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Staatliche Industriepolitik: Mutter des Erfolges deutscher Werften?

Die deutschen Werften konnten sich trotz und wegen der Globalisierung im internationalen Kontext erfolgreich positionieren. Ein Grund liegt offensichtlich in der ansonsten verpönten staatlichen Industriepolitik.

Schon unter Bundeskanzler Schröder wurde mit der so genannten "Nationalen Maritimen Konferenz" im Jahr 2000 ein Grundstein staatlich-privater Kooperation im Werftensektor gelegt. Damals kaum besucht, zählte die letzte Konferenz 1.000 Teilnehmer.

Da die Maritimindustrie als ein Schlüsselbereich gilt, wurden dort erhebliche staatliche Investitionen getätigt. Nur Wirtschaftsminister Glos hat lange Zeit gegen staatliche Industriepolitik gearbeitet. Dies scheint nun vorbei zu sein.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Mutter, Staat, Erfolg, Industrie, Werft
Quelle: www.nd-online.de

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05.12.2006 15:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Quelle: Lieber Autor.
So interessant die Themen der Zeitung "Neues Deutschland" auch sein mögen, ich bekomme massive "Bauchschmerzen", wenn ich mir anschaue, wer diese Zeitung macht und wer dahintersteckt.

http://de.wikipedia.org/...

Wichtig: 50 Prozent gehören der Linkspartei.
"parteiisch" ist das Gegenteil von "objektiv". Eine solche Zeitung berichtet also nicht "wertfrei", schon gar nicht "objektiv".
Ich mag "links" mehr als die andere Seite, aber linke Meinungsmache halte ich in diesem Forum für nicht angebracht. Es gibt genügen andere Quellen als das PDS-Blättchen. Wenn das Schule macht, wird demnächst auch aus anderen möglicherweise "rechten Blättchen" zitiert. Hier sollte eine Grenze gezogen werden, zumal der Stil dieser Blätter (auch der o.g. Quelle) per se ideologisch ist.
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05.12.2006 16:03 Uhr von lukiluke
 
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quelle: hallo,

ich erlaube mir nur folgende hinweise:

1. fakten zur frankfurter rundschau: 2004 übernahm die spd-eigene medienholding DDVG 90 % der zeitung (hat sich bis heute wieder geändert). und? sie gehört(e) zu den qualitäszeitungen
2. bild wird hier auch gerne mal zitiert: welche politischen interessen stecken hinter diesem blatt?
3. wem gehört der bayernkurier?
4. die meisten medien gehören unternehmer/großkonzerne. sind dadurch nicht voreingenommene meinungsverbreitungen zu erwarten?

usw. usf.

solange die redaktion relativ frei entscheiden kann...

mit besten grüßen
ll
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05.12.2006 16:26 Uhr von Troll-Collect
 
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jepp - z.B. Focus: "Die Berichterstattung des Magazins gilt in der deutschen Medienlandschaft als sehr konservativ und wirtschaftsliberal. Im Bundestagswahlkampf 2005 bezog der Focus deutlich Position zugunsten einer Koalition aus CDU/CSU und FDP."
http://de.wikipedia.org/...

"Helmut Markwort (* 8. Dezember 1936 in Darmstadt) ist ein deutscher Journalist, Verlagsmanager und Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Focus“. Markwort ist Mitglied der FDP."
http://de.wikipedia.org/...
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05.12.2006 16:41 Uhr von Troll-Collect
 
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z.B. Bertelsmann: "Zum Bertelsmann-Konzern gehören Medienunternehmen wie der Gruner + Jahr Zeitschriftenverlag (unter anderem Stern, Brigitte, Financial Times Deutschland, Capital, tlw. Spiegel, uvm.), die RTL-Group, die Verlagsgruppe Random House, 50 % der Sony BMG Music Entertainment, der BMG Music Publishing Musikverlag (beide Teil des Unternehmensbereichs BMG (Bertelsmann Music Group)), die Direct Group Bertelsmann (unter anderem Bertelsmann Club) und Arvato.

Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert; Aktionäre sind die Bertelsmann Stiftung (76,9 %) ...

Ihrem Leitbild nach sollen „die Grundsätze unternehmerischer, leistungsgerechter Gestaltung in allen Lebensbereichen zur Anwendung gebracht werden“, stets nach dem Prinzip „so wenig Staat wie möglich“ [3]. Fundament der Stiftungsarbeit sei die Überzeugung, „dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.“[4]

Aufgegriffen werden Projekte mit Modellwirkung in den Themenfeldern Bildung, Wirtschaft und Soziales, Unternehmenskultur, Gesundheit, Internationale Verständigung, Kultur und Stiftungsentwicklung. Über das Centrum für Hochschulentwicklung nimmt die Bertelsmann-Stiftung auch Einfluss auf die Bildungspolitik.

Nach Antritt der Regierung Schröder publizierte die Stiftung in der Zeitschrift Capital einen wirtschaftspolitischen Forderungskatalog für die ersten hundert Tage der Regierung. Dessen Inhalte:

* In der Sozialversicherung sei es nötig, binnen zehn Jahren die Arbeitslosenversicherung abzuschaffen und Sozialhilfe weiter einzuschränken. Die Kürzungen in der Sozialhilfe wiederum mindere automatisch den damit verbundenen Mindestlohn. Sinke der Mindestlohn, dann diene dies der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Zugleich diene dies der Sanierung der Staatsfinanzen.
* Die Senkung der übrigen Löhne um 15 Prozent und die Reduzierung des Kündigungsschutzes erlaube es Unternehmen, mehr Arbeiter und Angestellte einzustellen und damit die Arbeitslosigkeit zu dämpfen.
* Die Lohnnebenkosten sollten mittelfristig vom Unternehmer ganz auf den Arbeitnehmer übertragen werden.

Der von 1998 bis 2005 amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder ließ sich, ebenso wie die ihn 2005 ablösende Bundeskanzlerin Angela Merkel, des öfteren von seiten der Stiftung beraten. Viele der Forderungen fanden Eingang in Schröders Agenda 2010 und schlugen sich im ALG II nieder.


Quellen:
http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

Weiterführende Artikel:
Durchsetzung von Controlling und Ranking auf allen Ebenen - Ein Bericht von einem Kongress über die Macht der Bertelsmann Stiftung und deren (Hochschul-)Politik
http://www.heise.de/...
"Ohne Bertelsmann geht nichts mehr" - Ein Gespräch mit Frank Böckelmann über die stille Macht des Medienkonzerns und die Privatisierung der Politik
http://www.heise.de/...
Macht ohne Mandat
Die Experten der Bertelsmann-Stiftung sind in der deutschen Politik allgegenwärtig: Von den Kommunen bis zum Kanzleramt, von den Hochschulen bis zur Sozialhilfe. Die entscheidende Frage: Beraten sie die Politiker nur – oder machen sie selbst Politik?
http://archiv.tagesspiegel.de/...
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05.12.2006 16:51 Uhr von Troll-Collect
 
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z.b. Springer: >>>
Die fünf gesellschaftspolitischen Essentials, 1967 von Axel Springer formuliert, nach der Wiedervereinigung 1990 geändert und 2001 ergänzt, sind Bestandteil der Satzung der Axel Springer AG:

3. die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika;
<<<

Was sagt das über eine kritische Berichterstattung in diesen Segmenten? Zumal die allgemeine konservative Ideologie des Verlages bekannt ist.

