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FIFA-Präsident Blatter zur Ausländerregelung: "6+5 kommt - ganz sicher"

In der Montagsausgabe des Fachmagazins "kicker" ist zu lesen, dass der FIFA-Präsident Joseph Blatter die Beschränkung für ausländische Spieler für beschlossene Sache hält.

Der von Franz Beckenbauer unterstützte Vorschlag sieht vor, die Anzahl von Ausländern in einer Mannschaft auf fünf zu begrenzen, sodass mindestens sechs Einheimische pro Mannschaft auf dem Platz stehen.

Dies wird aber nur "Schritt für Schritt" durchsetzbar sein. Außerdem will sich Blatter in Zukunft vermehrt der "Kontrolle der weltweiten Geldströme" widmen.


WebReporter: Scorpio1284
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Sicherheit, Präsident, Ausländer
Quelle: sport.orf.at

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2006 12:31 Uhr von Scorpio1284
 
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Ich finde dies einen hervorragenden Vorschlag. Allerdings denke ich, dass die deutsche Clubs mehr Probleme bei der Umsetzung haben werden, als z.B. italienische Vereine. Dort stehen bei den mittelklassigen Vereinen stets 7-8 Italiener im Team. Ein Armutszeugnis kann man nur Cottbus ausstellen. Die haben ganz Ostdeutschland zum Talente abgrasen und spielen fast nur mit Ausländern. Da lobe ich mir Stuttgart oder Bremen, die zeigen, dass man mit der Regelung auch erfolgreich sein kann.
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04.12.2006 13:28 Uhr von marshaus
 
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endlich: aber wenn die schon schritt fuer schritt sagen dann wird es wirklich dauern.....also einfach abwarten und mal sehen wie die eineinzelnen verbaende reagieren....und die clubs sollten wir ja nicht vergessen
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04.12.2006 13:30 Uhr von MJ-OG85
 
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Gut so! Da kann ich mich der Meinung des Autors nur anschließen! Hervorragend!
Ich denke, dass wird den deutschen Fußball fördern, da dadurch gezwungener Maßen auch junge DEUTSCHE Talente ihre Chance bekommen werden.
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04.12.2006 13:36 Uhr von Last-Prophet
 
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sehr schön: endlich mal wieder eine positive Nachricht.
Kann man ggf. auch die Namen mal wieder aussprechen ;-)
Hatten hier heute grad das Thema "Hertha".
Naja, für den DFB sicherlich auch sehr sehr gut.
Gab ja früher auch schonmal so eine ähnliche Regelung, da waren wir dann auch mal Weltmeister oder Europameister :D Wobei es ja momentan auch recht gut aussieht im NT.
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04.12.2006 13:49 Uhr von Uli Radtke
 
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..es gibt sogar n club in europa, der das ganze wirklich seeeehr konsequent durchzieht:
atl. bilbao - da darf nichmal jeder x-beliebige spanier spielen, sondern nur basken.. tolle sache, oder? ;-)
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04.12.2006 14:26 Uhr von Kulle78
 
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@ Autor: Sorry, aber Cottbus ist kein gutes Negativbeispiel. Denn im Gegensatz zu den anderen Bundesligavereinen hat es Cottbus sehr schwer, an gute bezahlbare deutsche Spieler heranzukommen. Der Verein hat kein langjähriges Renomee, dass Spieler vielleicht auf einen Teil des Geldes verzichten lässt, dass sie woanders bekommen könnten und auch finanziell ist Energie nicht auf Rosen gebettet. Und da verfährt man lieber nach der Devise, lieber zwei gute preiswerte Ausländer als einen vergleichbaren Deutschen, um den Verein finanziell nicht so sehr zu belasten.

Außerdem liegt die Stadt nahe an Polen und der Tschechei, da wird es sicherlich auch viele Zuschauer aus den Nachbaarländern geben, die sich durch die Ausländer auf dem Feld besser mit dem Verein identifizieren können.
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04.12.2006 14:34 Uhr von Scorpio1284
 
