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MMOG-Studie belegt Suchtgefahr von Onlinespielen

Das Meinungsportal Sozioland ist bekannt für weitläufige Umfragen und Studien; an einer aktuellen Studie wollte man die Suchtgefahr von MMOGs (Massive Multiplayer Online Games) feststellen - 4.500 Spieler nahmen an der Studie teil.

Obwohl laut 80 Prozent der Probanden keine Suchtgefahr bestehe, ertappten sich bereits 50 Prozent der Testpersonen dabei, "reale Kontakte den virtuellen unterzuordnen".

Professor Mark Griffiths von der Nottingham Trent University befragte 7.000 Onlinespieler und erkannte bei zwölf Prozent der Personen "klare Suchtsymptome".


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WebReporter: dynAdZ
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Studie, Sucht
Quelle: www.gmx.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2006 10:16 Uhr von Seranal
 
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Studie unnötig: Mal ehrlich... Sowas kann man auch sagen ohne eine große Studie darüber zu machen.
Viele Leute, die ich kenne, sind lieber am zocken als sich mit anderen zu treffen o.ä.
Man ließt ja auch ziemlich viel darüber, Schule ist egal, Hausaufgaben werden nicht gemacht, die Leute bleiben sitzen, weil sie lieber zocken statt zu lernen etc. Und das sind Aussagen, die die Leute, die solche Spiele spielen, selbst machen.
Ich bin kein MMORG Gegner, ich find die Spiele recht gut, spiele aber selbst nicht, weils mir zu sehr ins Geld geht.
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05.12.2006 10:45 Uhr von dreamcatchergo
 
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WoW: Ich kenne selber einige die der Sucht verfallen sind, ich spiele ab und an (CS:S oder DoD:S oder BF2).

Aber meine Freunde die WoW zocken sind totale suchtis, die gehen nur noch aus dem Haus weil sie zur Arbeit müssen, ansonsten sitzen sie die ganze Zeit vor dem Game.
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05.12.2006 11:05 Uhr von Ereinon
 
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Hallo mein Name ist Ereinon und ich habe ein Problem ^^ Ich bin auch voll der Süchtel bei WoW in meinen 3 Wochen Urlaub habe ich wirklich nur gezockt. Ok, ich gehe auch zur Arbeit oder zu meiner Freundin, aber wenn ich Zeit habe sitze ich vorm Rechner.

Probleme sind bei mir damit noch nicht aufgetaucht, es gibt halt "feste" Raid-Tage an denen ich vorher allen bescheid gebe, dass ich da keine Zeit habe. Schließlich warten da 40 Leute Online auf meine Hilfe.

WoW wird einfach nicht langweilig... HELFT MIR!!! ^^
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05.12.2006 11:23 Uhr von belgaron
 
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was ist "besser"? solange es gesellschaftlich eher aktzeptiert wird, wenn man mit nem Freund/Freundin ins Kino geht (also 1 1/2 Stunden wortlos nebeneinander rumsitzt), als wenn man in MMORPGs mit anderen Personen zusammenspielt, sich über Programme wie teamspeak unterhält, dies auch noch teilweise Leute sind, die man auch persönlich kennt (oder noch persönlich kennenlernt), wird man halt aufgrund solcher studien oft schief angeguckt, wenn man sich als ein MMORPG Spieler outet...
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05.12.2006 11:33 Uhr von dynAdZ
 
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@belgaron: Prinzipiell hast du recht, aber das Problem ist, das du beim ständigen Onlinezocken die Gefahr eingehst davon nicht mehr wegzukommen und in deiner Spielwelt verschwindest.
DAS kann dir im Kino nicht passieren.
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05.12.2006 11:38 Uhr von Alfadhir
 
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denke auch das es in dem beriech zu einer: sucht kommen kann aber 12% halte ich für übertrieben .
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05.12.2006 11:46 Uhr von dynAdZ
 
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@Alfhadir: 12% der 7000 befragten, nicht allgemein.
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05.12.2006 14:09 Uhr von Schwertträger
 
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@belgaron: Wenn irgendwann die 20-50 Leute aus Deinem Clan die einzigen Leute sind, die Du noch kennst, liegt die Antwort auf der Hand. :-)

Der Vergleich mit dem Kino hinkt, weil Kino im Gegensatz zu WoW (bspw.) nur 2 Std. dauert und man noch dazu mit zig fremden Leuten in Kontakt kommt, also auch noch sozialen Umgang mit Leuten pflegt, die man NICHT kennt. In der Zeit vor und nach dem Kino findet noch dazu meist intensiver Austausch mit Menschen statt.

Würde jemand jeden Tag der Woche ins Kino gehen, wäre auch das nicht gesellschaftlich akzeptiert, denn dann wäre derjenige kinosüchtig.


