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E-Mail-Verwaltung stellt deutsche Unternehmen vor Probleme

Seit Anfang 2001 müssen Unternehmen steuerrelevante Daten auch in maschinell lesbarer Form bereitstellen. Dies gilt vor allem für E-Mails, auf die inzwischen nach Schätzungen zwischen 60 und 70 Prozent des Schriftverkehrs in Unternehmen entfallen.

Viele Firmen heben aus Gründen der eigenen Absicherung einfach alles auf und drohen nun an der Datenmenge zu ersticken. Regelungen, die das Wichtige vom Unwichtigen trennen, gibt es jedoch erst bei wenigen Firmen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag kritisiert, dass eine gesetzgeberische Definition, was für ein Unternehmen steuerrelevant ist und was nicht, bislang nicht existiert.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Unternehmen, Problem, E-Mail, Mail, Verwaltung
Quelle: www.business-on.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2006 14:12 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Jeder Freiberufler oder Kleinunternehmer kennt das Problem aus eigener Erfahrung. Hier muss der Gesetzgeber aktiv werden und eine verbindliche Regelung schaffen, sonst haben vor allem die kleineren Unternehmer das Problem, in absehbarer Zeit den Überblick zu verlieren oder - noch schlimmer - steuerrelevante Dokumente nicht verfügbar zu haben. Und dann kommen die Steuerbehörden. So was möchte ich meinem ärgsten Feind nicht gönnen.
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04.12.2006 21:24 Uhr von Cybertronic
 
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Ne müssen nicht aus der Branche stamme ich. Soweit ich weiß, KANN ein Unternehmer steuerrelevante Sachen auf einem Datenträger
speichern, muss aber nicht. Er ist lediglich nach GOBs verpflichtet auf Verlangen diese fürs Fiamt lesbar zu machen. In dem Fall würde ich alle Email brennen. Das kann man locker speichern
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05.12.2006 10:30 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@cyber: Was bitte steht denn dann im Gesetz drinne?
Ich hab das so verstanden, dass sie (die Daten) verfügbar gemacht werden müssen und dass sich IT-Verantwortliche strafbar machen, wenn sie dagegen verstoßen.
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05.12.2006 11:20 Uhr von Cybertronic
 
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Also: wenn IT-Leute verantwortlich gemacht werden, suchen die Berater eigentlich nur einen Sündenbock. In meinen Augen sind Steuerrelevante Sachen nichts für den Internet-Verkehr, da man immer von Originalbelegen ausgehen muss. Papier ist Papier. Sowieso wird die Buchhaltung und andere Werke zwar gespeichert, muss aber bei JAs zum Bsp. ausgedruckt und archiviert werden. Die E-Mails ab sich sind nicht relevant, da selbst abgezeichnet vor dem Fiamt nur selten Bestand haben.
[GOB=Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung] diese sind im HGB abgelistet. Ja sie müssen lesbar gemacht werden, aber dass ist keine Pflicht oder üblich diese über E-Mails zu erhalten

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