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Softwarepirat für 257 Raubkopien auf Bewährung verurteilt

Oliver W., der schon wegen Softwarepiraterie einsitzt (drei Jahre), wurde nun noch einmal zu 21 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das teilt die Business Software Alliance (BSA) mit.

Eine Bewährungsauflage ist die Zahlung von 30.000 Euro innerhalb von zwei Jahren nach der Haftentlassung. Obwohl W. angibt, hoch verschuldet zu sein, blieb der Verbleib seiner Einnahmen von 29.000 Euro aus dem Verkauf der Kopien ungeklärt.

Die BSA behält sich eine weitere Zivilklage vor. Sie will betonen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, und geschädigte Kunden sich bei der Polizei melden können. Sie gibt auch Tipps, wie man sich vor illegalen Angeboten schützen kann.


WebReporter: Erle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Software, Bewährung, Raubkopie
Quelle: www.bsa.org

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2006 11:43 Uhr von Erle
 
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Vor einem illegalen Angebot kann man sich nicht schützen! Man kann es aber einfach bleiben lassen, darauf einzugehen. Ich bin mir auch nicht sicher, in wie fern ein Angebot von Raubkopien selber schon illegal ist. Aber ich bin ja auch kein Anwalt.
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14.12.2006 12:34 Uhr von styxxx
 
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Es geht um kommerzielle Raubkopien. Also nicht Filesharing oder sowas. Das Anbieten von gefälschten Waren (hier halt Kopien von Spielen) ist natürlich illegal. Ich denke, man wird sich kaum ausreden können, dass man es zwar offiziell angeboten hätte, aber es gar nicht verkaufen wollte oO

Was das "Man kann es aber einfach bleiben lassen, darauf einzugehen. " betrifft: Dazu musst du ja wissen, dass es sich um Fälschungen handelt. Und dann kann man sich das gleich kostenlos holen. Der wird das einfach als Original verkauft haben. Und wenn sie gut gemacht waren haben das viele Kunden auch nicht gemerkt.

Die Quelle ist im übrigen nicht gerade neutral. Sollte aber klar sein.

Was die Schäden betrifft: Die halte ich für übertrieben. Natürlich entstanden welche, aber man muss bedenken, dass der Ladenpreis nicht das ist, was der Hersteller am Ende an Gewinn bekommt. Da geht einiges für den Laden, Transport, Verpackung, etc. drauf. Und die kosten haben sie ja gespart. Das wird aber gerne ignoriert. Aber ist ja immer das selbe.
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14.12.2006 13:39 Uhr von Sub-Optimal
 
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aber mal ehrlich: wer illegale kopien verkauft und dadurch einnahmen von 29000 macht ist doch selbst schuld...und genau wegen diesen trotteln wird jetzt allg. son theater davon gemacht und auch der kleine privat anwender steht plötzlich als verbrecher da.
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14.12.2006 14:05 Uhr von h0pe
 
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hmm. find ich absolut okay, da es ja wirklich ein raubkopierer ist und nicht, wie die medien es so gerne darstellen, ein ganz normaler user von tauschbörsen...

ob strafmaß allerdings okay ist... ich weiss nicht
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14.12.2006 15:57 Uhr von DeuS HannibaL
 
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Lächerlich jemanden für 2 jahre und mehr verknacken zu wollen..der Kinderschänder in der Zelle gegenüber is da sicher eher fertig mit seiner Haftstrafe..-sic-
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14.12.2006 23:19 Uhr von g33k23
 
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angstmacherei: die wollen den leuten angst machen und davon abhalten bzw "einreden" das es was schlechtes ist.
aber gut, wenn er die kopien offiziell verkauft hat von mir aus als original dann kann ich die strafe schon irgendwo nachvollziehen.
einem solchen risiko muss man sich inzwischen bewusst sein wenn man solche dinger dreht.

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