07.12.06 08:24 Uhr
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Keine Studiengebühren in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wird es in Zukunft auch keine Studiengebühren geben. Das hat die schwarz-rote Landesregierung nun beschlossen.

Vorausgesetzt die Entscheidung besteht bis dahin, können schleswig-holsteinische Studenten jetzt bis 2010 gebührenfrei studieren. Die Vorsitzenden des Allgemeinen Studienausschusses nahmen die Entscheidung mit Freude an und bedankten sich.

"Nun müsse darauf geachtet werden, dass die Hochschulen nicht bewusst unterfinanziert bleiben, um zu einem späteren Zeitpunkt Studiengebühren zu rechtfertigen", so die Vorsitzenden weiter.


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WebReporter: Der Renner
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Schleswig-Holstein, Holstein, Studiengebühr
Quelle: www.kiel4kiel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2006 10:32 Uhr von salamandra
 
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nicht haltbar: Die Studiengebühren kommen in Bayern ab dem Sommersemester 2007 (auf freiwilliger Basis). Hier im Umkreis gibt es einige Unis, die sich sträuben, andererseits aber Angst haben, "überrannt" zu werden, sollten sie die Studiengebühr nicht einführen. Also denken sie doch über eben diese nach.
In meinem Jahrgang gibt es auch einige, die nur aufgrund der Studiengebühr nicht studieren wollen/können. Es will ja schließlich nicht jeder mit Schulden (z.B. wegen des Bildungskredits) in das Berufsleben einsteigen.
Daher denke ich, dass die Unis in Schleswig-Holstein spätestens ein Jahr später nachziehen werden mit den Studiengebühren, weil sie sich sonst nicht vor Studenten retten können.

Alles in allem sind diese Studiengebühren wirklich eine tolle Maßnahme, dem Mangel an Nachwuchsakademikern in Deutschlang entgegen zu wirken. *i*
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07.12.2006 11:20 Uhr von luigan
 
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Mutiger Versuch: Ich denke, dass sich die Unis dann bei einem großen Bewerberpool wirklich gute und Motivierte Menschen raussuchen können, die dann da studieren. Das könnte die Unis da oben elitärer und wettbewerbsfähiger machen als die Gebühren-Unis.
Wenn die Studiengänge voll sind, dann können sie keine mehr dazu lassen. Von der Zahl her begrenzte Studiengänge gibts ja schon immer.
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07.12.2006 15:15 Uhr von 666leslie666
 
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Wär für: eine Studiengebühr.
Für Leute mit vermögenden Eltern.

Und heutzutage kann jeder Idiot studieren,oder die die nur auf Party aus sind.
Studenten sind im Endeffekt auch nix anderes als Fachidioten.

Und ob das in unser heutigen Zeit gut ist,wo man doch flexibel sein muss. :-/

Mlg jp
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07.12.2006 19:39 Uhr von firestormtiger
 
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@ leslie: Und ob das in unser heutigen Zeit gut ist,wo man doch flexibel sein muss.

Das schreibt der richtige! DU verbreitest doch ganz starr deine Meinung und erzählst hier was von Flexibilität als Gegenwartserfordernis. Das würde bedeuten, du bist ganz altes Eisen...
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07.12.2006 20:10 Uhr von kirschholz
 
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@leslie_2: Deine Beiträge sind längst als Unterschicht-Polemik enttarnt worden, aber du lässt nicht nach. Versuche doch bitte mit deinem ALG2-Alimenten etwas sinnvolleres anzufangen. Suche am besten eine Arbeit und mache dich nützlich, anstatt Foren mit verbalem Müll zu verseuchen.

Danke.
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07.12.2006 22:37 Uhr von 666leslie666
 
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och @kirschholz: und der vor ihm.. ;-)

Seid anscheinend Studenten...
Wie lange studiert ihr denn schon ??

Aber getroffene Hunde bellen... ;-)

Hab übrigens Arbeit. ;-)

Mlg jp
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07.12.2006 22:46 Uhr von virtualnonsense
 
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ich finde ..: Studiengebühren verbunden mit vollkommener Transparenz ganz sinnvoll. Ich möchte sehen wohin mein Geld geht .. Wenn ich mit diesem Geld dafür sorgen kann dass ich eine qualitativ hochwertige Ausbildung genießern darf dann ist dagegen absolut nichts einzuwenden..
Aber meine größte Sorge ist eben dass das Geld in die falschen Hände gerät und Löcher gestopft werden die älter sind als ich, und auf die Unfähigkeit mancher Politiker von gestern zurück zu führen sind.
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07.12.2006 23:34 Uhr von DorianArcher
 
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Lächerlich: Eine Frecheit, dass die SPD überhaupt darüber diskutiert hat. Studiengebühren werden dort leider vor 2010 kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche.
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08.12.2006 15:37 Uhr von Mondelfe
 
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Da müssen sie wohl einen ziemlich hohen NC haben, da sie sonst überrannt werden...
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08.12.2006 17:23 Uhr von eros007
 
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Mal die Kirche im Dorf lassen: Ich weiß ja nicht, wie sich die meisten zukünftigen Studenten ihr Studium vorstellen, jedenfalls kann ich die ganze Hysterie wegen der derzeitigen Studiengebühren nicht nachvollziehen.

