07.12.06 13:30 Uhr
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Libyen: Zum Tode Verurteilte im Aids-Prozess von Bengasi können hoffen

In der libyschen Stadt Bengasi sollen ein palästinensischer Arzt und fünf Krankenschwestern aus Bulgarien mehr als 400 Kinder mit dem Aids-Virus infiziert haben. 2004 wurden sie nach bereits fünfjähriger Haft von einem Gericht zum Tode verurteilt.

Kurz vor dem Urteilsspruch im Berufungsverfahren haben nun Forscher der britischen Oxford-University herausgefunden, dass die HI-Viren bereits vor der Ankunft der Verurteilten im Land entstanden. Das Team stand unter Leitung von Tulio de Oliveira.

Damit ist der erste zuverlässige Beweis erbracht, dass die Verurteilten für den Ausbruch von HIV-Erkrankungen nicht verantwortlich sein können. Bereits in der Vergangenheit hat es Zweifel an der Schuld der Verurteilten gegeben.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Libyen, AIDS
Quelle: www.netzeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2006 14:33 Uhr von firestormtiger
 
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Fuck AIDS: Ist schlimm, wenn man helfende Fremde für die eigenen Probleme verantwortlich macht. Ich frage mich manchmal, wie grenzenlos naiv oder bekloppt man sein muss, in die Entwicklungshilfe zu gehen, wo man Faustpfand lokaler Machthaber und des Mobs ist. Schlimme Menschheit
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07.12.2006 14:38 Uhr von SeraphicFeather
 
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@autor: Sorry....hab deinen Bericht nicht gesehen und einen ähnlichen zum selben Thema reingesetzt. einer ist auch spitze und wenn man sie zusammenfügt hat man eine Flut von Infos.

Dein Artikel ist spitze
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07.12.2006 14:57 Uhr von Drunky
 
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Todesstrafe: Wieder ein Beispiel für die Sinnlosigkeit der Todesstrafe...
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07.12.2006 15:04 Uhr von firestormtiger
 
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Egal was für Strafandrohung = BUllshit: Was hat die Todesstrafe mit politischer Justiz zu tun hier? Erleuchte mich, denn selbst wenn man die Leute zur Lebenslanger Haft verurteilt, wäre es genauso eine Riesensauerrei !
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07.12.2006 16:28 Uhr von Kampfpudel
 
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@firestormtiger: Eine Riesensauerei ohne Frage. Aber eine korrigierbare, was bei der Todesstrafe nicht der Fall wäre. Ein himmelweiter Unterschied, im wahrsten Sinne des Wortes.

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