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Deutsche Kinobranche schafft 2006 die Trendwende

Nach einem Rückgang bei den Kino-Umsätzen im vergangenen Jahr können die im VdF (Verband deutscher Filmverleiher) zusammengeschlossenen Filmzulieferer wieder aufatmen. Bis Dezember zählte der Verband 85 Millionen Kinobesucher.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das schon jetzt einen Besucheranstieg von rund zehn Prozent (2005: ca. 78 Millionen Kinobesucher). Neben internationalen Produktionen waren auch deutsche Erfolgsfilme für den Anstieg verantwortlich.

Ein zentrales Problem für die deutsche Kinowirtschaft bleiben jedoch Raubkopierer. Darüber täuschen auch die steigenden Besucherzahlen nicht hinweg, hieß es von Seiten der Kinobetreiber. Für 2007 zeigten sich die Filmvorführer optimistisch.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch
Quelle: www.berlinonline.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2006 21:39 Uhr von 666leslie666
 
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Die pöösen Raubkopierer: jaja...
Das liegt wohl eher an immer mehr Menschen die sich das Kino nicht mehr leisten können.
Wohl noch nie was von Hartz 4 gehört.

Ist dann logisch das Film aussm Netz gesaugt wird...

Mlg jp
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13.12.2006 00:11 Uhr von EraZor2k4
 
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tja, und außerdem lieber VdF, habt ihr euch mal die "tollen" Filme angeschaut? Das Meiste ist doch wirklich nur noch Müll - da muss man nicht mal den Raubkopierern die Schuld geben. Man sollte sich einfach mal interessantere und bessere Filme einfallen lassen. Bei den paar guten Filmen gehe ich auch gerne ins Kino.

Mein Tipp: Departed ist zum Beispiel ein guter Film, da lohnt sogar der Kinobesuch.

Gruß
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13.12.2006 03:06 Uhr von CroNeo
 
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@Vorredner: Ist aber auch nur ein Remake eines chinesischen Films. (Der vor ca. 10 Tagen auf ZDF lief!)
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13.12.2006 04:26 Uhr von Das allsehende Auge
 
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666leslie666: Glaube.

Mehr Arbeitslose, mehr Freizeit, mehr Kinobesuche

oder

Die Mehrwertsteuer kommt 2007, da ging man lieber noch mal diesjahr ins Kino, schaun wir mal wie es im Januar/Februar aussieht

oder

Jawohl der Aufschwung ist da

währe wohl besser gewesen. :-)

Zur News Unverständlich, oder lag es an der WM?.
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13.12.2006 09:19 Uhr von 16669
 
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@ Das allsehende Auge: Glauben heisst nicht Wissen.

Ein Hartz IV-Empfänger wird sich, auch wenn er die Zeit dazu hätte, kaum sein Geld für "viele" Kinobesuche ausgeben.

Außerdem hat die Mehrwertsteuererhöhung nicht´s mit dem Kino zu tun, denn Kinovorstellungen unterliegen dem ermäßigten Steuersatz von 7%.

@All
Ich bin auch davon überzeugt, dass es einfach zuviel "Schrott" im Kino gibt und doch laufen die Leute ins Kino, weil´s eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist.
Außerdem ist bekannt, dass die Leute bereit sind wieder mehr Geld auszugeben. Das wird sich wohl auch auf die Besucherzahlen im Kino auswirken.
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13.12.2006 11:37 Uhr von hady
 
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Naja Mal nüchtern betrachtet...
Deutschland. Ein Sommermärchen: knapp 4 Mio Kinobesucher
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2: 7,1 Mio
Ice Age 2 - Jetzt taut´s: 8,7 Mio

Ein Ausnahmefilm, den es so niemals mehr geben wird (falls Deutschland nicht wieder mal ne WM bekommt) und zwei Sequels zu US-Filmen. Lasst nur einen von beiden letztgenannten floppen und schon sind die 10 Prozent futsch.
Herausragend war das Kinojahr 2006 also IMHO wirklich nicht. Und selbst wenn, dann war das kaum der Verdienst der deutschen Kinobranche.
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13.12.2006 16:42 Uhr von Schwertträger
 
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Qualität nicht entscheidend: An die Leute, die hier nach Qualität rufen:
Wie oft geht Ihr denn in Programmkinos?
Dort laufen genügend Qualitätsfilme, aber die 10% spiegeln sich dort nicht wieder. Im Grossen und Ganzen sind die Zahlen dort eher stabil bzw. leicht rückläufig.

Ein normales Kino muss den Massen-Durchschnittsgeschmack bedienen. Gute Filme tun das aber meistens nicht.
Was man braucht, sind mässige Filme, die nicht so schlecht sind, dass sie selbst dem Massenpublikum nicht mehr gefallen, aber oberflächlich genug, um simpel zu unterhalten und Tütenknistern und Popcornrascheln nicht zu stark stören zu lassen.

Sowohl IceAge 2, als auch Fluch der Karibik 2 fallen voll in diese Kategorie. Und über den Heimbonus vom Sommermärchen muss ich wohl kein Wort verlieren, oder?! Ginge der thematisch um den WM-Gewinn (bzw. den Beinahe-WM-Gewinn) der Holländer, würden ihn die Kritiker nicht einmal erwähnen.

Wichtig ist, dass die Filme das grosse Kinoformat ausnutzen, wie es beispielsweise der Pinguinfilm tut.
Bei SO EINEM Film geht einem wirkich etwas verloren, wenn man ihn zuhause sieht. Und DAS ist der Unterschied, mit dem man Leute ins Kino holt, nämlich mit Filmen, die erst durch das Grossformat und das gemeinsame Erlebnis richtig zur Höchstform auflaufen.

Aber Leute wie Lean und Konsorten sind heutzutage Mangelware und nicht schick. MTV-Schnitte und Wirbelaction kann man sich aber eben auch zuhause auf´s Auge drücken lassen.






Die Kritiken zu "Departed" sind übrigens nicht so toll. ;-)

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