Vorausgesetzt, es bleibt bei den knapp 600 Euro pro Semester (Gebühr + irgendwelche Verwaltungsabgaben) - was keineswegs gesichert ist, und dann sieht meine Argumentation schon wieder anders aus - sind das Zusatzkosten von 100 Euro im Monat.

100 Euro im Monat klingt zunächst nach viel. Natürlich, das ist ein stattlicher Betrag, der Monat für Monat abgezweigt werden muss. Es gibt potentielle Studenten, die sich das nur schwer leisten können. Eine Gebühr wird auch in der Tat manche Leute vom Studieren abhalten. Das ist eine schlechte Nachricht für diese Studenten und eine schlechte Nachricht für Deutschland, das mehr qualifizierten Nachwuchs braucht.

Andererseits scheinen manche Studenten, die allzu laut über einen Umzug in ein gebührenfreies Land nachdenken, ihre Rechnung nur halbherzig zu machen. Wenn man erst mal weg von den Eltern ist, hat man schnell monatliche Kosten von ~ 500-700 Euro am Hals. Bei den Eltern lebt es sich mit 200-300 Euro weit günstiger, vorausgesetzt, diese haben noch Platz in der Wohnung, was i.d.R. erfüllt sein sollte. In den allermeisten Stellen Deutschlands ist eine Uni so in Reichweite, dass man problemlos zur Uni pendeln kann - wenigstens für viele große Fächer. Vielleicht nicht zur allerbesten Uni, aber wer dorthin will, muss das Finanzielle sowieso erst mal hintenan stellen. Ob mit oder ohne Studiengebühren.

Kommen zu den - sagen wir 250 Euro für Unterhalt bei den Eltern und Pendelkosten zur Uni - noch zusätzlich 100 Euro Kosten wegen der Studiengebühren dazu, ist man mit 350 Euro immer noch weit billiger als wenn man etwa nach Schleswig-Holstein ziehen würde, um dort die Gebühren zu umgehen. Es werden also kaum die wirklich bedürftigen Studenten sein, die für die Schwemme sorgen (die können sich ein Wegziehen von den Eltern eben nicht leisten).

Ergo:
1. Zieht man von den Eltern weg, weil man es nicht mehr bei ihnen aushält, hat man sowieso schon höhere Kosten. 100 Euro sind zwar ein ordentlicher Happen, aber da auch viele ohne Zwang von den Eltern wegziehen, sollten diese sich nicht allzu laut über Gebühren aufregen.
2. Wer wegen Studiengebühren in ein gebührenfreies Land zieht, sollte überlegen, ob es nicht in seiner Nähe eine Uni mit dem entsprechenden Fächerangebot gibt. Auch wenn diese Gebühren hat, ist es i.d.R. günstiger - von der Gesamtfamilie her gesehen jedenfalls.
3. Wenn schon Studiengebühren eingeführt werden und sich nicht vermeiden lassen, sollen großzügige Stipendien in auf dem Arbeitsmarkt gefragten Fächern (derzeit also Ingenieure und Naturwissenschaftler) vergeben werden, mit denen sich neben Studiengebühren auch Teile der sonstigen Kosten, die wie gesagt bei der derzeitigen Gebührenhöhe weit höher sind, decken lassen. Natürlich muss so ein Stipendium an Leistung geknüpft sein - etwa für die besten 20-30% eines Jahrganges. Das wäre ein guter Ansporn, fleißig am Ball zu bleiben.
4. Faire Kredite (niedrige und feste Zinsen) für alle Studenten wären wünschenswert, die nur dann zurückgezahlt werden müssen, wenn nachher auch eine Arbeit gefunden wird. Wer keine Arbeit hat oder nicht genug verdient, muss nichts zurückzahlen.

Wenn schon Studiengebühren, muss man sie auch sinnvoll gestalten und gewinnbringend einsetzen. Die Politiker sind leider meistens überfordert, das Richtige zu entscheiden.

Im Übrigen bin ich auch für Studiengebühren, sofern die richtigen Begleitmaßnahmen (s.o.) eingesetzt werden. Ein zusätzliches Argument macht die Gebührenfreiheit sowieso fragwürdig. Ein guter Anteil unserer Studenten geht nach dem Studium ins Ausland, um dort Geld zu verdienen. Dieser Anteil wächst von Jahr zu Jahr. Die Steuern, über die das Studium bei uns bisher ausschließlich gezahlt wird, kämen also u.U. (wenn der Akademiker beschließt, nicht mehr nach Deutschland zu kommen) nie mehr zurück. Andererseits haben viele Einwanderer (es kommen nämlich auch Akademiker zu uns, und in Zukunft hoffentlich mehr als uns verlassen) noch ihren Kredit vom Studium zu bezahlen, zusätzlich zu den Steuern, die für die deutschen Studenten gezahlt werden. Das passt nicht zusammen und ist wohl nicht zuletzt ein Grund, warum viel mehr Akademiker Deutschland verlassen als zu uns kommen. Das Gegenteil wäre nötig.

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