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Fall Litvinenko: Todgeweihter Geheimdienstler Mario Scaramella will Namen nennen

Der 36-jährige, italienische Kontaktmann des ermordeten Kreml-Kritikers Alexander Litvinenko ist ebenfalls mit einer Menge an Polonium vergiftet worden, die ihn fünfmal töten könnte. Er hoffe aber zu überleben.

Mario Scaramella, der zurzeit in London in einem Krankenhaus liegt, will nun "alle ihm verfügbaren Namen und Daten öffentlich bekannt geben", so sein Anwalt im italienischen Fernsehen. Tonbänder sollen ebenfalls existieren.

Litvinenko habe ihm monatelang Informationen zukommen lassen. Nun will der Italiener noch "die Namen und Listen von Politikern und Journalisten, die mit dem Geheimdienst der ehemaligen Sowjetunion in Verbindung gestanden hätten", veröffentlichen.


WebReporter: Scorpio1284
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Veröffentlichung, Geheimdienstler, Mario Scaramella
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2006 13:34 Uhr von Scorpio1284
 
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Das weitet sich so langsam aber sicher zu einen wahren euröpäischen Agententhriller aus. Wobei ich mich frage, wie er sich in der Sushibar vergiften konnte. Hat er vom anderen Tellerchen genascht? Aber mal schaun, wie sich die Sache entwickelt.
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04.12.2006 14:16 Uhr von aleksv
 
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ich schätze mal der sushilieferant war russe
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04.12.2006 14:17 Uhr von blazebalg
 
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autor: polonium ist in einer menge der größe eines staubkorns tödlich. noch fragen? er ist evtl aufs klo gegangen und der andre hat sein staubkörnchen abgeliefert, ganz easy. oder der kellner war involviert.
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04.12.2006 14:28 Uhr von Scorpio1284
 
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@ blazebalg: du hast vergessen zu erwähnen, dass es dazu noch sehr teuer ist...
Natürlich muss das ja in seinen Körper gelangt sein. Seinen Angaben zu Folge war das eine ganz normale Selbstbedienungs-Sushibar. Und da ich davon ausgehe, dass die beiden nicht die einzigen Gästen gewesen sind, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch andere Gäste vergiftet wurden...
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04.12.2006 14:56 Uhr von ottokar vi
 
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ich frag mich nur wieso tötet man jemanden mit einem so langsam wirkendem Gift, wenn man ihn zum Schweigen bringen will.
Ein Schuß in den Schädel ist heute nicht mehr Zeitgemäß?
Sehr dubios das Ganze.
Wenn der Mörder eines erreicht hat, dann der ganzen Angelegenheit enorm viel Aufmerksamkeit. Und Ausmerksamkeit ist doch das, was ein Geheimdienst nicht will.

Was stekt also wirklich dahinter?
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04.12.2006 15:04 Uhr von ArrowTiger
 
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@ottokar vi: Das ist bei den Russen offenbar so Usus. An Geheimdienstverrätern übt man immer persönliche Rache, das dann möglichst grausam. Soll wohl abschrecken - tut es aber offensichtlich nicht.

Was mich eher wundert, ist die Aussage, daß er noch auspacken _will_. Warum hat er das denn nicht schon längst gemacht? Jetzt kann er wohl sicher sein, daß alles daran gesetzt werden wird, daß er sicher draufgeht.
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04.12.2006 15:12 Uhr von Bleifuss88
 
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Na jetzt wirds spannend: Hoffen wir mal, dass das nicht noch möglicherweise einen Krieg auslöst, das könnte im Bereich des möglichen liegen, wenn er das so lange verschwiegen hat. Na dann pack mal aus.
Er ist wohl sicher, dass er sterben wird. Aber seine Informationen könnten von ungeahnter Brisanz sein.
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04.12.2006 16:00 Uhr von DJCray
 
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@pest13 ...nicht so teuer, aber das was die Leute scheinbar für Litvinenko verwendet haben ist schon viel Geld gewesen (ca. 30 Mio. EUR).

http://www.ftd.de/...

Ich glaube es waren ca. 1 g.

Die Mindestmenge (ca. 12 µg) um einen Menschen zu töten würde auch für ca. 360 EUR möglich gewesen. Da wollte einer auf Nummer sicher gehen, dass er drauf geht.

Ich finde das ebenfalls sehr merkwürdig.

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04.12.2006 16:25 Uhr von blazebalg
 
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lesen hilft: You would need about 15,000 of our Polonium-210 needle sources at a total cost of about $1 million - to have a toxic amount.

15 000 einheiten dieser 69 $ minipoloniumproben werden benötigt um es giftig werden zu lassen.
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04.12.2006 18:48 Uhr von terrordave
 
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wahrscheinlich stirbt er an was ganz anderem als dem polonium, bevor er reden kann, ich tippe mal auf blei...
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04.12.2006 19:17 Uhr von ferry73
 
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waren es überhaupt die russen: das hört sich nach einer falle an, er hat viele namen der politiker die mit dem geheimdienst zu tun haben ? das ist doch fast selbstredent das hohe politiker auch mit dem geheimdienst zu tun haben.
es wird so gemeint sein das er nun als köder für die kriminellen machenschaften des russischen geheimdienstes dient, die falle schnappt zu wenn sich wieder ein paar killer sich zu ihm auf den weg machen stehen die von scotland yard bei fuss.
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04.12.2006 20:17 Uhr von borgir
 
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der herr putin: hat verdammtes "glück" dass die gánze welt auf amerika schaut und deren verbrechen in afghanistan, im irak und sonstwo. in russland geht es seit putin wieder zu wie in guten alten stalin-zeiten. wer gegen putin ist, ist so gut wie tod.
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04.12.2006 20:35 Uhr von Bleifuss88
 
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Das stimmt: Putin mü+sste sich eigentlich tausend mal bei Bush bedanken. Bietet Raum für Verschwörungen. ;-)
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05.12.2006 00:57 Uhr von CHR.BEST
 
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Scheint so als hätten die Russen einen Gift-Fetisch. Genauso wars doch damals auch bei dem Ukrainer, der mit Dioxin vergiftet wurde. Hm, und auch bei der Geiselnahme im Moskauer Theater wurde extremes Giftgas verwendet. Viele Geiseln starben alleine dadurch nachträglich.

Am Ende kann man nur noch mit einem Geigerzähler in´s Restaurant gehen. Arme Welt.
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05.12.2006 06:15 Uhr von moppsi
 
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Was muss dieser Litvinenko bloss für Informationen: besessen haben, dass die Häscher sich seinen Tod 30 Millionen Euris haben kosten lassen - ich mags mir gar nicht vorstellen...

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