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GB: Wer keine Alimente zahlt, kommt an den virtuellen Pranger

Einen harten Kurs gegen säumige Alimentezahler will der britische Minster John Hutton beschreiten. So sollen Personen, welche die fälligen Alimente nicht zahlen wollen, in Zukunft öffentlich im Netz genannt werden dürfen.

Die Behörde, welche zurzeit mit der Eintreibung der Zahlungen zuständig ist, gilt als nicht erfolgreich genug. Nun will der Minister diese Behörde abschaffen und neue Wege gehen. Eine neue Behörde soll den ganz harten Fällen nachgehen.

Der Vorschlag spaltet das Parlament in zwei Lager. Huttons Vorgänger begrüßt diesen Schritt, die Opposition ist strikt dagegen.


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WebReporter: disma
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, virtuell
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2006 21:56 Uhr von ishn
 
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Als ob es keine grösseren Probleme geben würde als seiner Ex noch das Geld in den Rachen zu schieben.
Da fallen mir doch noch 1000 andere Dinge eher ein die es anzuprangern gilt !
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11.12.2006 22:05 Uhr von carry-
 
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@ishn: es geht aber oft nicht nur um die ex, sondern auch um kinder.
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11.12.2006 22:08 Uhr von ishn
 
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@carry: Trotzdem , Leute die für diese Kinder gefährlich sind sind kommen nicht an diesen Pranger. Aber Leute die nicht willens sind ihrem (angeblichen , wer weiss sowas schon genau) Nachwuch die neuste Playstation zu kaufen dürfen angeprangert werden. Ja das leuchtet ein.
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12.12.2006 00:26 Uhr von Silenius
 
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Egal aus welchen Motiven, der Pranger gehört definitiv ins Mittelalter. Sollen sich doch die Talkshows um solche Fälle kümmern.
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12.12.2006 05:55 Uhr von kirschholz
 
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Telegraph und lautes Nachdenken: Was die Deutsche Regierung seit längere Zeit macht, ist in Großbritannien normal. Dieses an die Presse weitergeleitete ´laute Nachdenken´ ist nichts anderes als ein Test für die Bevölkerung. Ist der Widerstand klein, dann wird noch lauter nachgedacht und dann irgendwann umgesetzt.

Wie sieht es denn in Deutschland aus? Wenn ein Vater jahrelang Unterhalt zahlt, und dann feststellt, dass er nicht der leibliche Vater ist, dann darf er das bezahlte Vermögen nicht zurückfordern. Die Zypresse wollte sogar Vaterschaftstests verbieten. Glücklicherweise ist dieses ´laute Nachdenken´ im Keim erstickt worden. Trotzdem beginnen die EU Länder langsam diktatorische Züge anzunehmen. Wer will da noch Kinder haben? Ich kann mir eher ein Kinderboycott vorstellen. Wenn diese Staaten achso um das Überleben der weissen Rasse besorgt sind, dann sollen sie auch dafür bezahlen oder sich selbst an den Pranger stellen.

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