15.12.06 08:54 Uhr
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Müssen deutsche Firmen bestechen, um im Wettbewerb zu bestehen?

Fälle, in denen deutsche Firmen in Schmiergeldzahlungen verwickelt sind, waren zuletzt häufiger zu lesen. Bei VW war es die Lustreisen-Affäre, BMW hat einen Skandal mit Zulieferfirmen und bei Siemens sind es gleich mehrere hundert Millionen Euro.

Das Bundeskriminalamt (BKA) bescheinigte, dass Top-Manager deutlich überrepräsentiert seien, was Schmierzahlungen betrifft. Und obwohl Bestechung sowohl national als auch international unter Strafe steht, scheuen viele Firmen diese Tat offenbar nicht.

Der Heidelberger Kriminologe Prof. Dölling meint, dass deutsche Firmen in korrupten Ländern andernfalls einen Wettbewerbsnachteil hätten. Die Firmen würden jedoch nicht nur den Ländern Schaden zufügen, sondern auch ihre Mitarbeiter in Gefahr bringen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Firma, Wettbewerb
Quelle: ftd.de

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