Beteiligungen:
* Bild und Bild am Sonntag (zusammen mit Computer-Bild - siehe Zeitschriften - als "rote Gruppe" bezeichnet)
* Die Welt, Welt kompakt und Welt am Sonntag ("blaue Gruppe")
* via Finanzen Verlagsgesellschaft für Kapitalmarktinformationen mbH:
o Euro am Sonntag

egional (Auswahl) [Bearbeiten]

* Hamburger Abendblatt
* Berliner Morgenpost
* B.Z. und B.Z. am Sonntag
* Elmshorner Nachrichten
* Bergedorfer Zeitung
* Ostsee-Zeitung (50%)
* Lübecker Nachrichten (49%)
* Kieler Nachrichten (24,5%)
* Leipziger Volkszeitung (50%)
* Dresdner Neueste Nachrichten (50%)
* Harburger Anzeigen und Nachrichten (24,8%)
* Wochenblätter (meist Stadtteilzeitungen) in Hamburg, Sachsen und Berlin
* Westfalen-Blatt (seit dem Jahr 2004 ein Minderheitenanteil)

Neben Verlagsbeteiligungen in Deutschland hält die Axel Springer AG Anteile an Fernseh- und Rundfunksendern, Vertriebsgesellschaften und Pressegrossisten, Online-Portalen und Verlagen im europäischen Ausland.
http://de.wikipedia.org/...
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05.12.2006 16:56 Uhr von Cpt.Proton
 
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Neues Deutschland: LOL shortnews verkommt immer mehr zur blinden Propagandaschlacht. Manche Quellen sollte man echt nicht benutzen, wenn man objektiv berichterstatten will, gerade bei luke und seinen immer gleichen Quellen ist es klar, daß er es nicht will...
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05.12.2006 16:57 Uhr von Troll-Collect
 
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z.B. Spiegel: >>>
Der "Spiegel" polemisiert gegen den Atomausstieg, regt sich über das Dosenpfand auf und klagt über die Vorsicht der Deutschen bei der Gentechnik. Ex- Redakteur Oliver Gehrs, Autor des Buches "Der Spiegel-Komplex", spricht von einem neoliberalen Trend.

Gehrs: Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, da ist der "Spiegel" einfach mal von den Minderheiten weg gerückt oder von den sozial Schwächeren und ist auf die Seite der Wirtschaftskapitäne gerutscht. Und mir sagte ein Redakteur bei den Recherchen: Bei uns ist immer häufiger Goliath der Gute. Und das war früher mal anders.

Der "Spiegel" ergreift immer häufiger Partei für die Konservativen - schimpfen auch andere Medienbeobachter. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet dazu folgende Episode: Kurz vor der Bundespräsidenten-Wahl im vergangenen Jahr habe die SPD-Kandidatin Gesine Schwan einen nicht näher benannten Vize-Chefredakteur des "Spiegel" gefragt, warum das Magazin so viel über den Gegenkandidaten, den CDU-Mann Horst Köhler, schreibe - aber über sie so gut wie nichts. Die Antwort des "Spiegel"-Redakteurs: Rot-Grün müsse weg und da käme eine sozialdemokratische Bundespräsidentin eher ungelegen.
...
Steingart hat geholfen, den "Spiegel", das einst so stolze "Sturmgeschütz der Demokratie", umzurüsten zur Spritzpistole der Angela Merkel.
...
Kritik auch von Franziska Augstein. In der vergangenen Woche rechnet die "Spiegel"-Erbin auf einer Zeitungskonferenz in Berlin öffentlich mit "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust ab. Der Akzent auf Wirtschaftsthemen und die Vernachlässigung politischer Probleme habe den "Spiegel" zu einem geschwätzigen Blatt unter anderen gemacht.

Ein objektiver Befund ist, dass unter der Ägide des jetzigen "Spiegel"-Chefredakteurs das Blatt seinen Platz als Leitmedium verloren hat.
<<<
http://www.dradio.de/...
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05.12.2006 17:26 Uhr von Troll-Collect
 
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Sorry, langsam frage ich mich doch ernsthaft, ob man an den Unis noch Arbeit mit Quellen lernt.
Hast du dir mal die Mühe gemacht zu prüfen, wer den Beitrag in der ND geschrieben hast? Oder hat der nackte Name der Quelle schon den pawlowschen Schlüsselreiz für eine ideologische Rachebewertung ausgelöst? Wobei im übrigen noch immer Bewertungen der Quelle als solches verboten sind.

