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Statistik: Zahl der in Deutschland Inhaftierten erreicht neuen Höchststand

Nach Mitteilung des in Wiesbaden ansässigen Statistischen Bundesamtes hat die Zahl der in Deutschland in Gefängnissen inhaftierten Menschen einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht.

Dem Bundesamt zufolge saßen Ende März dieses Jahres 64.512 in Strafhaft oder Sicherheitsverwahrung ein. Von 100.000 strafmündigen Bürgern waren demnach zu diesem Zeitpunkt 90 inhaftiert, 1995 waren es noch 67.

Der überwiegende Teil, 95 Prozent, der Gefangenen waren Männer, 40 Prozent jünger als 30. Ausländer stellten rund ein Fünftel der Inhaftierten. Die Haftdauer betrug bei 42 Prozent weniger als ein Jahr, drei Prozent entfielen auf "lebenslänglich".


WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Zahl, Statistik, Höchststand
Quelle: www.pr-inside.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2006 14:32 Uhr von the_final_conflict
 
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Interessante und zugleich erschreckende Werte.
Man kann wohl davon ausgehen, dass mit steigender Unzufriedenheit über die Lebensverhältnisse in Deutschland auch diese Zahlen steigen werden.
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11.12.2006 15:51 Uhr von DTrox
 
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Erschreckend: Ausländer stellen rund 20 % da ?

Nicht schlecht, dafür das sie nur 10 % der Bevölkerung ausmachen.
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11.12.2006 16:17 Uhr von Tasko
 
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@DTrox: Das sind aber nur die ohne deutschen Paß... Die mit deutschem Paß zählen nicht als Ausländer. Das ist auch schon bei der Statistik bzgl. Gewaltstraftaten so.
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11.12.2006 16:19 Uhr von DTrox
 
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@Tasko: Noch schlimmer ;)
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11.12.2006 16:27 Uhr von myfurde2
 
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traurig Menschen geraten leider viel zu leicht in Haft. Dabei ist damit in den meisten Fällen niemandem gedient. Man zerstört nur Existenzen und erschwert Resozialisierungsversuche.
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11.12.2006 17:15 Uhr von Cantarella
 
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@myfurde2: stimmt man wird nur eingelocht wenn man illegal gedownloaded hat oder sonstwie geld abgezogen hat.

die richtigen verbrecher hatten ja alle ne schwere kindheit.....
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11.12.2006 17:55 Uhr von JCR
 
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Noch erschreckender: Der deutsche Staat investiert bei weitem mehr in die Inhaftierten als z.B. in Studenten.

Ich finde, wenn jemand rechtskräftig verurteilt wurde, sollte er sich im Bau seinen Lebensuterhalt auch selbst verdienen.
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11.12.2006 18:28 Uhr von intruder1400
 
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JCR: Viele Gefangene arbeiten.Es werden sogar Sachen produ-
ziert die auf dem freien Markt mit Gewinn verkauft werden.
Verdient werden 4-6 € pro Tag.Bloß wer sich weigert,dem
können die Haftkosten auferlegt werden.
Viele Studenten könnten wohl zu Hause wohnen.Mehr als
ALG II wäre schon die Grenze.Zum Glück sind die Zeiten
vorbei wo man auf Kosten aller studieren kann und im
Berufsleben keinen Cent zurück zahlen brauch.Trotz
tausende die man verdient hat.
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11.12.2006 19:10 Uhr von ocalanews
 
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Gnadenlos und blind: Haftdauer: 42 Prozent weniger als ein Jahr! Genau da ist der Knackpunkt. Wegen lapidaren Vermögensdelikten (Zahlungsunfähigkeit) landen arme Schlucker im Knast. Wegen Bagatellen. Wenn unsere Amtsrichter nicht so gnadenlos und blind wären, hätten wir in den Knästen mehr Platz für Kriminelle.
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11.12.2006 19:34 Uhr von kirschholz
 
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Wieviele davon sind Medienkriminalisierte? Damit meine ich die Schulhof-CD-Kopierer, die Filesharer, die externen Festplatten-Tauscher oder sogar private CD/DVD-Ausleiher? Gibt es davon eine Statistik? Ich finde es schon wichtig zu differenzieren, denn spätestens wenn die Frage entsteht wieviele unschuldige Menschenleben die Medienindustrie zerstört hat, sind zuverlässige Zahlen wichtig. Allerspätestens dann, wenn die ersten unterirdischen Neo-Medienmafiöschen "Filesharer-Lüge" grölen.

Nur ein Gedanke.
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13.12.2006 00:08 Uhr von isern
 
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@intruder1400: "Viele Studenten könnten wohl zu Hause wohnen.Mehr als
ALG II wäre schon die Grenze.Zum Glück sind die Zeiten
vorbei wo man auf Kosten aller studieren kann und im
Berufsleben keinen Cent zurück zahlen brauch.Trotz
tausende die man verdient hat."

Nicht jeder Student hat das Glück in der Nähe des Wohnsitzes seiner Eltern studieren zu können. Übrigens geben studierte Besserverdiener schon allein in Form von Steuern etwas an die Gesellschaft zurück.

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