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Evangelische Kirche kritisiert Verzicht auf Weihnachtsfeiern in Kindergärten

In Deutschland gibt es immer mehr Einrichtungen, die aus Rücksicht auf andere Glaubensrichtungen zunehmend auf christliche Symbolik verzichten. Dies zeigt das folgende Beispiel aus Süddeutschland.

So verzichteten in Stuttgart immer mehr Verantwortliche von Kindergärten darauf, eine Weihnachtsfeier abzuhalten. Besonders bei Kindergärten mit einem hohen Anteil von Migrantenkindern sei das Weihnachtsfest schwer zu vermitteln, so die Begründung.

Die evangelische Landeskirche reagierte nun mit Unverständnis auf diese Praxis. Kindergärten, die sich Trägerschaft der evangelischen Kirche befinden, sollen auch christliche Werte vermitteln, kritisiert deren Pressesprecher Klaus Rieth.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kind, Kirche, Nacht, Weihnachten, Verzicht, Evangelische Kirche
Quelle: www.swr.de

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04.12.2006 14:02 Uhr von marshaus
 
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schon komisch: gerade hier in england ist es besonders schlimm...das sparschwein wird von einigen banken abgeschaft.....koennte andere kulturen angreifen.....strassenbeleuchtung zu weihnachten....darf nicht mehr angebracht werden....koennte andere kulturen angreifen.....haben wir eigendlich ein recht auf unserer kultur verloren........
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04.12.2006 14:16 Uhr von dragon74
 
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Ich stehe in der Ecke und schäme mich weil ich ein Deutscher bin.Das ist es, was hier im Moment die aktuelle Mode ist!
Ein Volk, daß seine eigene Kultur und Rituale verleugnet, hört auf als solches zu existieren. Wir leben hier in einem abendländischen Kulturkreis, in dem es üblich ist, Weihnachten, Ostern und vielleicht sogar Midsommer zu feiern. Irgendwann hören wir auf, die Kommunion oder Konfirmation zu zelebrieren und feiern statt dessen lieber Mohammeds Geburtstag (O-Ton E. Stäuber) oder das jüd. Passahfest wird Nationalfeiertag in Deutschland!
Alles deutsche ist böse und schlecht und kann man deshalb Menschen aus anderen Kulturkreisen nicht zumuten!
Wenn ein islamisches Kind in einen deutschen Kindergarten geht und dort eine Weihnachtsfeier stattfindet, kann es entweder zu Hause bleiben oder einfach mitfeiern! Mich kotzt das langsam an, daß diese Multikultipolitik dermaßen Überhand nimmt. Demnächst drucken wir noch einen Halbmond oder einen Davidsstern auf unsere Bundesflagge, weil der Adler ja anstößig ist.
Ich bin nichts rechts, aber dann würde ich doch mal sagen: Volk steh auf und Sturm brich los!
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04.12.2006 14:17 Uhr von Animal Farm
 
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finde ich zT. richtig: als atheist vertrete ich die meinung, dass religion in egal welcher form in schulen nichts verloren hat.
als weihnachtsfeind ist es mir auch egal, wenn weihnachten dann aus kindergärten verschwindet.

"aus rücksicht vor anderen kulturen" als grund anzugeben halte ich hingegen für ziemlich idiotisch... scheint, als habe der aufstand um die mohmmedkarrikaturen ersten erfolg erzielt...

fazit: falsche ursache erzeugt richtige wirkung.
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04.12.2006 14:52 Uhr von marshaus
 
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@hostmaster richtig...niemand braucht daran teilzunehmen...es ist freiwillig....aber wie es aussieht schafft die poltik freiwillig ohne das volk zu fragen unser....kultur ab......
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04.12.2006 15:27 Uhr von asmodai
 
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Vermittlung: Das jahreszeitlich bedingte Absingen von Weihnachtsliedern zweifelhafter Herkunft vermittelt christliche Werte?! :-) Aha.
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04.12.2006 15:52 Uhr von mort76
 
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Knecht Ruprecht gibts euch mit der Rute! Da es bei Weihnachten eh nur noch um Geschenke geht, und eben nicht um Religion oder Kultur, können die es auch gleich abschaffen. Den Kirchen geht es nur um die Bindung ihrer jungen Kunden, um Kirchensteuerzahler zu gewinnen. Mehr steckt da nicht mehr dahinter.
Ihr könnt also aufhören, hier den Untergang des Abendlandes zu prophezeien.