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ich meine: irgendwo gelesen zu haben, dass sich die Nachwuchsarbeit für die Clubs nicht lohnt. So sei es billiger, einen Spieler für 10 Mille zu verpflichten, als einen Spieler im Nachwuchs an die Profis heranzuführen. Das kann ich beim besten Willen nicht glauben.
Ich habe deshalb nur gesagt, dass Cottbus ein großes Nachwuchspotential hat, das sie leider nicht nutzen.
Es ist leider generell die letzten Jahre so gewesen, dass vermehr kein Risiko eingegangen worden ist und man hat auf etablierte (erfahrene) Spieler aus dem Ausland zurückgegriffen, statt der Jugend eine Chance zu geben.
Zum Glück hat Klinsi dieses Denken wieder ein wenig in die richtige Richtung gelenkt
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04.12.2006 14:37 Uhr von Uli Radtke
 
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"Außerdem liegt die Stadt nahe an Polen und der Tschechei, da wird es sicherlich auch viele Zuschauer aus den Nachbaarländern geben, die sich durch die Ausländer auf dem Feld besser mit dem Verein identifizieren können. "


ne wirklich interessante theorie. aber hast du dafür auch irgendwelche belege/hinweise?
ich kann mir ja nun gar nich vorstellen dass es eine nennenswerte anzahl polnischer energie-fans gibt

ich bin im übrigen der meinung, dass der hohe ausländer-anteil in den ersten beiden ligen dazu führt, dass sich die fans dort größtenteils mit ausländerfeindlichen parolen zurückhalten (gerade weils ja in jedem team ausländer gibt)
in den unteren spielklassen, gerade in ostdeutschland, sind farbige spieler schon seltener...
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04.12.2006 15:23 Uhr von lucky strike
 
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Find die Idee auch sehr gut. Wird dies dann nur in DE, EU oder weltweit durchgesetzt? Die größten Verlierer sind wohl die Franzosen. bei denen Spielt ja so gut wie kein Franzose mehr sondern alles aus franz. Kolonieen :)
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04.12.2006 15:32 Uhr von Mr.E Nigma
 
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kann mit nicht vorstellen das dieser Vorschlag umgesetzt wird.
Er würde nämlich gegen gültiges EU Recht verstoßen (Freizügigkeit innerhalb der Union, freie Berufswahl usw.)
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04.12.2006 16:10 Uhr von thimphu2003
 
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gut diese Regelung. Das wünsche ich mir schon seit Jahren. Und gegen gültiges EU-Recht verstoßen, wie es "Mr.E Nigma" schreibt..., weiß ich gar nicht mal. Wenn sich die Vereine darauf einigen... keiner MUß einen Ausländer einstellen. Auch keine normale Firma (nur mal so als Beispiel). Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun.

Aber endlich mal ein Blatter-Vorschlag, den ich unterschreiben würde. Mich regen nämlich Cottbus, Bayern und viele andere schon auf mit ihren teilw. 9-10 Ausländern auf dem Platz. Wie kann man da nur Fan von sein???
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04.12.2006 16:19 Uhr von MPPower
 
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früher durften maximal 3 Ausländer pro Mannschaft mitspielen, das hat gereicht.
Früher waren Transfers auch begrenzt und ein Spieler spielte von Anfang bis ende in einer manschaft (seinem heimatortteam) achja, war das schön.
Aber naja seit anfang der 90er isses ja nurnoch sellout
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04.12.2006 19:45 Uhr von Cpt.Proton
 
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Geht eh nicht: denn es bricht EU Recht...
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04.12.2006 21:44 Uhr von GuaranaJones
 
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@lucky strike: Spieler aus "Franzosischen Kolonien" haben die franz. Staatsbürgerschaft.

Erst denken, dann posten.
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04.12.2006 22:05 Uhr von Teppichratte
 
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Langweilig! Nur noch große, blonde, blauäugige Jünglinge in kurzen Hosen :-(
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05.12.2006 12:12 Uhr von CroNeo
 
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Schlechte Regelung für Deutschland Warum? Viele ausländische Spieler, die in Deutschland geboren worden sind, wären von dieser Regelung in der Bundesliga betroffen.
(Anmerkung: In Deutschland wird man NICHT nach dem Territorialprinzip eingebürgert!)
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06.12.2006 10:25 Uhr von Mondelfe
 
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Gab es die Meldung nicht schon mal vor einem viertel Jahr oder so??? Kommt mir irgendwie bekannt vor...

Leider finde ich sie nicht...
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07.12.2006 09:08 Uhr von PressWurst
 
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wichtig: damit auch mal mehr junge deutsche spieler in die mannschaften kommen..
(cottbus) ;)

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