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Mediziner und Ingenieure forschen nach neuen Materialien für Implantate

70.000 künstliche Kniegelenke und 200.000 Hüftimplantate werden in Deutschland pro Jahr operativ eingesetzt. Eigentlich sollen die Implantate 15 bis 20 Jahre halten, oft genug muss der Chirurg sie jedoch aufgrund von Unverträglichkeiten früher entfernen.

Sorgen bereiten den Mediziner sowohl die eingesetzten Materialien, wie zum Beispiel Titanlegierungen, als auch die beweglichen Teile des Implantats. Letztere erzeugen einen schädlichen Abrieb. Aber auch die Titanlegierungen selbst geben Metalloxide an das Gewebe ab.

Mit einer neuartigen Kupferionen-Beschichtung will das Friedrich-Baur-Institut für Biomaterialien (FBI) in Bayreuth zumindest die Abgabe von schädlichen Metalloxiden verhindern. In der Praxis habe sich die neue Methode bereits bewährt, so das FBI.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Medizin, Material, Implantat
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2006 12:23 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Die Zusammenarbeit von Mediziner und Werkstoffforschern wird sicher noch den einen oder anderen Fortschritt bringen. Immer mehr Menschen werden älter und haben dann, wenn sie ein solches Implantat erhalten, eine lange Leidensphase vor sich. Die Forschung in diesem Bereich ist also – so makaber das klingen mag – ein „Wachstumsfeld“.
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13.12.2006 13:22 Uhr von 666leslie666
 
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hehe: Die Borg kommen... ;-)

Mlg jp
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13.12.2006 14:53 Uhr von Deniz1008
 
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"....so das FBI....." FBI... lol*

mfg

Deniz1008

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