Die Kirchen sind überflüssig und bringen nur schlechtes, die dürfen gerne mitsamt ihrer von den Heiden geklauten Feste von der Bildfläche verschwinden, das sollte niemandem schaden, und ein kitschiges Kommerzfest braucht niemand wirklich.

Oder hat für einen der Meckerer über mir Weihnachten eine wirkliche religiöse Bedeutung? Doch wohl kaum...meine Kinder sollen ohne Angst vorm Knecht Ruprecht und ohne Santa Claus aufwachsen, und ohne Gier aufs "kriegen" und Werbung für totalitäre Religionen mit fiesem Chef und einer Raffmentalität.
Die 21 Milliarden, die wir den "Kirchen" in den Arsch blasen, sollten den Pfaffen reichen, ist doch ein guter Lohn fürs Märchenerzählen und Angstmacherei.
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04.12.2006 15:55 Uhr von P. Panzer
 
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Der Grund ist inakzeptabel: Wer soll sich nochmal wo integrieren?

Wahnsinn, in Zukunft wandern wir in unserem eigenen Land aus!


Wäre es ein anderer Grund gewesen, härre ich die Sache noch akzeptiert, von wegen Religionsfreiheit bzw. verhinderung einer religiösen Einflussnachme an kleinen Kindern oder so, das ginge noch.


Was ist denn der nächste Schritt, das man aus höflichkeit der US-Besatzer in Bayern gegenüber keine Brezel mehr ist und kein Bier mehr trinkt? Stattdessen Kaugummi und Whisky? (mal bewußt übertrieben)
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04.12.2006 16:46 Uhr von reziprok
 
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Da fragt man sich: wieviel von unserer Kutur in 100 Jahren noch über ist, wenn man unsere Demographie mit der von muslimischen Einwanderern vergleicht?
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04.12.2006 18:02 Uhr von Telemaster
 
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...SEHR bedenklich die ganze Angelegenheit. Ich halte nicht viel von Religionen und ich halte absolut nichts vom Verbrecherverein Kirche. Aber dass man unseren Kindern in den Kindergärten (und Schulen?) nun altes traditionelles Kulturgut (und dazu gehört auch Weihnachten, Ostern, Sankt Martin oder der gute alte Nikolaus) leugnet, obwohl es Teil unserer deutschen (und europäischen) Kultur ist, ist in meinen Augen ein Grund zu sagen: Stopp dem Multikultiwahn. Sehr bedenklich, wenn man im eigenem Staat nur noch hinter verschlossenen Vorhang einfach nur Deutsch/Europäisch sein darf.

Naja, die (deutschen) Eltern der Kinder sind vielleicht potentielle NPD-Wähler, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass die Eltern zuerst an Fremde und dann ans eigene Kulturgut denken. Und ich könnte es ihnen noch nicht einmal verdenken.

Auch wenn Weihnachten & Co. christlich sind, ist es Teil unserer Kultur, ganz unabhängig vom Glauben. Und letztendlich darf man halt auch nicht vergessen, dass Deutschland ein christliches Land ist (fragt sich nur noch wie lange). Auf jeden Fall fördern solche Kleinigkeiten den Hass, anstatt das Miteinander zu fördern. Nicht der Inländer muss sich unterordnen, sondern der Gast.
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04.12.2006 18:07 Uhr von vst
 
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das finde ich sehr bedenklich: >Kindergärten, die sich Trägerschaft der evangelischen Kirche befinden, sollen auch christliche Werte vermitteln, kritisiert deren Pressesprecher Klaus Rieth.<
das ist doch selbstverständlich, dass ein christlicher kindergarten eine weihnachtsfeier ausrichtet.
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04.12.2006 18:15 Uhr von Schwertträger
 
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Mit MultiKulti nichts zu tun: Das verwechseln hier wieder einige.

Die Abschaffung von Weihnachtsfeiern in Kindergärten ist CONTRA MultiKulti !!!!

MultiKulti wäre, wenn neben dem Weihnachtsfest auch noch die Feste der anderen Glaubensrichtungen gefeiert würden, genauso wie das Weihnachtsfest.

Schon von der Warte her gesehen, ist also eine Abschaffung schwachsinnig.
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04.12.2006 18:16 Uhr von jesse_james
 
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@dragon74 @alle anderen: "Ein Volk, daß seine eigene Kultur und Rituale verleugnet, hört auf als solches zu existieren."

