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Schach: Kramnik kann Deep Fritz nicht bezwingen, auch fünfte Partie endet Remis

Die vorletzte Partie des auf sechs Spiele angesetzten Duells des Schachweltmeisters gegen seinen Maschinengegner begann Wladimir Kramnik mit seinem Damenbauern, das Programm setzte die Nimzowitsch-Indische Verteidigung dagegen.

Bereits in einer frühen Spielphase wurden die Damen beider Spieler eliminiert, was zu einem spannenden Finale der Partie führte. Der 35. Zug führte dann zur Entscheidung auf Remis mit der Begründung "Zugwiederholung".

Deep Fritz führt somit 3:2 gegen den Weltmeister. Dieser kann im Endergebnis nach dem sechsten Spiel ebenfalls nur noch einen ausgeglichenen Stand erreichen. Die volle Gewinnsumme von einer Million Dollar kann Kramnik nicht mehr erhalten.


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WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Schach, Partie
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2006 20:32 Uhr von Schellhammer
 
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Eine beeindruckende Präsentation der Leistungsfähigkeit des Schachprogramms, aber kaum weniger wusste Kramnik zu überzeugen. Schade, dass er in der zweiten Partie durch seinen kapitalen Fehler in Zugzwang geriet. Hätte mich interessiert, wie es bei ausgeglichenem Stand weitergegangen wäre, aber das wäre jetzt reine Theorie.
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03.12.2006 23:21 Uhr von Mondelfe
 
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Schade ich hätte es ihm gegönnt...

Aber irgendwie finde ich das auch erschreckend... wenn ein Schachcomputer von einem Menschen nicht besiegt werden kann...

... wann wird diese Technik gegen den Menschen Krieg führen, bzw. wann lassen Menschen Maschienen gegen Menschen kämpfen... ???
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04.12.2006 00:06 Uhr von Chimaira911
 
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@Mondelfe : keine Angst weder können dem Menschen Computer in den nächsten 100 Jahren gefährlich werden (und wenn dann kommt Arnie) noch ist ein Schachcomputer intelligent...

Schach ist ein Spiel wie z.B. auch TicTacToe oder Viergewinnt, das sich durch einen recht einfachen Algorithmus prinzipiell aus jeder Situation bis zum Spielende komplett durchrechnen lässt, wodurch dann der computer, zumindest theoretisch, den absolut optimalen Zug ermitteln,und deshalb prinzipiell gar nicht verlieren kann...

Die heutige Rechnerleistung beschränkt die Vorrausberechnung allerdings auf wenige Halbzüge (vllt 12 ? 14 ? keine Ahnung), weshalb der Computer auch (noch) nicht immer gewinnt...

einen perfekten viergewinnt oder tictactoe-gegner zu programmieren ist heute schon möglich und auch nicht alzu schwer... mit "Intelligenz" im eigentlichen Sinn hat das aber nicht zu tun...

Gute Nacht
Chimaira

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04.12.2006 15:06 Uhr von turnbeuteltorsten
 
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ich finde es eher krass, dass es Menschen gibt, die mit den besten Schachcomputern mithalten können^^
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04.12.2006 17:47 Uhr von Michigras
 
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@turnbeuteltorsten: Genau!!
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05.12.2006 01:03 Uhr von CHR.BEST
 
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@turnbeuteltorsten: Volle Zustimmung.
Obendrein kann ein Mensch noch viel mehr Dinge tun, Deep Fritz kann nur Schachspielen.

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