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Siemens muss Gewinnerwartung für 2006 nach unten korrigieren

Aufgrund des Korruptionsskandals bei der Münchener Siemens AG hat das börsennotierte Unternehmen nun seine Gewinnerwartungen für 2006 nach unten korrigiert. Es geht um "zweifelhafte" Transaktionen von insgesamt 420 Millionen Euro.

Unterdessen versicherte der ehemalige Siemens-Vorstandschef Heinrich von Pierer, dass die Affäre das Werk einer Gruppe von Mitarbeitern sei. Die US-Anwaltskanzlei Debevoise habe nun den Auftrag erhalten, den Konzern auf Korruption zu überprüfen.

Zudem wurde der Stuttgarter Oberstaatsanwalt Daniel Noa zum neuen Leiter der Anti-Korruptions-Abteilung bei der Siemens AG ernannt. Persönliche Konsequenzen aus dieser Affäre schloss von Pierer jedoch aus.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Siemens, Gewinner
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2006 14:25 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Nun werden es auch die Siemens-Aktionäre spüren. Auf 420 Millionen Euro schätzen Vorstand und Aufsichtsrat das Volumen zweifelhafter Transaktionen. Bei einem Nettogewinn von über drei Milliarden Euro bedeutet der voraussichtliche „Bilanzschaden“ in Höhe von erwarteten 200 Millionen Euro zwar nicht den Weltuntergang. Die entsprechende Rücknahme der Gewinnerwartung dürfte sich jedoch negativ auf den Aktienkurs auswirken.
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12.12.2006 14:48 Uhr von P. Panzer
 
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Ich hoffe das die Leute keine SIEMENS Produkte kaufen werden!

Wer so link ist, sowieso zu den Steuerpriviliegierten gehört und auch in Zukunft Arbeitsplätze ins Ausland verlegt, auf den kann man gerne verzichten, da kann man sich gleich ausländische Produkte kaufen!

Ich persönlich würde mir von Dieser Firma nichts mehr kaufen.

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12.12.2006 15:22 Uhr von KingPete
 
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@P.Panzer: da gebe ich Dir vollkommen Recht.

Google mal z.B. nach "Günter Ogger", da kannst Du mal nachlesen was diese Pfeifen, nicht nur bei Siemens, für einen wirtschaftlichen und moralischen Volksschaden verursachen :-(
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12.12.2006 19:27 Uhr von CHR.BEST
 
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Lug und Betrug: Dafür steht Siemens nun!
Spätestens seitdem die Benq-Mitarbeiter auf die Straße gesetzt wurden weiß jeder daß etwas faul sein muß.

420 Mio. Euro ... soviel Geld ... und Harz IV-Empfänger müssen monatlich von lausigen 345 Euro leben - mir fehlen die Worte ...
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13.12.2006 08:49 Uhr von _BigFun_
 
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ihr seid dumm schwätzer. Sorry - aber PaulP - überleg mal wen du mit einem Boykott von Siemens-Produkten bestrafen tust - die Mitarbeiter die nix dafür können. Den Bossen ist es eh egal - die haben genug Kohle.
Siemens ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland - und die haben genug Politiker auf der Gehaltsliste - von daher - sollte man sich lieber fragen - welcher Politiker da nicht geschmiert wurde, und nun Stress schiebt

Die Vorstände von Siemens die derzeit in Haft sitzen haben sicher schon ihre Ackerman´s (neue Einheit - für "du kommst aus dem Gefängniss-Frei") gezückt.

Der Schaden für das Unternehmen ist im Endeffekt nur durch Aktienverluste messbar - denn im Endeffekt - hat man alles andere in 2 Monaten schon vergessen.
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13.12.2006 12:45 Uhr von scheune
 
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Eigentlich? Eigentlich finde ich es toll wie sich alle über Siemens aufregen, dabei aber gern verschweigen, das sie wären sie in ähnlicher Situation, sicher auch überlegen müssten, wenn man ihnen ein paar Mios auf den Tisch legt.
Der Mensch hat seinen Preis und je weiter man obenm ist umso höher ist der Preis, Ganz menschlich oder?

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