Der Autor des Beitrages in der Quelle ist Hermannus Pfeiffer, ein freier Wirtschaftsjournalist aus Hamburg, der nicht nur für die ND Beiträge schreibt, sondern auch für die Zeit, Frankfurter Rundschau, "Das Parlament" und auch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Aber solche Feinheiten interessieren dich natürlich nicht. Wirklich traurig, wie du anderen eine "Propagandaschlacht" vorwirfst und dich selber zum marktradikalen Racheengel aufschwingst und alles was dir nicht passt schlecht bewertest und diffamierst.
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05.12.2006 18:06 Uhr von SchlachtVati
 
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der spiegel ist doch auch nur ein speichellecker: hosti ,... du bist doch auch schon alt und fett genug um das zu sehen , und das man dir auch nicht mehr alles andrehen kann .

"Der Atomausstieg schürt die weitere Erwärmung der Atmosphäre, ein Blickt auf Kalender und Thermometer zeigt, wie es bereits damit aussieht."

wir befinden uns gerade wiedereinmal , nach mehreren 10 000 jahren im wechsel zwischen kalt und warmzeit , völlig normal , und genauso normal sind auch die zeiten , wo der nordpol mit dem südpol tauscht !

sei doch froh wenn hier palmen stehen , da braucht man zu weihnachten nicht mehr in den flieger steigen ;) (z.b.)

nicht immer soviel panik wegatmen , das macht nur dicken kopf , und lenkt nur vom systemfehler ab .

edit: zum speichellecker ( focus , spiegel , stern etc.) , schau dir doch mal die "offizielle meinungsmacherseiten" genau an , wie die durch werbung zugeschmissen sind , wie glaubwürdig sind sie denn dann wirklich ?

immer bissel abstand , dann passt das schon
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05.12.2006 18:14 Uhr von Cpt.Proton
 
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@Vati: Sich auf die Klimaerwärmung zu freuen und abzustreiten, daß der Mensch und die Umweltverschmutzung was damit zu tun hat ist tiefste Bush-Demagogie. Selbst in den USA ist man da im Denken schon weiter, was du hier propagierst ist einfach ignorant...

Quellenkritik ist immer gut, aber auch nur, wenn man dies nicht einseitig tut und wie hier Trolli und Comic-Realität-Kollegen hier verzweifelt versuchen ein SED-Propagandablättchen als seriöse Quelle durchzudrücken ist echt schon peinlich.
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05.12.2006 18:21 Uhr von SchlachtVati
 
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nö proton: ich seh das nur differenzierter im kahlschlag , des systemfehlers ,denn "das nichtvorhanden" ozonloch geht mir mehr auf die nüsse,....das macht mehr sorgen , als der klimawandel , weil ich nämlich nicht schnell genug schwarz bin ,..... z.b.
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05.12.2006 18:41 Uhr von Cpt.Proton
 
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jaja: Wiedermal das übliche Geschwafel von Systemfehler blablabla
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05.12.2006 18:56 Uhr von Troll-Collect
 
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@Proton - lern lesen: Ich habe lediglich davon geschrieben, dass auch andere Blätter ihre Meinung transportieren.
Und ich habe versucht dir zu vermitteln, dass der ND-Beitrag nicht von der Redaktion verfasst wurde, sondern von einem unabhängigen Journalisten, der auch für andere Medien schreibt. Und die Bundeszentrale für politische Bildung dürfte selbst für dich politisch unverfänglich sein.
Aber bleib ruhig in deinem Therorie-Kompendien tapezierten Elfenbeinturm sitzen.
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05.12.2006 19:04 Uhr von Cpt.Proton
 
