03.12.06 10:38 Uhr
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Wirtschaftsaufschwung in Deutschland

In Deutschland wächst die Wirtschaft. Beim Weihnachtsgeschäft werden gute Umsätze erwartet. Der Vorstandsvorsitzende von Electronic Partner Oliver Haubrich geht von erfreulichen Ergebnissen zum Jahresende aus, optimistisch ist auch der Einzelhandel.

Auch mit dem Gedanken an Einkäufe noch vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer bleibt die Hoffnung auf den Weiterbestand des Aufschwunges. Einige deutsche Firmen holen ihre Produktion aus dem Ausland nach Deutschland zurück.

Auch die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist rückläufig, statt wie üblich im Herbst zu steigen. Zeitarbeitsfirmen suchen sogar teilweise verzweifelt nach qualifiziertem Personal, zum Beispiel Ingenieure oder Kreditsachbearbeiter.


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WebReporter: da_schau_hin
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Wirtschaft
Quelle: www.faz.net

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2006 05:35 Uhr von da_schau_hin
 
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Hier möchte ich heute nur einmal betonen, dass ich die News neutral nach Quelle schreibe, es sind nicht meine Meinungen, die ich mit geschriebenen News einliefere.
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03.12.2006 10:55 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Keine Ahnung: ob das jetzt wirklich richtig Bergauf geht, weiss ich nicht (sieht man wohl frühestens Anfang 2007).
Aber ich bin mir sicher, selbst wenn es wieder besser werden würde, gäbe es genug Schwarzmaler die es eh nicht glauben würden, aus welchen Gründen auch immer.

Ich merke jedenfalls um mich rum, dass die Menschen auf jeden Fall etwas weniger "grummelig" sind als noch vor 1 oder 2 Jahren um die gleiche Zeit.
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03.12.2006 11:10 Uhr von erdengott
 
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Ob das nun die passenden Indikatoren sind? Da werden schon recht zwiespältige Gegebenheiten als Indikatoren für einen Aufschwung aufgeführt.
Flachbildschirme und Navis - als ob da nenneswert was von im Lande hängenbliebe.
Und das Verhalten der Zeitarbeitsfirmen ist leider auch kein echtes Indiz, da kann ein Mehrbedarf aus dem Umschichten innerhalb der Firmen kommen. Ings und Sachbearbeiter gibts übrigens in ausreichender Menge beim Arbeitsamt.

So gerne man einen nachhaltigen Aufschwung erkennen möchte, man muss erst die Effekte der Mwst-Erhöhung und des verspäteten Winters abwarten.
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03.12.2006 11:25 Uhr von Johnny Cash
 
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Der: Aufschwung geht sowieso wieder in brasilianischen Bordellen unter. Und wenn nicht steckt man es sich noch einfacher gleich in die Tasche.

Ich bin so ein Schwarzseher auch wenn ich mich als Realist sehe.
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03.12.2006 11:45 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Stimmt doch. am 23. passierte doch dieses zweite Wirtschaftswunder

Blomeier und Schulte, Taxi-Unternehmen, Meersburg/Friedrichshafen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 55 Mitarbeiter.
Der Aufschwung ist da.
Die Taxi-Pleite beweist: Die Deutschen haben wieder Geld, sich eigene Autos zu kaufen.

Flughafen Hof-Plauen, fränkisch-thüringisches Luftblasendrehkreuz, Hof, der Oberbürgermeister von Hof hat (vorbehaltlich eines Wunders) das AUS für den Flughafen erklärt. Wir schätzen, dass am Flughafen selbst rund 15 Arbeitsplätze hängen.
Der Aufschwung ist da.
Die Schließung des Regionalflughafens beweist: Die Deutschen haben wieder genug Geld, sich auch längere Anfahrten zu einem richtigen Flughafen - samt Parkgebühren - leisten zu können.

Kirchen in Darmstadt, Martins-, Michaels-, Thomas-, und Stiftskirchengemeinde wollen fusionieren. Ziel: Personalabbau. Wir schätzen, dass ca. 10 Stellen verschwinden.
Der Aufschwung ist da.
Der Rückzug der Kirchen beweist: Die Deutschen haben wieder genug Geld, um sich auch bei kleinen Seelenschmerzen professionelle psychologische Hilfe und wirksame Psychopharmaka leisten zu können.

Kondi, Einzelhandel, Halle, die Firmenzentrale des Ossi-Discounters wird geschlossen, das Zentrallager aufgelöst. Das kostet 180 Jobs. Eigentümer Edeka mach Netto und NP - Märkte aus den Kondi-Märkten.
Der Aufschwung ist da.
Selbst die Ostdeutschen haben nun wieder genug Geld, um bei den großen Marken-Kaufläden von Edeka einkaufen zu können.

