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Microsoft Vista für Malware von 2004 anfällig

Laut einem Bericht von Sophos, einem Anbieter für Antiviren-Software, ist Microsofts neuestes Betriebssystem für mindestens drei weit verbreitete Würmer anfällig. So lassen sich die Würmer Stratio-Zip, Netsky-D und MyDoom-O auf Vista ausführen.

Die bekannten Würmer machen 39,7 Prozent der im Umlauf befindlichen Malware aus. MyDoom und Netsky stammen noch aus dem Jahr 2004.

Obwohl Vista mit seinem Outlook-Ersatz "Windows Mail" alle bekannten Viren blocken kann, besteht noch immer Gefahr durch Software von Drittanbietern wie Lotus Notes oder webbasierende Anbieter, Gmail oder Yahoo.


WebReporter: robbatse
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Vista, Malware
Quelle: www.zdnetindia.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2006 17:01 Uhr von robbatse
 
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Virenscanner und Firewall sind bekanntlich Pflicht auf einem Internet-PC. Doch sollte Microsoft nicht wenigstens diese alten Malware-Varianten mit einem brandneuen OS ausschliessen können? Für mich klingt das mal wieder nur nach Bekämpfung von Symtomen. Nur die Nutzer-Software absichern kann keine Lösung sein.
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03.12.2006 18:10 Uhr von Andre1977
 
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@Autor: Virenscanner und Firewall sind eben nicht Pflicht bei einem Internet-PC. Nur wenn man das falsche Betriebssystem verwendet.

Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig begabte und schnell beeinflussbare Menschen zu dem Glauben gebracht werden können, dass ein Virenscanner und Firewall auf jeden Fall noch installiert werden müssen.

So etwas sollte man bei einem ordentlichen Betriebssystem eben nicht brauchen. Und davon gibt es eine Menge, nur die Produkte von Microsoft gehören halt nicht dazu ;-)
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03.12.2006 18:40 Uhr von TeamKiller
 
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@Andre1977: Ja im Grunde stimmt ich dir da zu..

WENN es mehr Viren für andere OS geben würde, denn bräuchte man dort aber auch bessere Absicherungen die laufend aktualisiert werden müssten...

Man kann doch auf JEDEM System Viren schreiben / ausführen...

Bei Windows lohnt es sich halt am meisten wegen der riesigen Verbreitung.
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03.12.2006 19:43 Uhr von upi99
 
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Andere Betriebssysteme: Bestimmte Arten von Viren, Würmern und Troyanern kann man grudsätzlich in einigen Betriebssystemen (z.B. den UNIXEN, LInux, MacOSX) ausschliessen, indem man mit Rechtekonzepten u.ä. einen Riegel vorschiebt. Da ist Windoof eindeutig im hintertreffen.
Grundsätztlich stimmt natürlich, man kann kein Betriebssystem 100% sicher machen und mit genügend Aufwand kann man einen Virus für jedes OS entwickeln.
Aber zur Zeit gibt es nur 2 aktive Viren für MacOSX 10.4.x 20-100 für Linux und wieviel 10tausende für Windows?
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03.12.2006 20:12 Uhr von Telemaster
 
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Gähn würde Microsoft 100% alle möglichen Arten von Viren abwehren können, ohne dass man Zusatzschutzprogramme benötigt, hätte Microsoft die nächste Milliardenklage am Hals, weil die Fremdprodukte damit einen Stein in den Weg legen würden. Und Leute, wie es hier leider zu viele gibt, würden dem dann sogar noch zustimmen, weil Microsoft ein neues Virenschutzmonopol schaffen würde. Wie man es dreht und wendet; die Microsoft-Beneider sterben nicht aus und somit wird immer alles so sein wie es aktuell ist; man braucht eine Firewall und einen Virenscanner. Und es bricht mir kein Bein, wenn ich darauf zurückgreifen muss.