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Genau: Und was ich hier geschrieben habe hat auch viel mit Theorie-Kompendien zu tun... deine Comic-Realitätsverzerrung wird immer abstruser... deine verzweifelten Versuche ein PDS-Blättchen hier als objektiv darzustellen sind richtig erbärmlich... und da wirkt dein Satz:
>>>Und die Bundeszentrale für politische Bildung dürfte selbst für dich politisch unverfänglich sein.<<<
richtig lustig, angesichts deiner Versuche hier jede Zeitung in Deutschland als Propagandamaschine von Springer und Co. darzustellen..... LOOOL
>>>Lern lesen<<< *lach*
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05.12.2006 19:14 Uhr von Troll-Collect
 
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@Cpt.Pisa - lesen und verstehen: Zum 3. mal:
Ich rede nicht von der ND, sondern vom Beitrag. Der ist nicht von der Redaktion, sondern von einem unabhängigen Journalisten.

Natürlich gibt es bei der ND auch Beiträge, die nicht objektiv, sondern subjektiv die Meinung des Verfasssers transportieren. Das ist wie in jedem anderen Medium auch (wie ich oben ausführlich erläutert habe).
Gehe mal weg von der Verpackung, hin zum Inhalt.
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05.12.2006 19:16 Uhr von Troll-Collect
 
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"hier jede Zeitung in Deutschland als Propagandamaschine von Springer und Co. darzustellen..."

Ich habe lediglich zitiert. Wie gesagt, gehe endlich mal auf Inhalte ein.
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05.12.2006 19:25 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@troll: Kleine Korrektur Deines Beitrags:

Ein wegen mir (kannte den Autor nicht) unabhängiger Journalist muss immer an der Redaktion vorbei, bevor er veröffentlicht wird. Die Redaktion ist nach gängigem Recht verantwortlich. Damit hat sie das Recht, Artikel umzuschreiben und entsprechend zu beeinflussen.

Noch was anderes zum Autor: Der Vergleich hinkt an mehreren Ecken. Die publizistischen Beteiligungen von SPD oder CSU sind eine andere Liga. Im Falle der Frankfurter Rundschau hat ohnehin der Kölner DuMont-Konzern das Ruder übernommen.
Ich bin weiß Gott kein Konservativer, aber ich verweigere mich davor, ein Blättchen, dass fest in der Hand der PDS liegt, als journalistisch unabhängig zu betrachten. Das ist unverblümter Meinungsjournalismus, zumal die Partei direkt Gesellschafter ist. Das ist schon ein Unterschied.
Außerdem war der Chefredakteur des Blättchens vorher Pressesprecher der PDS-Bundestagsfraktion. So was geht nach journalistischen Kriterien schon gar nicht. ND ist also ein "straff geführtes Meinungsblatt" der PDS. So interessant ich das eine oder andere Thema finde. Der Autor würde gut daran tun, diese (von mir aus populäre) Meinung des Blättchens etwas neutraler umzuformulieren. So ist das pure "linke" Meinungsmache. Ich gebe Proton insofern Recht, als dass irgendwann ein lustiger "rechtsgerichteter" Webreporter damit beginnt, "rechte" Blättchen und ihre Ideologien in dieser Community zu verbreiten. Diese Sorge habe ich und die ist nicht geringer geworden.

PS. In anderen Publikationen (FAZ, SZ, öffentlich-rechtliche Sender u.a.) gibt es immer noch die klare Trennung zwischen Kommentar und Nachricht. Insofern stimmt auch diese Behauptung nicht wirklich.

Ich trink jetzt erst mal einen Kamillentee - gegen meine "Bauchschmerzen" ! ! !^^^^ ;-))
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05.12.2006 20:01 Uhr von Troll-Collect
 
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@Ralph: Die Eignerschaft der ND und deren politische Ausrichtung ist ja nie bestritten wurde.
Wobei ich allerdings keinen großen Unterschied darin sehe, ob eine Partei direkt beteiligt ist, eine Beteiligungsgesellschaft dazwischen geschaltet ist, oder Verleger und Chefredakteure als Parteimitglied in der Zeitung arbeiten. Allerdings ist die direkte Beteiligung wenigstens transparent, während die indirekte Mitwirkung die wahren Verhältnisse verschleiert.

