13.12.06 21:10 Uhr
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Köln: Weiblicher Elefant wurde eingeschläfert

Im Frühjahr 2006 wurde im Kölner Zoo ein Elefantenbaby geboren. Die 26 Jahre alte "Kaingh Lwin Htoo" war die Mutter. Die beiden Elefanten waren seitdem das Highlight des Tierparks.

In der Nacht zum Mittwoch musste die Elefantenmutter eingeschläfert werden. Seit einigen Monaten hatte die Elefantenkuh Probleme mit der Blase.

Pagel, der Chef des Zoos, gab an, dass die Entscheidung, "Kaingh Lwin Htoo" einzuschläfern, nicht einfach gewesen sei. Jedoch habe man keine andere Möglichkeit mehr gesehen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Köln, Elefant
Quelle: www.wdr.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2006 22:24 Uhr von radiojohn
 
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Laut Quelle: *Zoodirektor Pagel......*
Ist noch als Ok anzusehen.

Jedoch, wie in der news steht:
*Pagel, der Chef des Zoos....*
tönt doch etwas seltsam.

Ausserdem ist der Direktor des Kölner Zoos, meines Wissens nach, ein gewisser Prof. Dr. Günther Nogge

Mit ein wenig mehr Zeitaufwand hätte man diese news wesentlich besser recherchieren können und dann hätte man auch genauere Angaben machen können.
http://www.zoo-koeln.de/...

r.j.
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13.12.2006 22:38 Uhr von d-fiant
 
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Direktor: ist nicht mehr Nogge:

1981 - 2006 Prof. Dr. Gunther Nogge
2007 - aktuell Theo Pagel (bisheriger Vogel-Kurator)

Quelle: Wikipedia
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13.12.2006 22:43 Uhr von rheih
 
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@radiojohn: In der Quelle steht eindeutig: Zoo-Direktor Pagel!!!

Und der Direktor ist somit auch der Chef des Zoos!!!???
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13.12.2006 22:46 Uhr von rheih
 
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Link: zu Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/...
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13.12.2006 22:52 Uhr von radiojohn
 
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ja ja "rheih": sicherlich hast du mit dem reinen fakt recht.
Allerdings ist es meiner Meinung nach nicht sehr höflich, einen Menschen (ob nun mit oder ohne Titel) nur mit dem Nachnamen zu benennen.

"Theo Pagel, der Chef des Zoos..." wäre meiner Auffassung gemäss, etwas geschmeidiger gewesen.
(Danke "d-fiant")

r.j.
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13.12.2006 22:53 Uhr von JustMe27
 
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Schade aber wenn die Krnakheit unheilbar war, und sie Schmerzen hatte, trotzdem der richtige Weg... Wenn man einem Tier kein würdiges Leben mehr bieten kann, muss man es über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
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14.12.2006 01:16 Uhr von nabru
 
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elefantenblase: direktor hin, direktor her. da haette man doch eine blasen transplantation unternehmen koennen, das ganze live am tv uebertragen zu gunsten aller noch lebenden elefanten!
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14.12.2006 02:15 Uhr von radiojohn
 
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@nabru: Hier die originale Pressemitteilung des Kölner Zoos:

Zoo bedauert den Tod von Kaingh Lwin Htoo

Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo litt seit Anfang des Jahres an einer zunehmenden Schwellung im Genitalbereich, deren Symptome auch Ursache ihrer schwierigen Geburt waren. Bedingt durch die anatomischen Verhältnisse bei Elefanten waren die diagnostischen Möglichkeiten begrenzt.

Dennoch wurden alle Untersuchungen, die möglich waren, durchgeführt. Klinisch wurde auf Grund der Symptome direkt nach der Geburt ein Blasenvorfall, ein Umschlagen der Blase in den Beckenbereich, vermutet. Durch entsprechende Behandlungen gelang es, den Zustand des Tieres über viele Monate zu stabilisieren, um Marlar die optimale Versorgung durch Muttermilch und Betreuung durch ihre Mutter zu gewährleisten, aber leider nur vorübergehend.

Ultraschalluntersuchungen deuteten differentialdiagnostisch auch aufeinen Gebärmuttervorfall hin. Intensive Therapien führten nur zu einemAuf und Ab des Krankheitszustandes. Nachdem sich das Befinden desTieres rapide verschlechterte und zu nicht mehr therapierbarenSchmerzzuständen führte, wurde Khaing Lwin Htoo in der Nacht zum13.12.2006 eingeschläfert.
Die noch in der Nacht durchgeführte Sektion bestätigte die ursprünglich gestellte Diagnose eines Blasenvorfalls bzw. -umschlages (retroflexio vesicae). Diese Krankheit ist beim Elefanten nicht behandelbar und bisher bei dieser Tierart auch noch nicht beschrieben worden. Sie führte zu massiven Entzündungsprozessen.

Es war eine Erlösung für das Tier, das aber immerhin sein Jungtieracht Monate lang aufziehen und versorgen konnte. Als die Euthanasiesich andeutete, wurde die Versorgung Marlars in Angriff genommen.Marlar wurde daran gewöhnt,Ersatzmilch zu trinken. Ihre Versorgung ist somit gewährleistet
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14.12.2006 09:06 Uhr von Magnatus
 
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wuensche: eine schoene Zeit im Elefantenhimmel...

gruss aus der sonne MAGNATUS
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14.12.2006 09:42 Uhr von Artemis500
 
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Beim Menschen gäbs einen Aufschrei, wenn man einen unheilbaren Schmerzpatienten töten wollte.

Heißt das nun, das wir Tiere als minderwertig betrachten, oder dass wir grausam zu unseren Mitmenschen sind?
Oder beides?
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14.12.2006 10:14 Uhr von Rosie24
 
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Schade, aber so manches mal wünschen sich totkranke Menschen sie die gleiche Möglichkeit!
Nicht umsonst gibt es einen "Sterbetourismus" z.B. in die Schweiz, wo Sterbehilfe erlaubt ist!!!

Da dem Elefanten ja leider nicht mehr zu helfen war finde ich es eine gute Entscheidung!

Und ob dort nun "Direktor Pagel" "Theo Pagel" oder sonst was steht, ist für die News doch relativ zweitrangig!!!
Außerdem haben wir noch 2006 und somit wäre Herr Nogge wohl noch der Chef dort!!!!
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15.12.2006 08:46 Uhr von JustMe27
 
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@Artemis: Was Du da sagst, ist seit langem der Punkt zwischen Gegenern und Befürwortern der Euthanasie. Bei Tieren macht es uns unser Gewissen insofern leicht, das das Tier ja keine Lebensqualität mehr habe. Bei Menschen, die darum bitten, sterben zu dürfen, weil sie unheilbar krank sind, und kein Schmerzmittel mehr hilft, sagt man, das gehe nicht, sei unmoralisch... Ich bin schon lange Befürworter der Sterbehilfe.
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15.12.2006 08:48 Uhr von mort76
 
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@Artemis: Wie hätte denn deine Lösung des Problems ausgesehen?
Schmerzmittel wirkten nicht mehr, Heilung war unmöglich.
Insofern geht es den Tieren IMHO besser als uns.
Und das sage ich aus dem Kontext von 4 Jahren Arbeit im Altenheim.
"Leben um jeden Preis" kann ziemlich grausam sein und stellt nur jene zufrieden, die den Verlust eines Menschen herausschieben wollen, egal wie er drunter leidet. Das ist teilweise purer Egoismus, verkappt mit "Menschenliebe" und Religion...

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