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Berlin: "Erichs Lampenladen" mit Asbest verseucht

Es wird wohl noch mindestens zwölf Monate länger dauern, bis in Berlin der Palast der Republik, im Volksmund als "Erich´s Lampenladen" bekannt, abgerissen wird. Die Sprecherin der Bauverwaltung gab jetzt das Frühjahr 2008 als Termin an.

Ursprünglich sollte der Palast im nächsten Frühjahr vollkommen abgerissen werden, jedoch auf Grund der hohen Asbestbelastung und der damit verbundenen Beseitigung der Asbestfunde ist frühestens 2008 damit zu rechnen.

Des Weiteren werden die damit verbundenen Kosten erheblich steigen. Angesetzt waren knapp über 50 Millionen Euro, derzeit bewegt sich die Kostenrechnung fast auf das Doppelte zu.


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WebReporter: misnia
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Lampe
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2006 14:33 Uhr von misnia
 
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Ja, Ja, Erichs Rache, jetzt können wir sehen wie wir mit dem Mist fertig werden. Aber wenn er weg ist, dann bitte auch keine Erinnerungstafel oder so mehr an diesen Palast. Die SED hat ja für den Prachtbau das gute alte Schloss abreißen lassen.
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09.12.2006 16:31 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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wie: teuer ist eigentlich der Unterhalt dieses Gebäudes?
Das dürfte nicht wirklich billig sein...
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09.12.2006 19:24 Uhr von Schwertträger
 
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Armes Schwein, der diesen Posten in seinem Haus- halt unterbringen muss. Eine Verdoppelung veranschlagter Kosten ist kein Pappenstiel.

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10.12.2006 12:25 Uhr von alfaromeo_52
 
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wer hat´s gebaut? Alle reden in diesem Zusammenhang so abfällig über den PdR. Man regt sich im Westen darüber auf, daß er asbestverseucht ist. Da gibt es in westdeutschen Geschichte des Bauwesens doch so viele mannigfaltige Beispiele von Schulen, Kindegärten und öffentlichen Gebäuden, wo ausreichend Asbest verbaut wurde.

Als Student hatte ich die Möglichkeit gehabt, während der studienfreien Zeit 2x dort arbeiten zu können und etwas zum Stipendium dazu verdienen zu können. Und da hatte mal einen gewissen tieferen Einblick bekommt zu diesem Bau.

Und diese Asbestverseuchung haben ja die westlichen Baufirmen, die ja massenweise ihren Schnitt bei diesem Bauvorhaben dabei gemacht hatten, zu verantworten. Denn diese haben die Dämmmaterialien eingesetzt. Es waren dies nicht in den verschiedenen Baugewerken die "kleinen Firmen" aus der DDR, die hatten nur relativ geringere Umsatzaufträge erhalten. War ja auch die Frage der Materialien.

Und was die Lampen angeht: in vielen westlichen Protzbauten der Regierung und auch in solchen, wo TV- Übertragungen die Regel waren, gab es auch sehr viel Licht. Und jede Zeit hat ihre Architektur und ihr Gestaltungsempfinden. Und diese Lampen waren zweckmäßig gestaltet. Und ich glaube, daß die wenigsten, die sich über diesen Bau auslassen mal drin gewesen waren.

Keine Angst, der Berliner Senat wird an dieser Stelle mit Sicherheit keine Gedenktafel anbringen. Wir bezahlen letztendlich alles in diesem Zusammenhang, den Abriß und den Neubau des Schlosses. Will überhaupt jemand dieses wieder aufgebaut haben?
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10.12.2006 14:04 Uhr von maki
 
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Die Amis gehn da pragmatischer vor... :-): Zwei Flugzeuge schnappen, bisschen patriotisches Brimborium drumrum zur Ablenkung und weg is das unbezahlbare Asbestproblem... :-)
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10.12.2006 16:46 Uhr von widar
 
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http://www.deppenapostroph.de/... Das kann doch nicht so schwer sein, richtig zu schreiben.
In der Überschrift hat´s doch sogar geklappt.
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10.12.2006 18:30 Uhr von ocalanews
 
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disse: man sollte das geld zur sanierung und erhaltung von erichs lampenladen verwenden. kann man ein muesum und eine disse draus machen.
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10.12.2006 23:09 Uhr von jesse_james
 
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Schöne News nur das dieser Lampenpalast vollgestopft ist mit Asbest das weiß man schon seit dem Tage wo man dieses Ding abreißen wollte.
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10.12.2006 23:56 Uhr von Schwertträger
 
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@alfaromeo52: Die Ostler nennen das Bauwerk Erichs Lampenladen, nicht die Westler.
Insofern ist ein Hinweis auf westliche Prunkbauten im Vergleich unnötig. ;-)

Was Asbestverseuchung angeht, brauchen sich verschiedenste westdeutsche Bauten allerdings nciht zu verstecken, das stimmt. Aber Asbest war nun mal DER Baustoff der damaligen Zeit. Von den negativen Aspekten hatte man damals wenig Ahnung. Die Vorteile wogen schwer und von der krebserregenden Wirkung wusste man bis dahin so gut wie nichts.


Und das Schloss wiederaufbauen? Klar, warum nicht?
Gibt viel zu wenige solcher schöner Bauten.

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