DSV, Transportunternehmen, Dänemark, nach Übernahme der niederländischen Frans-Maas-Gruppe werden die deutschen Aktivitäten umstrukturiert. 140 deutsche Mitarbeiter (von 2.400 in D.) verlieren den Job.
Der Aufschwung ist da.
Immer weniger Deutsche müssen sich hinter das Steuer eines LKWs quetschen, was auch immer wir brauchen, die Dänen und die Holländer bringen es ins Haus.

Real, Einzelhandel, Alzey, der Markt wird rationalisiert. Mindestens 36 Mitarbeiter werden nicht mehr gebraucht. Aber das ist nur ein konkreter Einzelfall eines Sparprogramms, das sehr viel mehr Real-Märkte und sehr viel mehr Mitarbeiter trifft.
Der Aufschwung ist da.
Die Durchsetzung der noch unter Gerhard Schröder beschlossenen Sparmaßnahmen zeigt, dass auch weiterhin die richtigen Schritte in die richtige Richtung gegangen werden.

Jakobi-Krankenhaus, Gesundheitswesen stationär, Rheine, die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie speckt ab. Im kommenden Jahr können in Rheine und Lengerich rund 20 Stellen entfallen.
Der Aufschwung ist da.
Die Psychiatrie hat genug Geld um die Patienten mit modernster Technik und hochwirksamen Medikamenten zu überwachen und zu beruhigen. Menschliche Mühe ist überflüssig geworden.

Universitätsklinikum Mainz, Gesundheitswesen stationär, Mainz, im Juni schätzten wir, dass die Tarifabschlüsse zum Anlass genommen werden 300 Stellen abzubauen. Nun ist die Katze aus dem Sack. 580 Stellen (von 4.000) werden gestrichen.
Der Aufschwung ist da.
Der Stellenabbau an der Uniklinik beweist, dass die Deutschen mehr Zeit und mehr Geld für die Pflege ihrer Gesundheit aufwenden können. Der Krankenstand sinkt mit wachsendem Wohlstand.

Zapf, Spielwaren, Mönchröden (Rödental), der US-Großaktionär MGA greift durch. Vertrieb und Marketing werden vom Zapf-Firmensitz zur Deutschland-Zentrale der MGA nach Darmstadt verlagert. Weiterer Stellenabbau senkt die Kosten. Von noch 334 sollen 240 übrig bleiben. Die Datenlage ist nicht ganz klar, es sieht aber so aus, als würden vom Stellenabbau 45 Mitarbeiter in Deutschland betroffen.
Der Aufschwung ist da.
Die Deutschen haben genug Geld, um sich die teuren Original-US-Barbie leisten zu können. Wer muss da noch auf die preiswerteren, aber doch ziemlich bieder-deutsch wirkenden Zapf Puppen zurückgreifen?

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von Egon W. Kreutzer http://www.egon-w-kreutzer.de/...

JA. Und das war nur an einem Tag. Volle Zustimmung

Auch http://www.VolksProtest.de glaubt fest daran

Habt noch ein schönes Weiteranhaltendes Wirtschaftswunder (Ein-Euro-Job-Wunder).
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03.12.2006 11:58 Uhr von detterbeck
 
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@Das allsehende Auge: Schwarzmaler wie du sollten einfach auswandern...
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03.12.2006 12:32 Uhr von artefaktum
 
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@detterbeck: "Schwarzmaler wie du sollten einfach auswandern..."

Ach, nö. Ich finde, das Posting hat was.
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03.12.2006 12:39 Uhr von 666leslie666
 
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durchhalten: bald ist es vorbei.....
Diese Beweihräucherung des angeblichen Aufschwungs ist zum kotzen.
Aber die meisten glauben es.

Zitat:
Auch mit dem Gedanken an Einkäufe noch vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer bleibt die Hoffnung auf den Weiterbestand des Aufschwunges.

Tja den Glauben haben sie schon verloren... ;-)

Zitat LinksGleichRechts:
Ich merke jedenfalls um mich rum, dass die Menschen auf jeden Fall etwas weniger "grummelig" sind als noch vor 1 oder 2 Jahren um die gleiche Zeit.

Ouuuu schönsaufen ist ja soooo geil. ;-)

Geh mal in die Fussgängerzone.

Mlg jp
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03.12.2006 12:41 Uhr von opppa
 
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Es geht aufwärts: sagte die Maus, als die Katze sie dir Treppe rauftrug!

Die Aussage der Meldung könnte auch von Pinocchio Koch (Hessen) kommen!
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03.12.2006 12:41 Uhr von Das allsehende Auge
 
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detterbeck: Bin ich doch
http://www.allsehende-auge.ch.vu
http://www.the-3y3-0n1y-channel.ch.vu
http://www.deutschland-wette.ch.vu

Schwarzmalerei? Ich seh das eher als die wahre gemeine Pöbelaufklärung!

