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Bundesbeauftragter: Bei Anti-Terror-Kampf müssen Menschenrechte geachtet werden

Günter Nooke, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung mit CDU-Parteibuch, hat gegenüber dem Bayerischen Rundfunk darauf gepocht, auch bei der Terrorismusbekämpfung die Menschenrechte zu wahren.

Nooke sieht durch den Verdacht, auch deutsche Geheimdienstler hätten bei Verhören Folter angewendet, die Glaubwürdigkeit der Bundesrepublik bei diesem Thema für gefährdet und drängt auch deshalb auf eine rasche Aufklärung der Vorwürfe.

Zugleich mahnte Nooke eine breite Diskussion zum Thema "Menschenrechtsverletzungen" an. Diktaturen düften nicht dafür sorgen, dass in ihr begangene Verstöße gegen die Menschenwürde unter den Teppich gekehrt werden, so der Politiker.


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WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mensch, Terror, Kampf, Menschenrecht
Quelle: www.pr-inside.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2006 16:03 Uhr von dragon74
 
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Klar! Jemand der sich ohne wenn und aber, wegen ein paar Jungfrauen im Paradies, mit einem Spreggürtel in den Orbit schießen will, gibt auch bereitwillig Auskünfte über eventuelle Drahtzieher! Ja, ne, ist klar! Vielleicht können wir sie ja mit dem Stichwort "christliche Nächstenliebe" überzeugen, hahaha!
Und von unserem BND erwarte ich, daß er versucht uns zu schützen, egal wie er das anstellt. Immerhin werden die Leute auch von unseren Steuern bezahlt. Anstatt aus Deutschland einen totalen Überwachungsstaat machen zu wollen, sollen sie lieber direkt in den Ländern, wo die Terroristen herkommen, agieren und mit anderen Geheimdiensten zusammenarbeiten.
Ich glaube, daß so manche Aussage, die unter Folter enstanden ist, Attentate in Israel, Europa oder in den USA verhindert hat!
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09.12.2006 16:05 Uhr von gatito
 
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is aber leider das gegenteil davon: in guantemalo (oder wie das ding heißt) wird das gegenteil von dieser forderung praktiziert!! :(
nur weil deutschland das fordert muss es noch lang nicht heißen das es die usa in die tat umsetzt! :((((((
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09.12.2006 16:09 Uhr von da_schau_hin
 
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Klar doch: Ich glaube, daß so manche Aussage, die unter Folter enstanden ist, Attentate in Israel, Europa oder in den USA verhindert hat!
So ähnlich wie bei den Hexenverbrennungen meinst du bestimmt? Die haben unter der Folter ja auch die Wahrheit sagen müssen.
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09.12.2006 16:16 Uhr von ishn
 
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Vieleicht sollten die Terroristen eine Art Gewerkschaft gründen um dann einen Verhörtarifvertrag schliessen zu können. Mit maximaler Befragungsdauer , geregelten Pausen sowie Sonderleistungen bei Aussagen. Urlaub , Feiertage und Angehörigenversorgung darf natürlich auch nicht vergessen werden.
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09.12.2006 16:23 Uhr von da_schau_hin
 
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Vielleicht: könnte man auch von Anfang an genauer und weiträumiger ermitteln? Dass sie bekämpft werden müssen ist wohl für niemanden eine Frage.
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10.12.2006 12:37 Uhr von Aries.Quitex
 
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Da fragt ma nsich doch wie die BRD früher mit der DDR oder der UDSSR handeln
und verhandeln konnte - da wurden Menschenrechte doch
auch nicht geachtet, aber seltsamerweise haben wir 50
Jahre lang , und im falle der UDSSR / GUS sogar noch jetzt,
Handel mit denen getrieben.
Seltsam, seltsam...
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10.12.2006 22:15 Uhr von Tablette666
 
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Das kann nur von Deutschland kommen: die gehoeren doch alle zurueckgefi*** und abgetrieben
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10.12.2006 23:32 Uhr von jesse_james
 
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Für alle Menschrechtsgegner hier im SSN ! Wenn Ihr dafür sorgen wollt das andere nicht die Menschenrechte verletzen oder missachten, dann müsst ihr sie als aller erstes achten und einhalten !

Ansonsten seid ihr nicht besser als diese Verrückten.
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10.12.2006 23:33 Uhr von Bleifuss88
 
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Das ist leicht gesagt: und kaum zu überprüfen. Klar müssen die Menschenrechte eingehalten werden, nur wie das in der Praxis aussieht sieht man vor allem im Irak. Zum Teil geht man absolut unzivilisiert vor - das, was uns eigentlich von Terroristen unterscheiden soll. Die Frage ist nur, ob man die Soldaten, die tagtäglich ihr Leben aufs Spiel setzen, während wir hier bei SSN über eine bessere Welt philosophieren, wirklich dafür zur Rechenschaft ziehen kann. Ich denke, nur wer schonmal in Kampfhandlungen verwickelt war, kann wirklich bewerten, was in einem Soldaten vorgeht, der auf dem Schlachtfeld steht und teils nur nach Instinkten handeln kann.

Das schlimmste jedoch ist die Anwendung von Folter, angeordnet von denjenigen, die sich selbst nie die Hände schmutzig machen würden. Nooke hat absolut Recht, dass die Menschenrechtsverletzungen nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden dürfen. Rumsfeld sollte umgehend nach Den Haag geschickt werden.

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