Genau genommen existieren wir dann seit bereits 61 Jahren nicht mehr !

"Wir leben hier in einem abendländischen Kulturkreis, in dem es üblich ist, Weihnachten, Ostern und vielleicht sogar Midsommer zu feiern"

Ja wir leben in einem Kulturkreis in dem es üblich ist Feste zu feiern die keinerlei christliche Bedeutung haben, sondern ihren Ursprung in der germanischen Mythologie haben, etwas das hier so gut wie keiner wissen will oder weiß.

Und würden diese Feste etwas mit dem Christentum zu tun haben, dann sollte dieses mal erklären wieso Jesus Christus jedes Jahr an einem anderen Tag stirbt und wieder aufersteht ?

Weder Ostern noch Pfingsten, noch Christi Himmelfahrt und genügend andere christliche Feiertage liegen NIEMALS im Folgejahr auf dem gleichen Datum des Vorjahres.

Wir Menschen haben unseren Todestag auch nicht jedes Jahr an einem anderem Datum.


Und ganz zu schweigen von Christigeburt, erstens hat es nichts mit Weihanchten zu tun und zweitens fand dieses NICHT im Dezember statt.
Und das ist wissenschaftlich bewiesen, basierend auf Archivunterlagen der kath. Kirche !
Sprich alles fein säuberlichst bestimmt, entsprechend der Aufzeichnungen aus der damaligen Zeit.

Der Stern den alle sahen, war der Halleysche Komet.
Und Jesus ist nicht vor 2006 Jahren, am 24.12. geboren worden, sondern am 12. November 7 Jahre zuvor.


Wahre Christen täten das berücksichtigen und ihren Sohn Gottes entsprechend würdigen.

Es tut aber keine Sau !


Ein tolles Abendland mit christlicher Kultur haben wir da....

....UND DAS WOLLT IHR DEN KINDERN IN DEN KINDERGÄRTEN VERMITTELN ?

Lug und Trug als Kultur ?
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04.12.2006 18:26 Uhr von Teppichratte
 
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LOOOL: Kaum besteht der Verdacht, dass wegen anderer Kulturen die Weihnachtsfeiern der armen Kleinen gefährdet sind, besinnen sich plötzlich alle auf christliches Brauchtum.
Wäre mal interessant zu wissen, wer sich sonst auch so intensiv um die Weihnachtfeier im Kindergarten gekümmert hat.
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04.12.2006 18:30 Uhr von vst
 
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ich: als ich noch kinder im kindergarten hatte
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04.12.2006 18:45 Uhr von jesse_james
 
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@Teppichratte: Was viel schlimmer ist, ist diese miese Heuchelei !


Die Mensch tun so als hätten sie Angst davor, das der Westen islamisiert würde.
Die Menschen tun so, als würde das Christentum aussterben.
Die Menschen tun so, als müsse man alles dafür tun das die christliche Vorherrschaft (bezüglich der Religion) in Europa bestehen bleibt.

Darum regt man sich nun auch so exorbitant darüber auf das keine Weihnachtsfeiern mehr in den Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen und Kinderhorts mehr stattfinden.

Und das an diesem Übel die bösen, bösen Moslems schuld sind.



ABER genau diese Menschen die hier auf einem anderen Glauben rumhacken, diese Menschen die sich für Weihnachtsfeiern und eine christliche Erziehung ihrer Nachkommen aussprechen, genau diese Menschen, gehen weder jeden Sonntag in die Kirche, noch beten sie mehrmals täglich für die Speisen die Gott der Allmächtige ihnen gibt, noch verhalten sie sich christlich ihren Mitmenschen gegenüber, noch tun sie überhaupt irgendetwas das den ERHALT des Christentums in Europa fördern würde.



Das beste Beispiel für diese Heuchelei und Ignoranz ist die Tatsache das in Deutschland Jahr für Jahr dutzende Kirchen geschlossen werden müssen.
Und das man die Schuld dafür den Muslimen gibt, denen man dabei gleichzeitig ihren rasanten Aufbau von Moscheen als böse Islamisierung auslegt.

In Wahrheit sind aber die Christen selbst verantwortlich dafür, wenn ihre Kirchen aufgrund von finanziellen Nöten dichtmachen müssen oder weil die Besucherraten so stark gesunken sind, das ein Erhalt den finanziellen Ruin bedeutet !



