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Afghanistan: Vorwürfe an ISAF - "NATO-Kräfte feuern wahllos auf Einheimische"

Wieder gibt es schwere Vorwürfe gegen die NATO. In Afghanistan sollen Soldaten nach dem Anschlag auf die ISAF wahllos in die Menge geschossen haben, so der Parlamentsabgeordnete Khalid Paschtun.

Zwei Tote und 14 Verletzte wurden ins Krankenhaus geliefert, mehr als die Hälfte der Opfer mit Schusswunden, erzählt Krankenhausarzt Nassibullah Chan. NATO-Kräfte "behandeln jeden als Terroristen", wirft der Arzt der ISAF-Truppe vor.

Der NATO zufolge handelte es sich um Warnschüsse, um die Menschen vom Attentatsort fernzuhalten, sie schließt jedoch versehentliche Treffer nicht aus.


WebReporter: Pennypecker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Vorwurf, NATO, ISAF
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2006 11:39 Uhr von Bleifuss88
 
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Nicht schon wieder: Wollen sich denn die NATO-Kräfte jetzt auch noch in Afghanistan unbeliebt machen? Das darf doch nicht wahr sein. Bislang schien der Einsatz so sauber, doch in letzter Zeit wirds ja immer schlimmer. Macht aus dem Land keinen zweiten Irak!
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04.12.2006 12:16 Uhr von zottelhaar
 
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Eine Schande ! Es ist eine Schande, was die Einsatzkräfte dort machen !
Die Bevölkerung zielt nur mit harmlosen Schreckschusswaffen und langen Rohren auf die Soldaten um den Kampf nachzuspielen. Warum schiessen die Soldaten dann ???? Einer der Getöteten war so glücklich über die Hilfe, dass er im hohen Tempo mit seinem Auto auf die Soldaten zufuhr um ihnen zu gratulieren. Warum haben die Soldaten dann geschossen ???
Kann es sein, dass die Soldaten die Situation falsch einschätzen ????
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04.12.2006 12:30 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Wohl ein paar Taliban getroffen? Wenn ich sowas lese,kommt mir die Galle hoch.Da versucht die Nato das Volk vor den Taliban zu schützen und wenn dabei mal ein paar von den Terroristen ins Gras beissen wird sich auch noch aufgeregt!Warum werden unsere Soldaten nicht einfach abgezogen?Der ganze Spass kostet uns eine menge Geld,das wir auch sebst gut gebrauchen könnten.Sollen die sich doch gegenseitig im Namen ihres ach so tollen Glaubens Umbringen.
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04.12.2006 13:15 Uhr von carry-
 
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@nokia1234: ja!
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04.12.2006 13:38 Uhr von L.o.D
 
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@nokia: wofür? ganz einfach damit in dem Land weiter Demokratie herrscht und die Ölpiplines durch Afganistan geschütz werden. :)
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04.12.2006 13:54 Uhr von studiumfreak
 
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@ Rollo-Ralf , @ nokia1234: Tut mir leid Leute... Ihr seid nicht richtig informiert.
Die deutschen Soldaten und die Nato sind nicht wegen der Bitte der Afghanen da! Die Befehle kommen aus Pentagon! In Afghanistan herschte (oder herscht) seit über 26 Jahren Krieg. Das ist nichts neues. Wo war die Nato denn die ganze Zeit? Oder haben die erst nach dem 11. September erfahren...oh...da herrscht Krieg...wir müssen den helfen. NEIN. Das ist alles zu eigenen Zwecken. Wenn es NUR um Menschen gehen würde...würde man erst in Afrika wo Massaker an Tagesordnung sind Frieden schaffen. Aber leider hat kein afrikanisches Land eine so gute Strategische Lage wie Afghanistan. Die haben dann halt Pech. oder?

mfg
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04.12.2006 14:03 Uhr von ArrowTiger
 
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Raus aus Afghanistan das ist das einzig sinnvolle. Es haben auch schon andere Länder vor den USA erkannt, daß dort militärisch kein Sieg zu erringen ist. Warum wohl bleibt das Grenzland China denn so gelassen? Die wissen einfach, daß die Amis in Afghanistan nie das Sagen haben werden.

Und unser Merkel will inzwischen evtl. auch deutsche Soldaten zu Kampfeinsätzen losschicken? Wie dümmlich muss man sein...
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04.12.2006 14:28 Uhr von dragon74
 
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Was mich immer wieder wundert ist, daß die Bevölkerung nicht mit den Befreiern zusammen-, sondern gegen sie arbeitet und selbst mal versucht die Talliban zu vertreiben.
Ja, da sterben ein paar Afghanen. Vielleicht schätzt der eine oder andere Soldat eine Situation tatsächlich mal falsch ein oder ist überfordert und feuert in die Menge! Vielleicht hat er aber auch nur Angst um sein eigenes Leben oder um das seiner Kameraden? Was ist ihm denn mehr wert? Zehn Afghanen oder ein Kamerad? Die Antwort sollte sich der Leser selbst geben!

Und die Länder, die unter ihren Diktatoren leiden und befreit werden möchten, sollten endlich mal aufwachen. FREIHEIT gibt es nicht umsonst!

Als die Amerikaner vor über sechzig Jahren in Frankreich gelandet sind und uns von Adolf und seinen Schergen befreit haben, starben zigtausende von ihnen! Ja, die Amerikaner haben auch das ein oder andere Mal deutsche Kriegsgefangene erschossen! Und? Hassen wir sie heute deswegen? Das ist Krieg!

