08.12.06 20:11 Uhr
 123
 

Kofi Annan fordert Einsatz von UN-Truppen in Darfur

Die internationale Gemeinschaft müsse dem Bürgerkrieg in der sudanesischen Provinz Darfur ein Ende setzen, fordert der Noch-UN-Generalsekretär Kofi Annan. Er befürchtet, dass sich die Unruhen zu einem Völkermord entwickeln.

Gleichzeitig kritisierte Annan auch die sudanesische Regierung heftig. Sie müsse sich für den Schutz der Menschen einsetzen, habe das aber nicht geschafft, so Annan. Die Regierung wies die Kritik prompt zurück.

Seit Ausbruch der Kämpfe wurden in der Region rund 200.000 Menschen getötet. Derzeit versucht die Afrikanische Union mit 7.000 Soldaten den Frieden zu sichern. Eine militärische Einmischung der UN lehnt die Regierung in Khartoum jedoch ab.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Einsatz, UN, Truppe
Quelle: de.today.reuters.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Beraterin des US-Präsidenten, Ivanka Trump: "Ich halte mich raus aus Politik"
Ungarn: Viktor Orbán würdigt Hitler-Verbündeten als "Ausnahmestaatsmann"
London: Erstmals steht Frau an der Spitze der königlichen Leibwache

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.12.2006 20:09 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Annan hat Recht. Aber in dieser Region leben nun mal keine Europäer und Amerikaner – und Erdöl oder sonstige wichtige Bodenschätze gibt es da auch nicht. Und offenbar reichen auch 200.000 Tote in drei Jahren nicht aus, um den Westen von der Notwendigkeit friedenssichernder Maßnahmen zu überzeugen. Auf der anderen Seite steht die sudanesische Regierung in der Pflicht. Aber auch die macht wenig Anstalten, mäßigend auf die Bürgerkriegsparteien einzuwirken.
Kommentar ansehen
09.12.2006 00:33 Uhr von usambara
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Augenwischerei ist es doch, ein paar tausend UN Soldaten in den riesigen Sudan zu schicken. Die USA schafft selbst mit
schweren Waffen nicht, die Aufständischen im Irak und
Afghanistan zu besiegen- im Gegenteil.
Der "Westen" sollte seine alten Kolonien nicht noch weiter
"kaputt-zivilisieren". Daher kommen ja die vielen Probleme durch einst willkürlich gezogene Grenzen.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Duisburg: Massiver Widerstand bei Verkehrskontrolle
Bundesagentur für Arbeit: 500.000 Syrer erhalten Hartz IV
Nasa: Außerirdisches Leben auf neu entdecktem Planeten KOI 7711 möglich


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?