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USA: Annan kritisiert Bush scharf

Kofi Annan, der scheidende UN-Generalsekretär, hat bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Missouri US-Präsident Bush scharf kritisiert. Annan nannte konkret den Irak-Krieg, welcher ohne internationale Legitimation angezettelt wurde.

Zu den Menschenrechten sagte Annan, wenn die USA weiter für sich in Anspruch nehmen wollen, Vorreiter der Menschenrechte zu sein, sollten sie nicht gegen ihre eigenen Prinzipien verstoßen.

Kurz vor Ende seiner Amtszeit sagte Annan mit einem Zitat von Truman, dass die Verantwortung der großen Nationen darin bestehe, Gutes für die Menschen zu tun, und nicht darin, sie zu bevormunden.


WebReporter: misnia
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, George W. Bush
Quelle: www.focus.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2006 07:18 Uhr von misnia
 
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Richtig, war schon lange fällig, diesem Cowboy dies zu sagen, leider trauen sich diese Leute nur, den Mund auf zu machen, wenn sie nicht mehr in Amt und Würden sind.
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12.12.2006 09:01 Uhr von asmodai
 
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Wahre Worte: Toller Abgang für Kofi Annan... mal sehen ob sein Nachfolger in seine Fußstapfen treten kann.. ich hab da so meine Zweifel.
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12.12.2006 09:02 Uhr von vst
 
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find ich klasse: jetzt wo bush auf dem absterbenden ast sitzt trauen sich die ratten aus ihren löchern.

es ist einfach einen sterbenden mann anzugreifen.
warum hat sich das kaum einer getraut als er noch oben saß?

feiglinge, ach nee, ich weiß,
DIPLOMATEN
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12.12.2006 09:16 Uhr von Heinrich1871
 
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@vst: Meiner Meinung nach kann hier nicht von Feigheit gesprochen werden. Kofi Annan ist sicherlich kei Feigling, sondern Diplomat. Wenn man sich seine 10 jährige Amtszeit ansieht hat er dies immer wieder unter Beweis gestellt. Auch in der Vergangenheit in öffentlichen Reden gegen Busch und die US-Regierung.
Man ddarf aber nicht vergessen, als Generalsekretär der UNO muss er in erster Linie die Interessen der UNO repräsentieren.

Jetzt ist er quasi schon Ex-Generalsekretär und hat jetzt die Möglichkeit offener, aber immer noch diplomatisch zu Sprechen.

Mit Kofi Annan verliert die UNO einen erstklassigen Generalsekretär.
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12.12.2006 09:59 Uhr von patjaselm
 
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@vst: naja, ich persönlich würde hier eher bei herr buhsch von ratte sprechen und nicht bei herr annan ;o) ...

@news: lieber spät als nie!
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12.12.2006 10:39 Uhr von Superfrank
 
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Die UNO: hat das Problem, daß die USA ihr größter Geldgeber ist-
Hat jemand vielleicht konkrete Zahlen?
Jedenfalls ist sie dadurch zu einem Dasein als "Quasselbude" verdammt, auch wenn sie eigentlich die einzige legitime Vertretung der Menschheit darstellen sollte.
Moralisch ist der Generalsekretär "The Highest Representant of all Mankind", er hat nur leider kaum Machtbefugnisse.
Kann daher verstehen wenn Hr. Annan sich jetzt noch mal öffentlich Luft macht, nutzt nur eben nix.
Die USA haben eklatant gegen das Völkerrecht verstoßen - wo bleiben die Sanktionen?
ironie on: *Warum stehen noch keine Blauhelme vor dem Weißen Haus dieser Bananenrepublik?* ironie off
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12.12.2006 10:41 Uhr von JCR
 
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Tja, leere Worte. Bush hat im bisherigen Verlauf seiner zwei Amtsperioden schon einiges angerichtet, was die UN nur schwerlich wird wettmachn können.

Beim Afghanistan-Einsatz hat die UN bereitwillig mitgespielt (warum wohl lässt Annan Afghanistan gern unter den Teppich falle?)

Schließlich hat Bush dann auch noch in feinster Adolf-Manier im Irak "zurückgeschossen", weil dieser ja eine so gewaltige Bedrohung darstellte.

Diesmal ohne jegliche Legitimation.


Woo waren sie, Herr Annan?

Zu Beginn des Krieges haben alle die Folgen in Kauf genommen, ohne ernsthaft Widerspruch zu leisten.


Jetzt, in seinen letzten Amtstagen, kann er sich noch ein wenig profilieren.

Er hätte ja auch den USA mit Handelssanktion (ach ne, Vetorecht), Auschluss aus der UN oder einem Gegenschlag drohen können, wenn Bush die Autonomie der blockfreien Staaten gefährdet.

Aber die UN, trotz anderer mächtiger Mitglieder, ist zu einem schlechten Witz geworden. In der Nachkriegszeit und auch während des Kalten Krieges mag die UNO ihren Zweck gehabt haben, jetzt ist sie nur noch ausführendes Organ der Vetomächte.
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12.12.2006 11:02 Uhr von usambara
 
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Uno & Nato auflösen denn beide sind zum Universal-Werkzeug der US-Kriegspolitik verkommen
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12.12.2006 11:08 Uhr von JCR
 
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@ usambara: Das war die NATO als Gegenpol zum Warschauer Pakt schon immer.
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12.12.2006 11:42 Uhr von Johnny Cash
 
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Leere: Worte eines Mannes der eine nutzlose Organisation leitet. Jede Art von Kritik der UN war den USA schon immer egal da sie der größte Geldgeber sind.
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12.12.2006 12:53 Uhr von exekutive
 
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@usambra: jo so ist das

aber auflösen bringt nichts, da sie/es eben ein produkt ist..

man kann hunderte von "produkten" auflösen ohne das sich letztendlich etwas ändert.. es muss halt langsam aber sicher mal der "produzent" aufgelöst werden

zumal die usa auch nur ein produkt ist und kein produzent bzw ist die usa ein produkt welches stellvertretent produzieren kann auf anweisungen des hauptsächlichen produzenten

^^
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12.12.2006 13:50 Uhr von Thimphu2003
 
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Menschenrechte ? Zitat im Bericht:
"Zu den Menschenrechten sagte Annan, wenn die USA weiter für sich in Anspruch nehmen wollen, Vorreiter der Menschenrechte zu sein... "

Seit wann sind/waren die USA Vorreiter in Bezug auf Menschenrechte?

Beim diesem Gedanken kommt mir das kalte Grausen...
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12.12.2006 14:02 Uhr von opppa
 
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Abwarten! Im nächsten Jahr wird Bush ihn wohl nach Guantanamo einladen!
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12.12.2006 16:14 Uhr von maria49
 
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@ Fang di Katz: Polonium heiß auf englisch polonium.

Aber was hat Polonium mit dem Thema zu tun? Klär mich mal auf!
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12.12.2006 16:50 Uhr von MC68060
 
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@Thimphu2003: Die Amis glauben das nunmal...

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