Egal, ob Irak, Libanon, Afghanistan, Somalia, Kongo, Nigeria, oder wie auch immer sie heißen haben es nicht verdient, geholfen zu bekommen, wenn sie nicht selbst bereit sind Opfer zu bringen!!!
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05.12.2006 04:43 Uhr von exekutive
 
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@dragon74: "....Was ist ihm denn mehr wert? Zehn Afghanen oder ein Kamerad? Die Antwort sollte sich der Leser selbst geben!"

nunja.. 10 unschuldige afghanen abzuknallen um einen kameraden zu schützen ist in anbetracht der tatsache, das die solden zu den angriffskriegern gehören ziehmlich zynisch...
der dadurch erzeugte hass wirkt sich letztendlich in noch größeren widerstand aus

von daher ist es schwachsinn anzunehmen, das man seinen kameraden durch das ermorden eventueller gefährlicher afgahnen, etwas "gutes" tut

"Und die Länder, die unter ihren Diktatoren leiden und befreit werden möchten, sollten endlich mal aufwachen. FREIHEIT gibt es nicht umsonst!"

lal... du glaubst doch nicht im ernst, das man die länder um der freiheitswillen angegriffen hat (das alleine ist schon völlig irrsinnig bzw wiedersprüchlich)... schau dir doch mal die angeblichen heilsbringer an, mit ihren fakedemokratien.. freiheit bedeutet in dieser welt einem totalitärem system zu unterstehen, welches man opfer bringen muss, statt die volle souveränität eines jeden lebewesens

"Als die Amerikaner vor über sechzig Jahren in Frankreich gelandet sind und uns von Adolf und seinen Schergen befreit haben, starben zigtausende von ihnen! Ja, die Amerikaner haben auch das ein oder andere Mal deutsche Kriegsgefangene erschossen! Und? Hassen wir sie heute deswegen? Das ist Krieg!"

der 2. weltkrieg hat viele väter und adolf hitler war nicht der einzige kranke mensch zu dieser zeit, der auf den wk hinausgearbeitet hat... neben hitler gab es noch den gestörten truman, stalin, churchill etc.
sie alle sind für den krieg verantwortlich.. zumal die amerikaner hitler durch ihre finanzierung erst an die macht gebracht haben..
kriegsgefangene zu erschießen ist ein schlimmes kriegsverbrechen welches niemals zu entschudligen ist.. nicht umsonst gibt es zu heutiger zeit die genfer konventionen, welche klare "kriegsregeln" aufstellt und wo normalerweise jedes verbrechen geahndet wird.. aber gehalten wird sich daran gerade von den angeblich demokratischen staaten nicht.. siehe israel oder amerika

zumal oft gerne vergessen wird, das die amerikaner am ende des 2. weltkrieges den krieg nicht nur gegen die nazis führten, sondern auch gegen die deutsche bevölkerung... von wegen befreier.. sie haben damals sämmtliche städte kaputt gebommt.. stellt euch das mal zur heutigen zeit vor.. z.b. wenn die amis im irak neben saddam sämmtliche städte des iraks zerbombt hätten..
das hätte einen aufschei gegeben..

stattdessen las man andauernt von lasergelenken raketen und bomben die so genau sind, das kaum unschuldige zivilisten getroffen werden.. jaja... der eindruck eines humanen mordens sollte erschaffen werden

aber was es deutsche betrifft ist es glasklar, wir waren und sind die einzig und allein schuldigen und egal was man uns antat war dies aufgrund unserer bösheit gerechtfertigt... nichts als nen riesen hirnfick ist dieses gedankengut, auf das wir diese umstände bis in ferner zukunft als tatsache akzeptieren und nichts in frage stellen

"Egal, ob Irak, Libanon, Afghanistan, Somalia, Kongo, Nigeria, oder wie auch immer sie heißen haben es nicht verdient, geholfen zu bekommen, wenn sie nicht selbst bereit sind Opfer zu bringen!!!"

das ist das typisches neokonservatives "geschwätz"
von leuten, die absolut keine ahnung von geschichte haben.. so sind diese länder erst durch unseren einfluss zu solchen "fällen" geworden.. vor allem wie du hier die ganzen länder in einem atemzug nennst, zeugt von wenig differenziertheit.. einfach alles über ein kamm scheren.. wird schon über kurz oder lang das gleiche sein.. lal setzt dich bitte mit z.b. der afrikanischen geschichte auseinander.. vor allem den einfluss welcher der westen seit langer zeit auf diesen kontinent ausübte um ihn völlig auszubeuten und gegeneinander aufzuhetzen..

"..wenn sie nicht selbst bereit sind Opfer zu bringen!!!"

du meinst damit, das sie(die afghanen) sich gefälligst zu erschießen/unterdrücken lassen haben..
so wie es durch den "befreiern" abverlangt wird.. tut mir leid, aber das ist krank
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05.12.2006 08:47 Uhr von studiumfreak
 
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@ exekutive: Danke!!!

Selten habe ich gelesen, dass jemand die Wahrheit so offen ausspriecht. Respekt.
Ich muss dir in allen Punkten recht geben.
Komme selbst aus Afghanistan, habe alles miterleben müssen, und habe wirklich schwirigkeiten, den Leuten die Situation zu erklären. Die meisten glauben das was die glauben wollen. Leider.
Aber danke nochmal für dein Kommentar. Ich hoffe, dass es einige hier beherzigen.

mfg

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