So mal zur News
Es wird dies jedes Jahr vor Weihnachten behauptet, um dem dämlichen Pöbel glaubend zu machen, dass alle anderen wie die bekloppten einkaufen um den Nichteinkäufern ihr letztes Geld aus der Tasche zu locken. Kommen noch andere weitere solche Meldungen, wetten, sogar gleich schon eine auf "Stern Shortnews".

So jetzt zu dem zurückkommen. Ja ist doch klar, denn nur Arbeiter die Verdienen können auch hier Geld ausgeben für ihre selbst produzierten Waren. Späte Einsicht, aber wenigstens Einsicht, oder sind die Umsätze der Firmen, von deutschen eingebrochen? *g*

So jetz mal zu dir mein libber (LinksGleichRechts). ;-)

Also so ein Nick sollte verboten werden, und beleidigend ist er auch noch. Also ich bin lieber Link als das ich auf Recht stehe, denn Recht bekommt man meist nie, nur Urteile. TJA Rechts mit Links gleich zu setzen, also das ist ja, gezügelt ausgedrückt, eine Frechheit. (is ironisch gemeint, aber schon was dran) ;-)

Übrigens; Im Januar werden 25.000 neue Ein-Euro-Jobs "genehmigt", also die auch zu den übernächsten Arbeitslosen zahlen, und die 2,1 Millionen auch dazuzählen, nicht vergessen. ;-)
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03.12.2006 12:44 Uhr von jesse_james
 
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In welchem Loch haben sie denn den gefunden ?! Den Wirtschaftsaufschwung meine ich *hrhr*


@Detterbeck
Würden alle Pessimisten, Schwarzmaler und sonstige kritisch eingestellten Bürger auswandern würde dieser Staat ohne Probleme übermorgen auf dem Meeresboden aufschlagen, dort wo man ihn mit seinen Betonfüssen hin versenkt hat !
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03.12.2006 12:54 Uhr von Kalle87
 
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Abwarten: Mal schauen wie ist 2007 aussieht, wenn dann die NEUNZEHN kommt ;)

Dann fangen wir Deutschen wieder anzusparen und hamstern alles ein, weil alles so teuer geworden ist, wobei das eigentlich nicht ganz stimmt, viele Produkte sind jetzt schon teurer, nur man merkt es nicht, da sie langsam und still heimlich die Preise um ein paar Cent bei Kleinigkeiten angehoben haben, das läppert sich aber am Ende zusammen. Wenn dann der Januar kommt, werden diese Produkte aus heiteren Himmel "billiger", wobei sie eigentlich nur ihren alten Preis bekommen. Alles nur Verarsche.
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03.12.2006 13:00 Uhr von Teppichratte
 
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Na ja, eine Regierung mit eigenen Medien fällt die Propaganda leicht, und man merkt ja, dass sie funktioniert.
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03.12.2006 13:50 Uhr von ferry73
 
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alle pessimisten ausweisen: wie ein vorredner schon schrieb, es ist jedes jahr dasselbe dilema, das mob wird mit unwahren statistiken genährt und diese ziehen dann sofort mit und denken, jojo da ist was dran, wenn diese fachmänner das behaupten, hat man ein schlechtes gewissen das man selber gar kein geld hat und vielleicht doch für den aufschwung wieder mal das konto kräftig überziehen sollte, denn es werden ja auch mehr kreditsachbearbeiter gesucht, für den fall.

anfang 2007 wird dann resümee gezogen und alles wieder zurückgeschraubt und hofft auf ein besseres im neuen jahr. das mob bekommt seine nachzahlungen, gas, strom, wasser und abfall, aber das geld wurde ja schon in das kirchliche weichnachtsfest investiert und man hat doch geholfen diese ominöse statistik hochzuhalten und das müssen die werke doch einsehen das man entweder das eine oder das andere nur bezahlen kann.

ich nenne 1 oder 2 prozent keinen wirtschaftsaufschwung, auf jedenfall kommt dieser aufschwung nicht durch die kaufkraft der arbeitnehmer, bei realem 1 prozent lohnanstieg seit 1999 und gleichzeitigem 100 prozent anstieg des gewinnes der grosskonzerne, nicht zu vergessen nur als beispiel der 400 prozentige anstieg des gaspreises, diese info vom gaspreis hat mir ein mitarbeiter des heimischen energiekonzerns erzählt, habe selbst noch nicht gegooglet.

weil ich nicht an den wahren aufschwung glaube sollte ich jetzt ausgewiesen werden.......merkel und konsorten und einige user hier wollen nur leute die die meinung der politiker vertreten, wenn die behaupten aufschwung dann ist aber auch aufschwung angesagt.