Aber mault mal weiter rum; Ihr seid alle ja so furchtbar intelligent, so dass Ihr ausreichend Kompetenz habt ein eigenes Betriebssystem zu basteln und genauso erfolgreich zu vermarkten, wie es einst Mircrosoft schaffte. Aber bitte ein benutzerfreundliches, vielkompatibles und spieletaugliches System; gerne in 20 verschiedenen Sprachen und multimedia- und bürotauglich. Außerdem sollte es leicht zu installieren sein und eine gewisse Grundausstattung bieten; wenn möglich sollte es eine grafische und leicht verständliche Oberfläche haben und selbst mein Opa sollte in der Lage sein, ohne 900-Seiten-Handbucht einen Drucker zu installieren. Unter XP kann er das, obwohl er schon 90 Jahre alt ist; unter Linux könnte er das wohl nicht. Bitte macht uns ein so gutes Betriebssystem und das dann auch bitte so perfekt, so dass es weder Viren, noch Abstürze von Fremdprogrammen, noch Kompatibilitätsprobleme durch zusätzliche Hardware, noch Anfällig für Hacker und Cracker ist. Ihr schafft das schon.

Und wer das dann geschafft hat, darf gerne auch weiter maulen und rumnörgeln; denn erst dann hat er bewiesen, dass er es besser konnte.

Und bitte kommt mir nicht mit MacOS oder Linux an. Wir reden hier von PCs, legen somit MacOS erstmal zur Seite und Linux erfüllt nicht alle o.a. Wünsche.
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04.12.2006 07:30 Uhr von _BigFun_
 
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@ Mathias1979: für einen 27 Jährigen verzapfst du recht viel Unsinn :)
Windows ist ein Betriebssystem kein Unternehmen - das heist seit 1975 Microsoft.
Wenn dein System durch einen Virus oder ähnliches die Daten der letzten Woche frisst, dann zeigt dies auch nur eines - du als Anwender warst nicht in der Lage ein Backup zu machen oder zumindest dein System halbwegs zu sichern - darüberhinaus könnte auch mal ne Festplatte in den Popo gehen - dann sind die Daten auch pfutsch - egal welches System du laufen hattest.
Wo du recht hast, ist mit der Beta im Laden kaufen - aber da schließt sich MS doch nur dem heutigen Trend an - halbfertiger Mist wird auf den Markt geworfen - und ist das Kundeninteresse dementsprechend wird nachgebessert - oder es wird halt erklärt " das muss so sein" :)

Zu den Linux-Freunden - sicherlich ist Linux weniger anfällig - leider oftmals weil die Nutzer dank der Unübersichtlichkeit garnicht solange damit Arbeiten um große Gefahrenpotentiale entstehen zu lassen.
Leider ist es auch so das in den letzten Monaten mehr Gefahrenstellen für Linux bekannt wurden - als für Windows - gut - die Windowsfraktion hatte ja auch zig Jahre vorlauf - aber die Linux-User werden auch noch genug Ärger bekommen.

Im Endeffekt ist und bleibt es doch so, das die meisten Rechner - durch die Dummheit oder das Unwissen der Anwender oder durch beides - Infiziert werden.
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04.12.2006 15:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das Rechtesystem von Windows ist wohl absichlich so mager gehalten.
So gibt es z.B. keine Ausführen-Rechte wie in Unix.
Ich denke ansonsten müssten 98 Prozent der User einen Informatik-Kurs besuchen bevor sie das kleineste Spielchen installieren können. Das ist aber nicht Sinn der Sache.
Obwohl bei M$ ein sehr komplexes Rechtesystem möglich ist - ist fatalerweise eines nie möglich:
1. Dass der User so eingeschränckt wird, dass er sein System nicht mehr versauen kann und 2. gleichzeitig störungsfrei arbeiten kann.

Ich habe deshalb früher immer heikle Anwendungen (Buchhaltung usw.) als Terminal-Anwendung konfiguriert. Da kann der User nichts dran drehen und trotzdem arbeiten. Braucht aber auch im Störungsfall den Admin.
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04.12.2006 18:39 Uhr von therealsandor
 
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Virenscanner und Firewall sind bekanntlich Pflicht: (ui, der Satz passt genau in die Zeile :o)

Naja, also das halt ich auch für Schmarrn.
Hab seit Jahren keine AV-Software mehr im Einsatz - genausowenig wie ne Firewall [auf Computer-Ebene, der Router hat natürlich eine *g*]..
Wenn man schon sagt "dies und jenes ist Pflicht an nem Internet PC", dann sollte das "dies und jenes" "eine getrennte Windows-Partition" sein.. innerhalb von 2 Stunden is der PC wieder ready, wenn wirklich mal alles am A. sein sollte.
Im Gegensatz zum Virenscannen.. eieiei, was n Zeitaufwand :P Oder Spyware etc entfernen.. nene, einfach mal partitionieren Leute :p

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