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Siemens und Nokia verschieben ihr geplantes Joint-Venture

Die Korruptionsaffäre beim Münchner Elektronikkonzern Siemens gefährdet nun auch die geplante Zusammenarbeit mit dem finnischen Mobilfunkausrüster Nokia. Der Start eines Joint-Ventures war ursprünglich für den 1. Januar 2007 anvisiert.

Nokia will den Kollegen aus München Zeit einräumen, die gegen sie erhobenen Vorwürfe aufzuklären, hieß es aus beiden Konzernzentralen. Bei den derzeit laufenden Ermittlungen ist auch die Mobilfunksparte von Siemens betroffen.

In dem geplanten Joint-Venture, an dem beide Konzerne zu jeweils 50 Prozent beteiligt sein sollen, obliegt die operative Führung Nokia. Als Hauptsitz des neuen Unternehmens ist Helsinki vorgesehen.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, Nokia, Joint
Quelle: www.handelsblatt.com

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14.12.2006 21:32 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ich sage nur Siemens, Siemens, Siemens. Die Korruptionsaffäre zieht für den Münchener Konzern immer weitere Kreise und schneidet dabei immer tiefer ins Fleisch. Das tut nicht nur den Mitarbeitern weh, inzwischen leiden schon längst beschlossene Entscheidungen unter der Affäre. Den Bilanzschaden miteinbezogen, wird die Korruptionsaffäre für Siemens langsam zu einem Milliardengrab. Ich wünsche gute Unterhaltung bei der nächsten Hauptversammlung.

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