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Radarfalle in Niedersachsen bereits nach zwei Monaten rentabel

Nur zwei Monate nach seiner Installation hat ein so genannter "Starenkasten" an der Bundesstraße B1 nahe Heyersum bereits mehr als 5.000 vorbeifahrende PKWs geblitzt. Nach Auskunft der Behörden hat sich der Einsatz damit bereits jetzt gelohnt.

Rund 50.000 Euro hatte der zuständige Landkreis für das Blitzgerät samt Montage bezahlen müssen. Rechnet man die Bußgelder der bisher geblitzten PKWs zusammen, ergibt sich bereits jetzt eine Gesamteinnahme von knapp 45.000 Euro.

Die Anlage steht in einer Tempo-50-Zone, löst jedoch erst den Mechanismus aus, wenn Autofahrer mehr als 64 Stundenkilometer fahren. Die höchste registrierte Geschwindigkeit waren 110 Stundenkilometer. Kurios: Ein Trecker samt Anhänger wurde mit 65 Stundenkilometern geblitzt.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Monat, Niedersachsen, Radar, Radarfalle
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2006 15:12 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Da soll noch einer sagen, dass unsere Bauern nicht alles geben würden, damit Obst und Gemüse schnell an die Ladentheke und damit zu uns Verbrauchern kommen würden. Doch die Sache hat auch einen Haken. Vermutlich werden deshalb so viele Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt, weil die Position des Blitzers vermutlich an einer gut ausgebauten Straße platziert ist. Den Autofahrern wird demnach hier besonders effizient das Geld aus der Tasche gezogen.
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06.12.2006 15:50 Uhr von Lonni
 
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Ich bin mir fast sicher: dass der nicht in der Nähe einer Schule bzw. Kindergartens steht, sondern sicher an einer Stelle wo es seit Gedenken keinen Unfall gegeben hat. Außerdem sollten die Kommunen mal nachweisen, wozu die eingenommenen Gelder verwendet werden. Sicher nicht zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, wie es eigentlich gedacht ist.

Na jedenfalls ist die Weihnachtsfeier gesichert…
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06.12.2006 15:53 Uhr von 666leslie666
 
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jop @ Autor: Sehr effiziente Methode. :-((

Mich würde vorallem die Unfallstatistik für diese gut ausgebaute Strasse interessieren.

Ohne den Blitzer wahrscheinlich 0,
danach wahrscheinlich erhöht weil Mensch sich erschreckt,wenn es Blitzt.
Da kann man schonmal das Lenkrad verreissen.

Bin zwar kein Autofahrer(Gott sei DANK)
aber weiss als Beifahrer wie das ist wenn man geblitzt wird^^
Jedesmal hat sich der Fahrer erschrocken.

Mlg jp
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06.12.2006 16:02 Uhr von Troll-Collect
 
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Nein Lonni: "Ich bin mir fast sicher
dass der nicht in der Nähe einer Schule bzw. Kindergartens steht,"

das ist eine Kreuzung der Bundesstraße mit einer Senke und Kurve - lädt zum Schnellfahren ein und der Querverkehr hat absolut keine Chance, abzubiegen bzw. die Bundesstraße zu kreuzen. Und die Schnellfahrer haben in diesem Fall keine Chance rechtzeitig zu bremsen.

Der "Starenkasten" hat absolut seine Berechtigung, eine Alternative wäre nur eine Ampel gewesen.
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06.12.2006 16:16 Uhr von Troll-Collect
 
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B1-Blitzer: Ab Montag Kamera scharf

Kreis Hildesheim/Heyersum (tr). Wochenlang stand lediglich eine dezente Metallstütze für einen Starenkasten an der B1 bei Heyersum. Seit einigen Tagen hängt auch eine Kamera dran – die wird allerdings erst am kommenden Montag scharf gestellt.

Es wirkt: Rund um die Heyersumer Senke leuchten seit Anfang der Woche die Bremslichter auf. Im August hatte der Landkreis dort das Gerüst für einen so genannten Starenkasten aufgebaut. Das ist jetzt auch mit einer digitalen Kamera bestückt – geblitzt hat dort bislang trotzdem nichts.

Wer zu schnell in die Tempolimit-Zone rauschte, kam mit dem Schrecken davon. Denn: Die Anlage (fotografiert wird in Fahrtrichtung Hameln) ist noch nicht scharf gestellt. Wie der Landkreis Hildesheim mitteilt, geht der Starenkasten erst am kommenden Montag, 2. Oktober, in Betrieb.

Eine zweite Anlage an der L480 zwischen Betheln und Heyersum soll in Kürze folgen. Die Kamera wird dann abwechselnd an der Landesstraße und an der Bundesstraße eingesetzt.

In Absprache mit der Polizei und auf Anregung der Unfallkommission wurden die Standorte ausgewählt, weil dort auffällig viele Raser an Unfällen beteiligt sind, erklärte Rainer Geweke, Leiter des Fachdienstes Ordnungswidrigkeiten. Die Verkehrsunfallkommission hoffe, dass künftig weniger Unfälle zu verzeichnen sind.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 30.09.2006
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06.12.2006 16:31 Uhr von Lonni
 
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@Troll-Collect: Dass es noch Ausnahmen gibt. Kaum zu glauben.

Die meisten „Starkästen“ die ich kenne, sind an heimtückischer Stelle ohne Sinn und Verstand.

