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Kongress diskutiert Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit

Auf einem Kongress zum Thema "Armut und Gesundheit", der am Freitag im Rathaus von Berlin-Schöneberg stattfand, diskutierten rund 1.800 Teilnehmer über mögliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung von Armen.

Die Schere zwischen Arm und Reich gehe auch in Deutschland immer weiter auseinander, erklärte der Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes Hans Jürgen Ahrens. Rund 57 Prozent aller ALG II-Empfänger in Deutschland sind bei der AOK versichert.

Experten sehen einen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe des Einkommens und der Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Berlin ist in besonderer Weise betroffen. In der Bundeshauptstadt gilt jeder Fünfte als arm.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Armut, Kongress, Zusammenhang
Quelle: www.tagesspiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2006 12:36 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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So nützlich ein solcher Kongress auch ist und so gut gemeint Präventivmaßnahmen und Projekte auch sein mögen. Die eigentliche Ursache kann durch eine solche Veranstaltung kaum gelöst werden. Es ist die Unsicherheit, die Existenzangst und die Verzweiflung der Menschen im besten Alter, die einen jeden krank macht, der einmal nach 150 Bewerbungen und diversen Gesprächen immer wieder zu hören bekommt, dass man sich bei der Jobvergabe für einen Jüngeren entschieden habe.
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03.12.2006 18:04 Uhr von borgir
 
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sowas unnötiges: deshalb einen kongress abzuhalten. es ist doch mehr als offensichtlich, dass ärmere menschen nicht jedesmal zum arzt gehen können, nicht die medikamente selbst zahlen können da es die kasse nicht mehr tut. man wird in spätestens zehn jahren arme menschen wieder an den zähnen erkennen. dazu braucht man keinen kongress zu besuchen um das zu wissen.
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03.12.2006 18:05 Uhr von Teppichratte
 
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Jede Wette, dass an dem Kongress weder Arme noch Kranke teinehmen werden.
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04.12.2006 12:01 Uhr von Johnny Cash
 
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Genauso: gut könnte man einen Kongress zum Thema "Armut und Hunger" abhalten. Falls am Ende rauskommen sollte das Arme öfter krank sind als Reiche und sich die Behandlung nicht leisten können wäre ich nicht überrascht...
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04.12.2006 12:36 Uhr von ocalanews
 
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Versorgt: Wenn fast 60 Prozent der ALG II-Empfänger in Deutschland bei der AOK versichert sind, sind sie doch besser versorgt als Freiberufler und Selbständige, die sich eine Krankenversicherung nicht leisten können.
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10.12.2006 23:40 Uhr von md2003
 
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tja wenn man die Leute an der kurzen Leine hält (Hartz IV), dann spart man unter dem Strich kein Geld, sondern muss mit Mehrausgaben rechnen.....

aber es wird 10 Jahre dauern, bis es die Politiker merken - weitere 20 Jahre werden ins Land gehen, bis für dieses Problem überhaupt der richtige Begriff gefunden wird - nach weiteren 70 Jahren wird man sich dem Problem dann annehmen!

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