 
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@zenon: es muss immer einen ersten geben um fortschritt zu gewährleisten. wenn sich die ärzte nicht sicher wären mit der behandlung, würden sie es nicht tun. damit würde ihr job, der job der assistenten in gefahr sein, wären sie nicht sicher. ganz abzusehen vom ruf des krankenhauses, welcher in der heutigen zeit eine große rolle spielt.

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