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Ein Fall von Diskriminierung? Gericht weist Klage eines Schwerbehinderten ab

Ein schwerbehinderter Mann bewarb sich auf die Stellen-Ausschreibung einer Handelsfirma als "Leiter Customer Service". Sein Gehaltswunsch: 80.000 Euro pro Jahr. Das Unternehmen lehnte die Bewerbung ab. Der Mann zog vor Gericht.

Er forderte als Entschädigung die Zahlung von drei Monatsgehältern. Das Gericht wies die Klage ab. Der Schwerbehinderte hatte bei seiner Bewerbung nicht deutlich machen können, dass er über ausreichende Handelserfahrung verfüge.

Das Gericht begründete die Abweisung der Klage auch damit, dass auch in weiteren Punkten die Ernsthaftigkeit der Bewerbung bedenklich sei.


WebReporter: ocalanews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Klage, Fall, Diskriminierung
Quelle: www.waz.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2006 18:58 Uhr von ocalanews
 
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Ob behindert oder nicht: Wenn, wie in diesem Fall, eine Firma das Bewerber-Profil prüft und zu dem Schluss gelangt, dass jemand nicht ausreichend qualifiziert ist, hilft auch keine Klage vor Gericht. Bei 80.000 Euro Jahresgehalt darf die Messlatte für Qualifikation schon hoch angesetzt werden.
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03.12.2006 19:39 Uhr von S8472
 
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klarer fall von abzocke: wenn ich jeden verklagen würde, der meine bewerbungen abgelehnt hat.
wo kommen wir dahin?
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03.12.2006 19:50 Uhr von carry-
 
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anzeigen: man sollte den typ wegen betrug anzeigen!
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03.12.2006 20:04 Uhr von fcb92
 
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Sind: alle News von dir mit einem Fragezeichen in der Überschrift?^^
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03.12.2006 20:10 Uhr von borgir
 
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ein witz: hoffentlihc wird er wegen betruges oder sowas bestraft. eine unverschämtheit mit seiner behinderung hausieren zu gehen.
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03.12.2006 20:36 Uhr von ishn
 
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Wenn diese Klage durch kommt dann dauert es nicht mehr lange bis der erste klagt das er diskriminiert wurde weil er keiner diskriminierten Minderheit angehört.
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03.12.2006 21:15 Uhr von intruder1400
 
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Die Klage ist aber nicht durchgekommen: sondern wurde abgelehnt,wie es oben in fetten schwarzen
Buchstaben steht.
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03.12.2006 21:27 Uhr von satany
 
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wieso soll er wegen betrugs angezeigt werden???
er hat versucht mit seiner behinderung etwas mehr geld raus zu schagen, und?

er hat für den job nicht die nötige kompetenz und wurde abgelehnt. dann huschte er vor gericht in der hoffnung auf etwas entschädigung und scheiterte.

so, er muss nun die gerichtskosten zahlen, denn auch eine berufung bringt ihm nichts - und wird sich in zukunft solche eskaparten überlegen.

strafe genug, wie ich finde. er hat niemanden betrogen und nur sich selbst verletzt, denn peinlich ist das sicher.
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03.12.2006 22:30 Uhr von detterbeck
 
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lol: ich hab nichts gegen behinderte, im gegenteil, wenn die kompetenz da ist, sollte die stelle auch bevorzugt an diese vergeben werden. wer jedoch versucht, daraus profit zu schlagen, verdient es auch, auf die schnauze zu fliegen.

ob schäuble die wähler verklagt hätte, wäre er nicht innenminister geworden? :-)
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03.12.2006 22:39 Uhr von JayAge
 
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moment: ich mache mein abi und wurde oft abgelehnt weil einige unternehmen nur leute vom bgj (da macht man seinen hauptschulabschluss) nehmen.
das sind doch abituirienten hasser. die verklag ich ^^ ???????
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04.12.2006 11:02 Uhr von Garviel
 
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Dank des neuen Antidiskriminierungsgesetzes: haben solche Abzock-Attacken neuerdings gute Chancen. Und sei es nur, dass von der ausschreibenden Stelle einem Vergleich zugestimmt wird, weil man nicht lückenlos beweisen kann, alle Minderheitenrechte 150%ig respektiert zu haben... Irgendwie erinnert mich das an die Legastheniker im Gymnasium...
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04.12.2006 11:39 Uhr von KDP
 
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Bin selber Rolli-Fahrer: also ich versteh euch ja zum Teil aber zum großen teil leider gar nicht!!

Wie gesagt ich bin selber auf einen Rolli angewiesen und habe mich bei über 30 Firmen in meiner Region beworben. Von 15 habe ich nicht mal eine Antwort erhalten. Obwohl meine fremdsprachlichen Kenntnisse manch anderen Bewerber übertreffen dürften. 3 Sprachen mit Deutsch spreche und schreibe ich fließend, eine vierte erlerne ich gerade.

Nun noch zu dem Rollstuhlfahrer aus der News.

Ich bin natürlich auch der Meinung das man es nicht übertreiben sollte als Rollstuhlfahrer gleich in eine Leitende Position zu wollen. Aber wenn er die berufliche Erfahrung hätte, und der Arbeitgeber eh vom Staat subventioniert wird weil er einen Rolli-Fahrer einstellt, dann sollte man doch vllt. ein Probe-Monat machen und nicht gleich sagen:"Du bist garnicht qualifiziert für den Job."

Ich bin auch der Meinung das der Gehaltswunsch leicht übertrieben ist aber wie gesagt wenn der Typ die Fähigkeiten besäße so eine Pos. inne zu haben dann finde ich das noch vertretbar

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