Und noch mal zu den Einnahmen. Der ADAC hatte mal vor einiger Zeit berichtet, wie die Gelder zweckentfremdet werden.
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06.12.2006 17:02 Uhr von PressWurst
 
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naja: ich finde es auch schwachsinnig dass fast gar nicht an schulen oder ähnlichen gebäuden geblitzt wird, wo es wirklich auf die sicherheit anderer gehen würde, wenn man zu schnell fährt. auf bundesstraßen oder so sind es halt die einnahmen die das land im jahr braucht an bußgeldern.
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06.12.2006 17:11 Uhr von Tasko
 
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@Lonni: Ich wußte gar nicht, daß die eingenommenen Gelder zweckgebunden sind... Hast Du dazu ´nen Link?
Ansonsten sind bislang alle Bußgelder etc. ganz normale Einnahmen, die allerdings schon vor der Einnahme verplant sind, nicht selten inkl. geplanter Einnahmesteigerung. Ich würde zu gern sehen, was passiert, wenn sich Deutschlands Autofahrer mal ein Jahr lang 100%ig an die Regeln halten oder sich wenigstens nicht erwischen lassen.
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06.12.2006 17:46 Uhr von Lonni
 
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@Tasko: Müsste ich selbst erst mal suchen. Habe jedoch vor einiger Zeit schon in einem Automagazin im Fernsehen einen bericht von ADAC darüber gesehen. Dabei kam es zu der Aussage, dass die Gelder der Verkehrssicherheit dienen sollen oder müssen?
Und dabei wurde eben festgestellt, dass eben nicht von den Einnahmen eine neue Ampel o.ä. installiert wurde.
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06.12.2006 18:12 Uhr von Tasko
 
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@Lonni: Ich denke, daß es sich da nur um den Wunsch oder eine "Forderung" des ADAC handelt, daß die Gelder aus dem Straßenverkehr auch für den Straßenverkehr ausgegeben werden sollten. Bei Bußgeldern halte ich das noch nicht einmal für moralisch vertretbar, geschweige denn juristisch korrekt. Anders sieht es da bei Steuern etc. aus, die aber leider per Definition nicht zweckgebunden sind und man daher nur auf die Moral pochen könnte.
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06.12.2006 18:38 Uhr von ishn
 
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Starrenkästen werden GRUNDSÄTZLICH nur nach wirtschaftlichen Gesichtsgründen hingebaut um Fremde abzuzocken. Jeder Einheimische bremst eben kurz ab und beschleunigt dann wieder. Das ist das selbe wie die gute mittelalterliche Wegelagerei !
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06.12.2006 18:48 Uhr von Lonni
 
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@ishn: Man fährt einfach links vorbei. (wenn frei ist) ;)

Wie richtig gesagt. Die Fremden sind am Arsch.
Vor allen die Vertretergilde ist betroffen… :)
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06.12.2006 19:07 Uhr von Garviel
 
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@ishn: Erstaunlich, wie ein Mensch so viel Unsinn von sich geben kann. Offenbar bist du nicht einmal des Lesens mächtig, sonst hättest du einem der vorhergehenden Kommentare entnehmen können, dass DIESER Starenkasten an einem Unfall-wegen-Raser-Schwerpunkt installiert ´wurde.

Anderes Beispiel ist der Starenkasten am Ende der Salzburger Autobahn in München kurz vor der Einmündung des Mittleren Rings Ost in die Tegernseer Landstraße. Selbst Auswärtige werden hier kaum geblitzt, weil meistens genügend "Wissende" vor ihnen fahren und sie automatisch auf die erlaubten 50 runtergebremst werden. Unmittelbar danach beschleunigen die meisten zwar wieder, aber bis dahin ist der einmündende Verkehr schon da und der frühere Unfallschwerpunkt ist inzwischen eine der sichersten Stellen am Mittleren Ring überhaupt...
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06.12.2006 19:47 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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Was soll das Gejaule? Die Spielregeln sind allen _vorher_ bekannt. Wer sich auf das Spielfeld begibt, braucht nicht rumjammern, wenn er für Foulspiel die Gelbe Karte bekommt.
Wer Probleme mit den Spielregeln hat, kann sich ein anderes Spielfeld suchen, oder sich engagieren (Parteien, Bürgerinitiativen), damit die Spielregeln geändert werden.

Es wird niemand in eine Falle gelockt, die Tempolimits sind angekündigt - die Konsequenzen fürs Ignorieren sind bekannt. Es liegt einzig und alleine am Fahrer, ob er geblitzt wird, oder nicht.
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06.12.2006 20:38 Uhr von ocalanews
 
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logo: na irgendwie sind die investoren nicht blöd. wer kohle in einen blitzer steckt, will nicht draufzahlen, logo, oder?
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07.12.2006 09:25 Uhr von nickmck
 
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@protonenpumpenhemmer: endlich ein vernünftiger post zu so einer news. du nimmst mir die worte aus dem mund.

gruß und schönen tag noch
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22.06.2008 00:35 Uhr von EinSchlimmerRaser
 
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Nach langer Zeit Noch mal ein Kommentar eines Betroffenen.

So ein Blitzer trifft die Auswertigen. Und was hat man damit gewonnen? Wenn es Blitzt ist es zu spät und dann war wieder jemand zu schnell.

Es gibt viele gefährliche Ecken, da steht vorher ein Schild, was vor der Gefahr oder dem Blitzer warnt. Das hilft! (Bringt aber weniger Geld ein)

Ein Blitzer allein kann die Situation verschlimmern: Die "Wissenden" fahren evtl. zu langsam oder Bremsen abrubt und die "Unwissenden" fahren zu dicht auf oder Überholen noch (und werden dann geblitzt).

Generell kann ich mich einigen Kommentaren nur anschliessen: Begrenzungen nur wo nötig und Hinweise warum helfen dem Fahrer auf die Gefahr zu achten (wobei das eher auf die Beschränkungen zutrifft, bei denen man sich im Nachhinein fragt "und was war jetzt?")

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