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Köln: SPD und Grüne machen sich für "Münchener Modell" stark

SPD und Grüne im Kölner Stadtrat haben sich für das sogenannte "Münchener Modell" ausgesprochen. Grundstückseigentümer, die von einer Änderung der städtischen Bauleitplanung profitieren, sollen demnach einen Teil des Wertzuwachses wieder abgeben.

Benannt ist diese Richtlinie nach dem Modell, das seit 1994 in München angewandt wird. In den ersten sechs Jahren steuerten die Bauherren insgesamt 26 Millionen Euro zur Finanzierung städtischer Infrastruktur bei.

Das Modell zur Kostenbeteiligung von Bauherren soll jedoch vorab in einer Expertenrunde auf die spezifischen Belange Kölns angepasst werden. Der Antrag beider Fraktionen soll am 14. Dezember 2006 im Rat abgestimmt werden.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Köln, München, SPD, Model, Die Grünen, Modell
Quelle: www.ksta.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2006 10:29 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Köln ist mal wieder so was von langsam. Aber gut: Späte Einsicht ist auch gut. Angesichts der immensen Zahl von Schlaglöchern auf Kölns Straßen und einem drohenden Planungsstopp mancher Baugebiete ist der Vorstoß von SPD und Grüne so etwas wie eine letzte Reißleine für Köln. Hoffentlich geht der Fallschirm schnell auf, damit der Absturz vermieden werden kann.
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04.12.2006 13:42 Uhr von Tasko
 
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Muß man jetzt Geld zurücklegen? Angenommen, man kauft sich was altes zum Schnäppchenpreis und ein halbes Jahr später wird die ganze Gegend "umgewidmet". Wenn man den Wertzuwachs nicht abdrücken kann, muß man es wieder verkaufen?
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04.12.2006 20:17 Uhr von mäckie messer
 
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Tasko: Ich vermute mal stark, um die Wertsteigerung überhaupt berechenbar zu machen, musst du tatsächlichen Mehrwert erzielen, also deine Immobilie innerhalb eines bestimmten Zeitfensters um die Änderung der Bauleitpläne verkaufen, zum Beispiel. Oder eine Mietsteigerung durchsetzen.
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04.12.2006 21:00 Uhr von mäckie messer
 
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primera: Das war dann allerdings berechtigt. OMFG... wie kann man auf solche Schwachsinnsideen kommen und dann auch noch erwarten, dass die Bevölkerung das gut findet? In Städten, wo es mehr als einen großen Immobilienkonzern gibt, dürfte sich allerdings eine breite Unterstützung für sowas finden, die können ja mit der Wertsteigerung tatsächlich was anfangen.
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05.12.2006 11:28 Uhr von Tasko
 
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Was ist bei Wertverlust? Was ist, wenn das gekaufte Grundstück einen Wertverlust erleidet, weil die derzeitige Anwohnerstraße zur "Hauptschlagader" mutiert oder der Wald ringsrum zugunsten eines Gewerbe-/Industriegebietes weichen muß? Ob die Besitzer dann einen Ausgleich erhalten (dessen Höhe sie selbst schätzen können :-)?

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