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Kanada: Mensch lebt nach Herzoperation "ohne messbaren Blutdruck"

Gérard Langevin musste nach einem schweren Herzanfall operiert werden, eine Herztransplantation konnte aus medizinischen Gründen nicht vorgenommen werden. So bekam der 65-jährige Kanadier die künstliche Pumpe "Heartmate II" implantiert.

Der Herzersatz hat die "interessante Begleiterscheinung", dass bei Langevin seit dem Eingriff weder Blutdruck noch Puls messbar sind, wie vom Universitätsklinikum McGill in Montréal bekannt wurde.

Von Seiten des Herstellers hieß es, dass dieses Phänomen bisher noch nicht festgestellt wurde. Etwa 400 Menschen haben dieses künstliche Herz bisher erhalten. Langevin selbst urteilt über sich, dass er nun wieder "voller Energie" stecke.


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WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mensch, Kanada, Blutdruck
Quelle: de.news.yahoo.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2006 22:03 Uhr von k4ef3r
 
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seltsam: ist das dann nicht mehr:
..schlag(schlag)...schlag(schlag)...slchag(schlag)... ?
sondern einfach nur noch ein homogenes Fließen? muss entspannend sein, nicht mehr ständig diesen lästige bumsen inner brust zu haben :-P
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15.12.2006 00:28 Uhr von niffer
 
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Besser durchblutet? Dann im nächsten jahr bei der Tour de France
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15.12.2006 05:12 Uhr von marshaus
 
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sollte sich lieber erkundigen ob die garantie auch gueltig ist bei versagen der maschine.
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15.12.2006 07:20 Uhr von bpd_oliver
 
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muss er aber gewaltig aufpassen. Nicht, dass er bei einem Unfall nur leicht verletzt wird, der Arzt ihm aber gleich ein Zettelchen an den Zeh hängen will. Am besten, er trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Ich bin noch nicht tot" *g*
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15.12.2006 07:27 Uhr von Matt.E.Zin
 
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@bpd_oliver: Gute Idee, aber wieso nach einem leichten Unfall ? Der braucht doch nur mal irgendwo mal eindösen
(z.B in der Sonne am Starnd) :-D
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15.12.2006 07:47 Uhr von marshaus
 
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das beste: er traegt immer ein armband das er nicht tot ist....aber was macht man wenn er wirklich tot ist
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15.12.2006 11:04 Uhr von Artemis500
 
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@bpd_oliver: Nein, da muss "Ich binne nich tot" draufstehen. ;-)
Am besten druxkt er ein Schild mit der Aufschrift auf das Shirt.
Sorry, das musste jetzt einfach sein.:P

Wenn er wirklich tot ist gibts heute andere Methoden das festzustellen.
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15.12.2006 12:49 Uhr von asmodai
 
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Messgerät: Vielleicht sollte man mal das Messgerät austauschen? *lacht Wie sollte jemand ohne messbaren Blutdruck überleben können..?! Was für ein Schwachsinn!
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15.12.2006 14:08 Uhr von meggaiwa
 
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@asmodai: Denk halt einfach drüber nach wie Blutdruckwerte enstehen bzw. wie sie gemessen werden.

Wenn es ein echt mehr oder weniger homogenes fließen wäre dann wärs aber eher interessant, dass er auch keinen Puls mehr hätte.
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15.12.2006 14:50 Uhr von bpd_oliver
 
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könnte ja in einer Neuauflage von diesem Film mitspielen:

http://www.amazon.de/...
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15.12.2006 15:28 Uhr von call.medic
 