Aber die Schuld auf andere schieben das können auch Christen gut und HEUCHELN konnten sie schon immer perfekt !
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04.12.2006 18:46 Uhr von Teppichratte
 
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@vst: gabs denn damals schon andere Kulturen in Deutschland?*g*

Bei mir hat damals irgendwer den Damen verklickert, dass ich Gärtner war, ab da durfte ich jedes Jahr mit den Kid´s Advetskränze binden.
Das war´n Spaß :-(
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04.12.2006 18:46 Uhr von solynieve
 
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Einige von euch: müssen eine traurige Kindheit gehabt haben. Anders kann ich die Kommentare nicht verstehen.
Niemand zwingt Angehörige einer anderen Religion, oder Gegner von jeglicher Religion, Advent, Nikolaus oder Weihnachten zu feiern. Aber ein Abschaffen von unseren Bräuchen? Warum? Warum sollten sich z.B. Moslems provoziert fühlen?
Armes Deutschland.
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04.12.2006 18:50 Uhr von vst
 
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teppichratte: ja, sizilianer :-))

adventskränze binden :-)

weil ich architekt bin und modellbau gelernt habe, durfte ich mit den kindern die laternen zum laternenlauf basteln :-(
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04.12.2006 18:51 Uhr von Teppichratte
 
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Ganz davon abgesehen. In dem Kindergarten in dem meine Enkel sind, würden die Kinder aus den anderen Kulturen mächtig sauer sein, gäbe es keine Weihnachtsfeier.
Kinder sind in der Beziehung nämlich unproblematischer.
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04.12.2006 19:31 Uhr von P. Panzer
 
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Muslime haben einen Vorteil auf mach einer Schule. Bei mir an der Schule war das so, wenn "Zuckerfest" war konnten die muslischen Schüler frei entscheiden ob sie am Unterricht teil nahmen oder Zuhause bleiben möchten.

Somit hatten die einen Tag mehr frei aufgrund ihrer Religion.

Ich weiss aber nicht ob das Bundesland zu bundesland oder gar von Schule zu Schule unterschiedlich war/ist.
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04.12.2006 21:21 Uhr von jesse_james
 
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@P.Panzer: Da sogar jede allgemeinbildende Schule über sogenannte "Brückentage" verfügt und diese platzieren kann wo sie will, dürfte selbst solch eine Regelung für jede Schule anders sein, halt wie sie es gerade braucht.


Außerdem das mit dem "FREI" haben, das haben wir doch auch schon aufgrund des Unterschieds von Evangelen und Katholiken.

Es gibt Feiertage wo Katholiken FREI haben andere aber weiterhin zur Schule oder zur Arbeit müssen.


Also diesen Humbug haben wir uns schon selbst aufgebunden ohne fremde Kulturen.
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04.12.2006 21:29 Uhr von Poncia
 
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Weihnachten: Ich muß sagen, seit ich "Erwachsen" bin, bin ich auch nicht mehr ein so großer Fan von Weihnachten, der christliche oder heidnische Hintergrund war mir und meiner Familie auch nie so wichtig, aber ich verbinde andere Dinge mit Weihnachten, und die möchte ich meiner Tochter auch vermitteln.
Das Vorbereiten mit Plätzchen backen, basteln für den Weihnachtsbaum, Weihnachtslieder singen.
Bei uns wurde sehr viel tamtam um Weihnachten gemacht, die ganze Familie ist zusammgekommen, es wurde gekocht, gelacht und geliebt (im Übertragenden Sinne, nicht was ihr meint,oder das vielleicht auch, wer weiß das schon*g*).
Wir Kinder wurden vom Weihnachtsbaum fern gehalten, bis meine Mutter oder jemand anderes die kleine Glocke schlug. Dann durften wir rein und der Raum war dunkel, bis auf die Kerzen und Wunderkerzen am Baum. Danach mußten wir Gedichte aufsagen und singen.
Und dann haben wir Geschenke bekommen, und haben sie reihum aufgemacht, einer nach dem anderen. Dann haben wir zusammen gespielt, und die nächsten Tage haben wir das alles nochmal gemacht, natürlich ohne die Geschenke;-).
Und darauf soll meine Tochter verzichten, weil mein Mann und ich nicht an die Kirche glauben?
Das wäre dann eher WEINNACHTEN statt Weihnachten.
Und ich möchte auch, das sie im Kindergarten Weihnachtslieder singen und Weihnachten feiern, weil es vielleicht nicht zu meinem Glauben gehört, aber es gehört zu meiner Kultur.

