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Wincor Nixdorf: Erneuter Rekord im Geschäftsjahr 2005/2006

In dem am 30. September abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/2006 erzielte die Paderborner Wincor Nixdorf AG zum siebten Mal in Folge ein Rekordergebnis. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 18 Prozent auf 161 Millionen Euro.

Der scheidende Vorstandschef Karl-Heinz Stiller kündigte nach Bekanntgabe eine um 70 Cent gestiegene Ausschüttung an die Aktionäre an (von 2,10 Euro auf 2,80 Euro pro Aktie). Auch der designierte Nachfolger, Eckard Heidloff, will weiter wachsen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2006/2007 sei man optimistisch. Mit einem Anstieg von sechs Prozent beim Umsatz und acht Prozent beim operativen Ergebnis befinde man sich "auf Kurs", hieß es aus Paderborn abschließend.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rekord, Geschäft, Geschäftsjahr
Quelle: boerse.ard.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2006 10:20 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Eine schöne Erfolgsgeschichte. Wir alle haben den Namen Nixdorf noch in Verbindung mit Siemens im Kopf. Lange galt das Unternehmen als „Opfer“ der sich abzeichnenden Globalisierung und „Pleitekandidat par excellence“. Vor diesem Hintergrund kann man das Wirken von Stiller und seinem Team kaum hoch genug einschätzen. Und schade auch, wer kein Aktionär dieses Unternehmens ist. Sie oder er hätten sich freuen können über eine Verdopplung des eingesetzten Kapitals in nur zwei Jahren.
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15.12.2006 09:43 Uhr von christopherxy
 
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Ach ja? Erfolg? Für wen? Schon unmittelbar nach der Wahl 1998 richtete Schröder die Stelle eines Bundesbeauftragten für Auslandsinvestitionen ein und besetzte sie mit Hilmar Kopper, damals Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank und von Daimler Chrysler!

Als Kopper seine Tätigkeit als "Federal Commissioner for Foreign Investments" beendete, verwandelte sich sein Stab in die Bundesagentur "Invest in Germany GmbH". Aus dem Bundeshaushalt erhält sie jährlich fünf Millionen Euro.

Damit werden auch drei Außenstellen finanziert, ausschließlich in den USA: New York, Chicago, Los Angeles.
Und so kommen die neuen Investoren, die nach Deutschland strömen, vor allem aus den Vereinigten Staaten, dort nennt man sie "Raider" ( Räuber) und hier feiert man ihre Erfolge? lol

Ende 2002 verzichteten Beschäftigte von Tenovis - ehemals Telenorma, kurz zuvor von KKR übernommen - auf 12,5 Prozent Lohn.
Im Gegenzug versprach die Geschäftsleitung, die Arbeitsplätze mindestens für das Jahr 2003 zu erhalten. Sieben Monate später allerdings, nach der Rückkehr aus dem Sommerurlaub, wurde ein Teil der Belegschaft entlassen. Von ehemals 8.000 Beschäftigten arbeiteten im Frühjahr 2004 noch etwa 4.500 bei Tenovis.

Schon während des Verwertungszyklus wird ein möglichst hoher Gewinn auch direkt abgeschöpft. KKR und Goldman Sachs, die führende Investmentbank der Wall Street, kauften 1999 insgesamt 90 Prozent der Anteile an Siemens Nixdorf, später zwecks "Steueroptimierung" in Wincor Nixdorf umbenannt.

Im Frühjahr 2004 ließen sich die beiden Finanzinvestoren 160 Millionen Euro auszahlen "als eine Art Dividende für die vergangenen vier Jahre." Die neuen Eigentümer belasteten das Unternehmen extrem.

Die Methode hieß "Recap": Möglichst viel Eigenkapital wird an die Investoren ausgeschüttet. Zu dieser Methode gehört auch das "Bootstrapping", also "Stiefelschnüren":
Das Unternehmen muss neben der Eigenkapitalausschüttung alle Schulden bezahlen, um sich für das strahlende Ende des Verwertungszyklus vorzubereiten.....

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