Noch perfider ist es allerdings, wenn eine Stiftung mit ideologischem Sendungsbewußtsein ihre Mehrheitsbeteiligung an einem Medienimperium zur Reformierung der Welt benutzt

Übrigens ist eine Agenturmeldung (z.B. dpa) nicht alleine deshalb besser oder schlechter, wenn sie in der einen oder anderen Zeitung veröffentlicht wird (auch wenn einige Ps das immer wieder zu konstruieren versuchen).
Ebenso sind als solche gekennzeichnete Gastbeiträge (wie der in der Quelle) eben nicht redaktionell bearbeitet (sonst würde ein Gastbeitrag als solches schon keinen Sinn machen, dann könnte man gleich einen redaktionellen Beitrag veröffentlichen).

Die Trennung zwischen "zwischen Kommentar und Nachricht" findet immer seltener statt, bestenfalls bei den ÖR. Fast alle Beiträge transportieren mehr oder weniger Meinung (siehe auch meine obigen Kommentare), teilweise werden sogar vorgefertigte Beiträge übernommen:

"Richtig unangenehm wird es für den "Spiegel", als er das Steuermodell Paul Kirchhofs verteidigt - und eine angebliche Modellrechnung abdruckt. Eine Rechnung, die belegen soll, wie viel Tausend Euro ein Manager künftig mehr zahlen soll - dank Kirchof. Doch schon kurz darauf muss das Medium gestehen: die Zahlen seien falsch, man habe einfach die Daten von Kirchhofs Institut übernommen. Das Antiglobalisierungsbündnis Attac, das die Berechnung als erstes überprüft hatte, empört sich in der "Frankfurter Rundschau":

In der Hochphase des Wahlkampfs stützt der "Spiegel" seine Recherchen zum zentralen Wahlkampfthema im Wesentlichen auf den derzeit wichtigsten CDU-Wahlkämpfer."
http://www.dradio.de/...
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05.12.2006 22:32 Uhr von Muta
 
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@Ralph: "unabhängiger Journalist muss immer an der Redaktion vorbei, bevor er veröffentlicht wird. Die Redaktion ist nach gängigem Recht verantwortlich. Damit hat sie das Recht, Artikel umzuschreiben und entsprechend zu beeinflussen."
Ob sie den Artikel veröffentlicht oder nicht kann selbstverständlich jede Zeitung selber entscheiden, umschreiben darf sie ihn aber natürlich auch nicht einfach selber.
Sprich: Dieser Artikel ist schon der des Autors.

Ich würde zwar auch nicht die ND abonnieren, aber sie als reines "PDS-Meinungsblatt" zu bezeichnen geht doch fern der Realität und sind doch wesentlich Hörensagen-Informationen. Nicht allzu selten schreiben dort auch leute aus anderen Strömungen.
Und als wenn viele andere Zeitungen von ihrem Besitzer unabhängiger wären (siehe Beispiele von Troll-Collect)^^.

Eigentlich sollte es doch wohl in den Kommentaren konkret um die news gehen und die Informationen kann man ja überprüfen:
Fakt ist, dass die Werften intensiv staatlich gefördert werden und auch der jetzige Wirtschaftsminister eine Maritime Koordinatorin der Bundesregierung nun eingesetzt hat (wie man auch anderen Nachrichtenquellen entnehmen kann).
Der Fragetitel (kein behaupteter Fakt) trifft es doch, inwiefern die staatliche Industriepolitik den Werften half wird fürs Wirtschaftsministerium ja die Frage gewesen sein. Als Sparte B eingeordnete news völlig in Ordnung.

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