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USA: Deutschem Kapitän drohen zehn Jahre Haft wegen eines Unfalls

Wolfgang Schröder (59) ist ein erfahrener Kapitän. Heute sitzt er im Hochsicherheitsgefängnis Bay Minette (Alabama). Wegen fahrlässiger Tötung wurde er vor kurzem von einem Geschworenengericht verurteilt. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Im März dieses Jahres fiel bei einem Wendemannöver im Hafen von Mobile (Alabama) das Bugstrahlruder der "Zim Mexiko III" aus. Trotz Gegenmaßnahmen des Kapitäns kollidierte das Schiff mit dem Dock. Ein Hafenarbeiter wurde bei dem Unfall getötet.

Bei "Seeunfällen" reiche eine "einfache Fahrlässigkeit" aus, um wegen fahrlässiger Tötung belangt werden zu können. Schröder wurde 1987 nach der Havarie der "Herald of Free Enterprise" zum Helden, weil er mit seinem Frachter elf Menschen rettete.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Deutsch, Jahr, Unfall, Haft, Kapitän
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2006 11:42 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ein echter Skandal. Ein über 100 Jahre altes Gesetz und aus einem Helden wir ein „Scherverbrecher“. Beim Durchlesen der Originalnews bekommt man die kalte Wut ob so einer „Rechtsprechung“. Alle, die sich in Deutschland wegen zu großer Milde von Gerichten beschweren, sollten sich diesen Bericht ganz genau durchlesen. Dann erscheinen ihre Rufe nach einer „härteren Gangart“ möglicherweise in einem anderen Licht.
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14.12.2006 12:04 Uhr von Lonni
 
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Ein Toter Ami Bürger Was macht das denn den Amis aus, wenn im Irak täglich dutzende verheizt werden.
Das ich nicht lache. Oho. Wer wird denn jetzt so kleinlich werden…
:)))
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14.12.2006 12:11 Uhr von Jorka
 
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Ooo Esss AAAA: Mal wieder, wow 10 Jahre Haft nur wegen eines kleinen aber tragischen Schiffsunfalls, der Richter hat wohl kleinen Schaden...
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14.12.2006 12:30 Uhr von carry-
 
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mal langsam: warum wird bei jeder nachricht, bei der ein maximales strafmaß angegeben ist, automatisch davon ausgegangen, dass es auch verhängt wird? das "bis zu" scheint keinen zu interessieren. also wartet doch mal ab, was im endeffekt dabei rauskommt.
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14.12.2006 13:39 Uhr von ocalanews
 
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Unschuldig: Ich kann die Schuld des Kapitäns nicht feststellen: Während des Wendemanövers fiel das Bugstrahlruder aus [also technisches Versagen]. Die Strömung des Flusses und der Wind drückten das riesige Schiff Richtung Dock [höhere Gewalt]. Kapitän Schröder und der Lotse [ein US-Bürger, mit der lokalen Situation vertraut!] versuchten, mit dem Ruder und der Hauptmaschine gegenzusteuern.
Trotz Juryentscheidung ("guilty") darf die Richterin auch das geringste Strafmaß aussprerchen. Hoffen wir das Beste.
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14.12.2006 13:47 Uhr von g.ott
 
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@Milano: Wenn Du für die perfekte Wartung des Seiles zuständig bis und es nicht überprüft hast, sicherlich.
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14.12.2006 15:05 Uhr von dragon74
 
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Wo ist denn unser BND? Nachts heimlich in der Nähe des Gefängnisses ein Spezialkommando absetzen, den Kapitän befreien und wieder nach Deutschland schaffen. Und ganz nebenbei nch ein paar Amis umgelegt! So wie die das auch immer machen in anderen Ländern. Die dummen Gesichter wollte ich mal sehen!

Und wo ist unsere Regierung, die einen Auslieferungsantrag stellen sollte? Tja, die zahlen lieber für solche Deppen wie Osthoff und Co, die an ihrem Dilemma selbst Schuld haben, weil sie sich in unsichere Länder begeben haben und dann um Hilfe schreien!

Schöne Welt ist das!
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14.12.2006 16:18 Uhr von tjkane
 
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Hmm: Das zeigt doch eindeutig wie weit die Verblödung der Menschen in den USA fortgeschritten ist.
Ein weiterer Grund für mich diese land nicht zu besuchen, denn ich könnte ja evtl verhaftet werden wenn ich eine Fliege erschlage.

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