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erklärung: Was man bei der Blutdruckmessung hört ist das
Bewegungsgeräusch der Aortenklappe bei Systole und
Diastole. Das Gerät läuft vom linken Ventrikel zur
aufsteigenden Aorta, damit unterstützt es den linken
Ventrikel während der Kontraktion. Wenn der linke Ventrikel
aber selbst nicht mehr stark genug ist und seine
Auswurfleistung hinter der Leistung der Pumpe zurückbleibt,
bleibt die Aortenklappe natürlich zu, da der Druck, den die
Pumpe verursacht, größer ist als die Leistungsfähigkeit des
Herzen. Und damit gibt es kein Aortenklappengeräusch
mehr, keinen Puls und keinen messbaren Blutdruck. Im
Elektrokardiogramm kann man aber dennoch die Signale
eines schlagenden Herzen sehen, da es ja immer noch
arbeitet und elektrisch aktiv ist. Das heisst im Klartext:
Bevor EKG und EEG (Hirnströme) nicht den klinischen Tod
dieses Patienten anzeigen wird er auch nicht eingekistet.
Ausserdem sieht man die Pumpe durch den
Transkutanschlauch auch von Aussen - was denkt ihr wie
sowas aussieht? Dem Typen kommt knapp unterhalb der
Rippen ein Schlauch aus der Haut, den er an ein tragbares
Regelgerät anschliesst, und dieser Regler wiederum sitzt an
2 ziemlich großen Akkupacks die man in Schulterholstern
trägt. Nur die Pumpe, von der dieser Schlauch (für
elektrischen Strom, Meßdaten usw.) ausgeht liegt unter dem
Herzen, der Rest ist äusserlich recht gut sichtbar. Da kann
sogar ein Laie annehmen dass mit so einem nicht alles
ganz normal ist. Mich würde mal interessieren wie lange der
Mann mit dem Gerät überlebt.
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15.12.2006 22:28 Uhr von inselaffe
 
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Zombie !
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15.12.2006 22:47 Uhr von TheManneken
 
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Atmung, Leute! Dass er keinen Puls und Blutdruck mehr hat, bedeutet nicht gleichzeitig, dass er nicht mehr atmet und man deshalb nicht mehr feststellen kann, ob er noch lebt oder schon tot ist.
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16.12.2006 08:15 Uhr von Clown Pennywise
 
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Nebenwirkungen? Mich würde mal interessieren, ob dabei nicht die Gefahr besteht, dass sich die Adern mit der Zeit zusetzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Druckschwankungen bei einem normalen Herz auch dafür sorgen, dass die Blutgefässe regelmässig freigespült werden.
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16.12.2006 13:58 Uhr von CHR.BEST
 
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Hab mal gesehen daß es auch ein Kunstherz in Form einer Turbine gibt. Bei diesem Modell ensteht auch kein Puls, allerdings benötigt es auch keine Drähte oder Schläuche, die aus dem Körper herausragen, was die Infektionsgefahr natürlich drastisch reduziert. Der Akkupack bleibt allerdings und muss überallhin mitgeschleppt werden.
Was die Lebensqualität angeht sagte ein Arzt das mal ganz deutlich: Ohne diese Technik wären solche Patienten längst gestorben.

@Clown Pennywise: Interessanter Einwand. Aber anscheinend kann ein Mensch zumindest einige Jahre lang ohne einen pulsierenden Blutstrom überleben. Langzeitstudien fehlen wohl noch. Ich denke aber, daß die Gefahr von erhöhter Thrombosenbildung bei jeder Art von Herzoperation da ist. Immerhin kann sich der Körper durch den wiederhergestellten, optimalen Blutstrom wieder von selbst heilen, ja sogar das Original-Herz des Patienten - sofern es nicht herausoperiert werden mußte - kann sich u. U. wieder soweit erholen, daß die Technik nicht mehr notwendig sein muß.
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18.12.2006 23:36 Uhr von DorianArcher
 
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Glückwunsch: Aber lange wird der arme Kerl es auch nicht mehr machen...
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19.12.2006 07:30 Uhr von J.PG
 
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Ob das nun gut oder schlecht ist für ihn, die paar Jahre noch weiterzuleben.. Naja, steht ja nichts vom Alter.. der sollte glaub ich schnell abschließen mit seinem Leben, hört sich nicht so an als würde das auf lange Zeit hin wirklich zuversichtlich funktionieren.
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19.12.2006 21:56 Uhr von Nessy
 
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Ein: bissl seltsam ist das schon. Mit diesem Effekt hat sicher niemand gerechnet !!!
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20.12.2006 07:32 Uhr von zenon
 
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Und wenn der Opa schläft: wird jeden Tag der Notarzt zur Reanimation gerufen...

Nur Spaß - er wird ja wohl noch atmen!

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