Wieso verteidigst Du eigentlich mit so einem abgedrehten Beispiel die Onlinezeit? Dein Beweggrund würde mich mal interessieren.



Ich kenne jemanden, der sich nur noch online und im Kreis "seiner Jungs" wohl fühlt und andere Menschen irgendwie alle seltsam findet.
Der kommt ganz klar zuwenig raus und zuwenig unter Leute, die eben nicht zu seinem Kreis gehören.

Zu einem funktionierenden sozialen Leben gehört nun mal auch, sich um Dinge zu kümmern, die einem nicht angenehm, aber nötig sind.
Es gehört dazu, sich mit anderen Leuten für Projekte zusammenzusetzen und vielleicht sogar politisch aktiv zu werden, um "denen da oben" (beliebte Bezeichnung) nicht ganz und gar alleine das Feld zu überlassen.
Und es gehört dazu, sich vielleicht mit Ausländerproblemen in der Umgebung auseinanderzusetzen, damit keine grösseren Probleme daraus werden.

Solange das alles neben der Spielerei noch klappt, ist gegen WoW nicht das geringste einzuwenden. Wenn aber etwas davon vernachlässigt wird und man stattdessen lieber zockt, ist man ein ziemlich besch... Bundesbürger und muss gleichzeitig zugeben, dass die eigene verantwortung unter dem Zocken schon leidet.


Nicht, dass das falsch verstanden wird, ich bin selber auch Zocker, aber ich steige (neben dem finanziellen Aspekt) aus dem Grund nicht in ein Onlinegame ein, weil ich eben dann dort Verpflichtungen übernähme, weil eben dort dann Leute auf mich warten würden und ich schon weiss, dass ich dann die Pflichten vernachlässige, die ich hier zuhause habe.

Also zocke ich ab und an im LAN, wenn die Zeit es erlaubt und gut ist´s.
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05.12.2006 15:59 Uhr von Scheuermann
 
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Genauso: Ich seh das genau so wie es auch schon im ersten Kommentar geschrieben wurde, das kann man sich auch vorher denken das bei manchen personen das spielen zur sucht wird
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05.12.2006 17:01 Uhr von Enny
 
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klar ? "klare Suchtsymptome" gibt es bei Onlinerollenspielen nicht.
Sucht verbindet man mit Drogen.
Aber bei Onlinespielen hat man die Möglichkeit jederzeit wieder davon "loszukommen" indem man einfach das Spiel beendet.
Es gibt auch ein Leben das man Real führt.
Aber so sind halt Studien. Sie belegen gar nix.
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05.12.2006 19:38 Uhr von celaus
 
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vergleichbar mit online spielen ist eigentlich kaum etwas. andere spiele nähern sich kaum so ans echte leben heran. im speziellen beispiel wow (hab ich auch 1 jahr gespielt) ist es nunmal so, dass es dem leben sehr nahe kommt (man hat neue soziale kontakte, so etwas wie ausgehen am WE, es gibt "arbeit", es gibt sogar ein funktionierendes wirtschaftssystem, ...) all diese aspekte kennt man eigentlich aus dem echten leben und wenn man da so manches nicht verwirklichen konnte, so probiert man es dort.
was für mich der eigentliche grund war so lange zu spielen waren die leute. selten trifft man solche menschen wie diese spieler.

zurückblickend kann ich sagen: man wird nicht im klassischen sinn süchtig, man lebt nur seinen drang zur selbstverwirklichung aus. außerdem hat man echt selten so viel spass wie im TeamSpeak mit Spielgefährten.

mfg
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05.12.2006 23:36 Uhr von Schwertträger
 
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@Enny: Gut, dann verbinde Drogen mit Online- spielen.
Für viele IST spielen wie eine Droge.

Die Studie sagt ja nicht, dass jeder und automatisch süchtig wird, sondern dass stark die Gefahr besteht, und zwar um so mehr, je mehr Bedürfnisse des Real-Life darin befriedigt werden, wie das celaus ja schon richtig sagte.
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06.12.2006 17:40 Uhr von TurboTimo
 
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Bitte Realistisch sehen: Wer manchmal glaubt nur ein "paar" sozialschwache könnten in die Gefahr "OnlineSucht"(speziell MMORGs)"geraten, sollten sich mal http://www.onlinesucht.de/... rein klicken . Ist interresant zu lesen, die Dunkelziffer wird wohl um einiges höher liegen, meiner meinung nach.. . Unterschätzen sollte man das nicht, weil intensives zocken halt auch viel Zeit in anspruch nimmt. Bin selber ein bisschen in den Bann von WOW und anderen.. gezogen gewesen, hab aber rechtzeitig die Notbremse gezogen. Fazit: Studie nicht unherblich,

Mfg

P.S. bin kein Rechtschreibungsgenie :-)

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