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Venezuela: Modernste russische Kampfflugzeuge bei Militärparade zu sehen

Die venezolanische Luftwaffe präsentierte am 86. Jahrestag der Luftfahrt in ihrem Land die zwei ersten hochmodernen Shukoi 30 Kriegsflugzeuge. Mit einer Demonstration der Manövrierfähigkeit und Wendigkeit waren sie Teil der Parade.

Auch die anderen in der Luftwaffe verfügbaren Flugzeuge wie F-16, Hercules, Mirage und andere wurden gezeigt. Diese Demonstration der Militärtechnik nahm Präsident Chavez zum Anlass, eine Ansprache an die Nation zu halten.

Die von eigenen Soldaten gesteuerten Shukoi 30 seien ein Zeichen an all die, welche versuchten, gegen Venezuela eine Blockade zu errichten, sowie der Höhepunkt der Darstellung der eigenen Souveränität, sagte er in Richtung der USA.


WebReporter: misnia
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Militär, Venezuela, Kampfflugzeug
Quelle: mosnews.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2006 16:50 Uhr von misnia
 
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Chavez, er lässt nichts aus, um dem Ami die Muskeln zu zeigen, taucht demonstrativ bei Fidel Castro auf usw., das muss den Bush schön nerven, und nun das..., mal sehen was draus wird.
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12.12.2006 17:37 Uhr von Bibi66
 
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Das Teil: heisst Sukhoi (bzw. Suchoi). Obwohl... vielleicht gibts mittlerweile ja auch ne dritte Schreibweise, auch wenn´s in der Quelle ebenfalls Sukhoi heisst.

Die Su-30 ist übrigens seit Ende der 90er des letzten Jahrhunderts ein russischer Exportschlager (unter anderem wird das Teil auch in China, Indien und Malaysia geflogen). Da haben die Venezolanos folglich etwas gewartet mit dem Kauf, hahaha.

Näheres zu diesem Vogel bei http://www.airpower.at/...
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12.12.2006 19:44 Uhr von kirsten_sux
 
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"Sukhoi 30 ": Das heisst "Sukhoi 30" und nicht anders. Prima recherchiert an dieser Stelle, muss ich schon sagen.
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12.12.2006 20:16 Uhr von Cpt.Proton
 
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Dafür ist Geld da: während die Bevölkerung im Dreck lebt und die Erölproduktion, die Chavez nicht nachhaltige Politik finanziert, zurückgeht.
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12.12.2006 21:09 Uhr von JCR
 
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@ Proton: erstmal informieren, dann kritisieren:

Ein Ausschnitt der Staatsausgaben:
Zwischen 1991 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

* das Gesundheitssystem bei 10%
* das Bildungswesen bei 20%
* das Militär bei 6%
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12.12.2006 21:15 Uhr von lukiluke
 
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dafür ist geld da, herr proton? mal butter bei die fische:

1. die sozialen bedingungen in venezuela haben sich für die armen bevölkerungsschichten seit dem regierungsbeginn von chavez nach uno angaben deutlich verbessert.
2. die analphabetenrate ist nach uno-angaben deutlich geringer als in den usa; man nähert sich im positiven sinne fast kuba an.
3. die regierung chavez hat dafür gekämpft, dass der staat einen größeren anteil an den erdölgewinnen von den ausländischen firmen erhält und nutzt dies für durchaus nachhaltige investitionen (s. alphabetisierungskampagne u.v.m.)
4. es ist durchaus berechtigt, militärausgaben zu kritisieren. stimme ich zu. aber zeigt nicht alleine der irak, dass es sinnvoll sein kann, sich wehren zu können, falls die us-regierung mal wieder einen regimechange auf ihrer weise umsetzen will?

mir scheint, herr proton befindet sich im kalten krieg der ideologischen schlachten und will fakten alleine deshalb lieber ignorieren.

na denn mal brav weiter seit an seit mit rechten internationale....
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12.12.2006 22:57 Uhr von Cpt.Proton
 
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hmm: Quelle für die zweite Angabe bitte.

Und hier einen interessanten Artikel, der ne andere Seite zeigt.

http://www.zeit.de/...

http://www.zeit.de/...

http://www.zeit.de/...

Auch hab ich schon mit einigen Menschen aus Venezuela gesprochen und kenne auch die Berichterstattung von anderen Medien, wie zum Beispiel "El País", eine Zeitung, die nicht gerade den Ruf hat, konservativ zu sein... im Gegensatz zu dir also, der nur jungewelt liest...
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13.12.2006 01:15 Uhr von Spaßbürger
 
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@Lukiluke: > 4. es ist durchaus berechtigt, militärausgaben zu
> kritisieren. stimme ich zu. aber zeigt nicht alleine der irak,
> dass es sinnvoll sein kann, sich wehren zu können, falls
> die us-regierung mal wieder einen regimechange auf ihrer
> weise umsetzen will?

So viel Waffen kann Venezuela gar nicht kaufen um einen Krieg gegen die Amis bestehen zu können, also ist das Geld zum Fenster rausgeworfen.