Grüße Poncia
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04.12.2006 23:07 Uhr von cat_carrier
 
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Wir erleben gerade etwas sehr Spannendes: Wenn ich früher im Unterricht bzw. in Geschichtsbüchern erfahren habe, bei irgendeiner Völkerwanderung sei das Volk der Klimbern oder Weutonen von hier nach da gezogen und dann einfach "verschwunden", dann konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum ein Volk von hunderttausenden oder gar Millionen Bewohnern so ganz einfach von der Bildfläche verschwunden sein sollte...
Aber wir erleben jetzt live und leibhaftig mit, wie ein hochentwickeltes Kulturvolk in den nächsten hundert Jahren so ganz einfach und spurlos im Nichts verschwinden wird.
Und wir können eigentlich gar nichts dagegen tun... Wir überlassen den "anderen" kampflos den Spielplatz, wer dazu in der Lage ist wandert zu einem andern Kulturvolk aus, und der Rest wird einfach weggedrückt - und läßt sich wegdrücken, kampflos, mutlos, weil dekadent...
Wie in der Geschichte mit anderen Hochkulturen eben auch geschehen!
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04.12.2006 23:30 Uhr von dragon74
 
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Es ist vielleicht nicht unbedingt die Frömmigkeit, weshalb wir das Weihnachtsfest begehen, aber es ist Tradition! Ok, wir Christen haben uns die Feiertage selbst hingebogen, auch wenn sie geschichtlich nicht ganz stimmig sind. Aber wir wollen hier keine orientalischen Einflüsse in unserer Gesellschaft und Kultur! Grund: Weil wir ganz einfach keine Orientalen sind!!!

@cat_carrier:
Aber die jüngere Geschichte zeigt, daß sich dann ein kleiner Widerstand regt, der ganz schnell zu einer Bewegung werden kann. Und das wir solchen Bewegungen nachlaufen, falls wir zu sehr von anderen Völkern, Kulturen oder Religionen in die Ecke gedrängt werden, ist wohl auch bekannt!
NPD Erfolge haben es gezeigt! Auch wenn ich es nicht gut finde, daß die Braunhemden Abends anstatt zur Disko, zum "Türkenklatschen" oder auf "Fidschijagt" gehen, aber verstehen könnte man es dann!
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05.12.2006 01:03 Uhr von jesse_james
 
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@cat_carrier @grotesk @dragon: Euer Ansatz ist genau der FALSCHE !

Bei euch geht es wieder nur darum das eine Seite überlebt, eure Seite, gleichgültig was der anderen passiert.


Allein daran kann man sehen warum das Christentum verschwindet oder besser gesagt die Christlichkeit in der Bevölkerung.


Eines der obersten Gebote im christlichen Glauben ist die Nächstenliebe.

Je mehr ihr das vergesst und je mehr die anderen Kulturen das vergessen, um so mehr werdet ihr euch gegenseitig auslöschen !

Aber nicht weil ihr euch gegenseitig bekämpft, sondern weil ihr euch selbst bekämpft !





Aber würden alle hier auch die News korrekt lesen, täten sie merken das es hier nicht um das Aussterben von Weihnachtsfeiern geht.
Sondern darum, das Weihnachtsfeiern mit christlicher Symbolik vom Erdboden verschwinden.

"zunehmend auf christliche Symbolik verzichten"

Weihnachtsfeiern wie es sie z.B. in vielen Betrieben und Arbeitsstätten bundesweit alljährlich gibt verschwinden nicht.
Denn sie haben absolut nichts mit dem Christentum zu tun.
Sondern es geht lediglich um das Beisammensein, das Miteinander feiern, die Geselligkeit unter Kollegen.

Dasselbe bezogen auf Schulen und Kindergärten wird es auch weiterhin geben, NUR KEINE Feiern mit religiösem Hintergrund !


Und genau darüber regt sich die ev. Kirche auf.

Und ihr nehmt das als Anlauf für fremde Kultur vernichtet westliche Kultur.
Etwas worum es bei dieser News absolut nicht geht !

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