06.12.06 15:24 Uhr
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Umweltschutz in Deutschland wieder "in"

Eine im Auftrag der Bundesregierung durchgeführte Untersuchung der Universität Marburg ergab, dass das ökologische Bewusstsein in Deutschland wieder steigt. Vor sechs Jahren stand Umweltschutz noch auf Platz vier der drängendsten Probleme, nun steht er auf Platz zwei.

Ursache ist die Erderwärmung, die fast jeder direkt zu spüren bekommt, ob es nun gefräßige Quallen aus dem Mittelmeer, die sich in der Ostsee ausbreiten, aufgeweichte Autobahnen wegen der hohen Temperaturen im Juli oder Atemprobleme durch Schadstoffe sind.

Doch dies hat wenig Auswirkung auf das Verhalten der Menschen. Zwei Drittel der Bürger sind für den Atomausstieg, aber nur fünf Prozent beziehen Ökostrom. Das Problem wird zunehmend an die Politik weitergegeben.


WebReporter: El Salvas
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Umwelt, Umweltschutz
Quelle: www.taz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2006 14:53 Uhr von El Salvas
 
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In dem Artikel werden noch weiter Beispiele genannt. Es liegt doch auch an uns z.B. weniger Auto zu fahren sondern zu radeln wenn es eine kurze Strecke ist, oder etwa die Standbygeräte abzuschalten. Das wäre doch schon ein Anfang oder ?
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06.12.2006 15:51 Uhr von ryujin
 
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is doch egal was für ein umweltbewusstsein "einige" leute zeigen.. die welt is eh nich mehr zu retten.. *harhar*;)
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06.12.2006 20:58 Uhr von Bleifuss88
 
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Schön ist das: aber was haben Atomkraftwerke mit der Globalen Erwärmung zu tun? Rein gar nichts, die produzieren nicht ein Molekül CO2. Erst weg vom Öl, das ist viel dringender, dann können wir die AKWs abschalten.
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06.12.2006 21:12 Uhr von Schwertträger
 
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Jaja, Ökostrom: Wind z.B., hmm-m.
Und dann im Dezember die Weihnachtsbefeuerung anbringen und darauf hoffen, dass mehr Wind weht im Dezember, mehr Biostoff anfällt im Dezember, mehr Sonne scheint im Dezember usw. !

Der Mehrbedarf wird im Ausland zugekauft. Und wie wird er da hergestellt? In Atommeilern.

Ehe wir nicht massentaugliche Alternativen haben (z.B. die Fusion), ist ein Ausstieg aus der Atomenergie reine Utopie und arbeitsplatzfressender Unsinn.
Die anderen EU-Staaten haben nicht diese Skrupel. Sie freuen sich über jeden Meiler, derhier stillgelegt wird und für den sie einen eigenen aufstellen können. Wieder fünfzig Arbeitslose weniger dort und mehr hier. Und der Sicherheitsstandard dort ist auch noch schlechter als hier.
Super.


Durch Abschalten von unnötigem Licht und Standby-Geräten, den Verzicht auf unnötige elektrische Hilfsmittel und durchaus auch häufiger Nutzung des Fahrrades (*) könnte man aber ruhig schon mal Strom sparen. Kann nur nützen. Nicht, dass wir noch neue Meiler bauen müssen.




(*) Vielleicht könnten einige sich auch das Geld für das Fitnesscenter sparen, wenn sie ganz einfach mal öfter mit dem Fahrrad fahren würden. :-)
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06.12.2006 23:07 Uhr von El Salvas
 
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@AKW beführworter: Schon mal gesehen wie ein AKW abgebaut wird ?
Braucht nur so um die 5 Jahre und da wird CO2 in Massen frei bei der Entfernung der Strahlung, die Energieaufwendig ist, der (Wieder)aufbereitung der Brennstäbe, der Förderung von Uran usw. Das Erz das abgebaut wird hat einen Urangehalt zwischen 0,05 und 0,2 Prozent.
Zusammengerechten kommt man dann auf etwa 34 Gramm CO2-Emissionen pro Kilowattstunde.
Zudem Reichen die Uranvorräte der Erde auch nicht Ewig. So in etwa noch 300 Jahre beim Aktuellen Verbrauch. Aber Amerika Finnland China und einige Länder mehr, werden neue AKWs gebaut. Und wenn in naher Zukunft unser Öl ausgeht müssten wir so viele AKWs bauen dass der Vorrat in kürzester Zeit aufgebraucht wäre. Jetzt haben wir die Zeit und noch genügend Rohstoffe, dass wir neue Ideen Einfach verwirklichen können, die sich rechnen.

Ich will damit nicht sagen, dass Solaranlagen oder WKAs das Gelbe vom Ei sind. Es ist ein Anfang. Es gibt ja auch andere Möglichkeiten wie Biomasseanlagen, Faultürme für Gülle, Geothermische Kraftwerke oder Meeresströmungskraftwerke.
In Ferner Zukunft (ca2030) Fusionskraftwerke ( das da anfallende Radioaktive Material hat eine Halbwertszeit von 15 Jahren Uran im Vergleich lächerliche 4,5 Milliarden Jahre).
Es gibt viele neue wirtschaftlich verfolgenswerte Ideen. Und Hochgehen kann ein Fusionskraftwerk zum Glück auch nicht. Auch wenn es abbrennt, die Menge an Radioaktiven Material ist verschwindend gering.

Wir sind uns ja hoffentlich einig, dass der Status Quo so nicht gehalten werden kann. Neue Ideen müssen Entwickelt werden so lange wir noch Rohstoffen wie Kohle Gas oder Öl haben. Wenn die zu Ende sind ist es zu spät.

Aber bevor wir nachdenken über neue Energiequellen,
Sollten wir doch schauen wie jeder von uns Energie sparen kann. Anstatt immer mehr zu verbrauchen.

Wie war noch der Spruch ?
Wir haben unsere Welt nicht von unseren Vätern geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen.
Ich möchte, dass meine Kinder auch noch was von dem Planeten haben und nicht aufräumen müssen was unsere Generation verbockt hat.
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07.12.2006 00:15 Uhr von Schwertträger
 
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@El Salvas: Klar sind wir uns da einig. Ich bin beileibe kein Fan von AKWs.
Ich will sie nur JETZT nicht abschalten, weil das Blödsinn ist.

Andere Kraftwerksarten zu erforschen und zu optimieren und mit dem Stromverbrauchswahn aufzuhören ist trotzdem oberstes Gebot. Da hast Du völlig recht.

Mir gehen nur diese "Windkraft-und alles-wird-gut"-Naivlinge auf den Geist, die auf der anderen Seite Energie rausballern wie blöde.
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07.12.2006 12:09 Uhr von Il_Ducatista
 
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ganz einfach: schafft das Ferkel ab! Verkauft die DDR auf dem Weltmarkt!

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