Ich werde ab morgen mal kontakt mit meiner neuen Kollegin aus Venezuela aufnehmen. (Ist ja auch ein fescher Hase ;-). Mal sehen was die dazu sagt.
Ansonsten habe ich auch noch genug andere Kollegen aus der Region. (insgesamt 4)

Ich glaube nämlich weder Deiner Propaganda noch der von Cpt.Proton.
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13.12.2006 06:31 Uhr von Gnomeo
 
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USA unbesiegbar? In was für ner welt lebst du denn Spaßbürger?! Welchen Krieg haben die Amis denn zuletzt mal gewonnen? (Gewinnen heißt nicht in jeder Stadt ein paar eigene Soldatens stehen haben und ganz offiziell ne neue Regierung einsetzen!)
Nur mit High-Tech kannste keinen Krieg gewinnen. Auf Dauer wirste verlieren wenn du die Bevölkerung zu was zwingen willst.
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13.12.2006 09:13 Uhr von Superfrank
 
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Suchoi: Also, die Dinger kann man Suchoi oder Sukhoi schreiben. Liegt daran, daß der kyrillische Buchstabe "Cha" (wie in Dach) im Lateinischen nicht vorhanden ist. Ich verstehe allerdings nicht, warum im deutschsprachigen Raum so oft die englischen Schreibweisen verwendet werden.
Venezuela beschafft sie als Ersatz für die F16, da Amerika keine Ersatzteile mehr liefert.

Zum Thema; Jedem Land der Welt steht es frei, soviel zu rüsten wie es mag. Ich find das nicht unbedingt gut, aber wir leben nunmal nicht in einer heilen Welt ohne Krieg und Konflikte.
Lateinamerika wird von den USA seit jeher als eigene Einflußsphäre angesehen, manche versteigen sich gar zu dem Ausdruck "Hinterhof". Nun finden sich dort ein paar Länder und machen ihr eigenes Ding. Natürlich haben sie allen Grund die USA zu fürchten.
Chile, Granada, El Salvador etc.
Für eine Militärmacht wie die USA ist es sicherlich ein Leichtes solche Länder zu erobern. Sie dauerhaft zu besetzen und zu kontrollieren ist wesentlich schwieriger, siehe Vietnam, Afghanistan, Irak.
Keines der Länder in L-amerika kann eine Armee aufbauen, die die amerikanische besiegen kann. Aber sie können einen Angriff unwirtschaftlich machen, die Schwelle so hoch legen, daß es sich nach Aufwand-Nutzen-Rechnung nicht lohnt.

Nun kommt es auf den eigenen Standpunkt an, wie man das bewertet. Man kann sagen: "Ein paar linke Chaoten destabilisieren die ganze Region" oder "Die Völker Lateinamerikas machen von ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch".
Fakt ist, daß diese Regierungen demokratisch gewählt worden sind, also offenkundig dem Willen ihrer Bevölkerung entsprechen.
Nun werden sich Einige toben und "Wahlfälschung" und "Keine Pressefreiheit" schreien.
Komisch, daß diese Vorwürfe immer nur laut werden, wenn der Ausgang einer Wahl dem "freien" Westen nicht paßt. Übrigens ist das Wahlsystem in "God´s own country" ja wohl nicht grad ein demokratisches Musterbeispiel.
Und Pressefreiheit ist: "Die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu verbreiten" (finde den Autor grad nicht)
Ich lege Euch mal nen Ausspruch von Thomas Jefferson ans Herz, der sinngemäß lautet: "Wir können keiner Nation das Recht verweigern, auf das unsere Eigene gegründet ist, nämlich: sich selbst zu regieren in der Form die sie für richtig hält."
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13.12.2006 11:56 Uhr von lukiluke
 
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@ proton; spassbürger: hallo,
also:
1. unter dieser quelle sind u.a. erste erfolge der alphabetisierungskampagnen in venezuela sichtbar http://www.undp.org/...

2. zur wirtschaftlichen entwicklung aus herrschender marktwirtschaftlicher perspektive zu empfehlen:
http://www.bfai.de/...
http://www.bfai.de/...
http://www.bfai.de/...

außerdem:
nur, weil ich hin und wieder news aus der jw einbringe, lese ich diese selbstverständlich nicht ausschließlich. aber vielleicht ist ja aufgefallen, dass die mainstream-medienagenda oftmals themen nicht oder aus völlig anderer perspektive behandelt, als es bspw. die jw tut? kann es schaden, mal politische, ökonomische oder andere themen aus einer anderen perspektive zu sehen. und, falls das jetzt kommen sollte: eine "linke" perspektive ist nicht gleich stalinistisch, menschenverachtend etc. vielmehr geht es darum, die welt menschlicher für möglichst viele zu gestalten. DAS ist übrigens einer der wesentlichsten unterschiede zum faschismus, der auf diktatur weniger über viele, auf rassenwahn, führerprinzip etc. aufbaut.

ich wünsche einen angenehmen tag,
bg
ll
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13.12.2006 16:22 Uhr von JCR
 
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@ lukiluke (bezüglich Analphabetismus): In der USA leben sogar mehr Analphabeten (ca. 44 Mio.) als in ganz Südamerika (nach Amnesty ca. 25 Mio.)

Da kommt Venezuela doch ganz gut bei weg.
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14.12.2006 00:33 Uhr von Cpt.Proton
 
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@luke: Du bist immer noch die UNO Studie schudig, die besagt, daß die Analphabetenquote in den USA höher ist als in Venezuela.
Gibts die wirklich oder ist mal wieder dein rotes Weltbild mit dir durchgegangen ??

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