wo bleibt die raf.
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03.12.2006 13:56 Uhr von reziprok
 
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Die News ist schlecht geschrieben: Der erste Satz hört sich zwar auch nicht klasse an, der geht aber noch.
Doch dann geht´s los:
"Auch mit dem Gedanken an Einkäufe noch vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer bleibt die Hoffnung auf den Weiterbestand des Aufschwunges"

Die Erhöhung kommt zum 1. Januar. Ein Weiterbestand des Aufschwungs muss aber eben über den 1. Januar hinausgehen. Damit es auch 2007 weiter aufwärts geht. Daher ist ein Vorziehen der Einkäufe überhaupt kein Argument für einen weitergehenden Aufschwung. Das Vorziehen hat eher gegenteilige Wirkung.

Und das besondere ist eher das Zurückgehen der Arbeitslosigkeit im November und nicht unbedingt im Herbst.
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03.12.2006 14:00 Uhr von DemonBuster
 
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Vielleicht kriegen wir bei diesem "Wachstum" auch endlich unsere Freiheiten und Sicherungen wieder, welche uns seit Jahren Stueck fuer Stueck abgesprochen wurden.

Glaube ich aber nicht.
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03.12.2006 14:06 Uhr von Das allsehende Auge
 
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apropos "Aufschwung" , Presse &: der gut geschmierte "Apparat"

Der Fall Hagen: Der Werkhof und das Ein-Euro-Job-Wunder
Bericht: Julia Friedrichs, Eva Müller, Markus Zeidler
http://www.wdr.de/...

Hinter den "Kulissen"
Wenn Gemeinnützigkeit gemein tödlich wird
20:43:01, Kategorien: Geschichte(n), Politik, Wirtschaft, Ethik, Gesellschaft, Well[Self-Mind]ness

Monitor berichtete am 19.01.2006 über den Fall Hagen: Der Werkhof und das Ein-Euro-Job-Wunder http://www.wdr.de/... und verschwieg ein interessantes Detail, das eigentlich gründlicher Recherche nicht entgangen sein sollte.
Der Werkhof Hagen hatte im August letzten Jahres seine ersten 1-Euro-Job-Toten. So berichtete das Blog bipolaritie am 24.08.2005:
Am vergangenen Donnerstag brach ein 52jähigrer Ein-Euro-Jobber in der Ausführung seiner Beschäftigungsmaßnahme Tod zusammen. Vermutliche Todesursache: Herz-Kreislaufversagen. Nach Aussagen anderer Mitarbeiter war bekannt, dass der Verstorbene krank war.
Am 10.09.2005 http://bipolar.blogg.de/... in einem Nachtrag:
Der im Werkhof Hagen Hohenlimburg (HRD) Verstorbene ist letzte Woche in aller Stille beigesetzt worden. Beigesetzt worden. Er war bei der Ausführung des Billigjobs Tod zusammengebrochen. Bevor es zu diesem Vorfall kam beklagte er sich bei seinem Vorgesetzten Bernhard Krause(Bruder des Geschäftsführers Peter Krause) über stechende Kopfschmerzen. B. Krause meinte der Betroffene würde nur simulieren und solle weiterarbeiten.
Peter Krause hat es in Hagen geschafft, dass der gesamte Vorfall nicht in der Hagener Presse erwähnt wurde.
Der Neffe Peter Krauses ist ebenfalls Festangestellter und Sicherheitsbeauftragter.
Ich enthalte mich weiterer Kommentare denn mir wird bei diesen Verhältnissen übel.
[...]

Öffentlich erklärtes Ziel des Chefs Peter Krause ist auf 1000 E-E-Jobs aufzustocken. Ihm wird auch genügend Einfluss auf die lokale Presse nachgesagt den Vorfall nicht in die lokale Presse gelangen zu lassen. (WAZ-Konzern). Bisher funktionieren die mehr sozialdemokratischen Seilschaften noch. Das einzige lokale unabhängige Presseorgan ist ein wöchentlich erscheinendes Stadtmagazin. (Wochenkurier).

Siegfried Papke nahm den Tod des Mannes zum Anlass einige prinzipielle Fragen an den Stadtrat Hagens zu stellen. Sein Brief und die nichts sagende Antwort, man habe die Fragen sowohl in die Ratssitzung als auch an den Werkhof Hagen weitergereicht, sind unter bundesweite Montagsdemo http://www.bundesweite-montagsdemo.com/ zu finden. [Bemerkung: Suchen Sie nach Werkhof und Hagen, denn ein direkter Link scheint nicht möglich zu sein.] Eine ausreichende, befriedigende und die Missstände abstellende Antwort scheint bisher auch nicht bei Siegfried Papke angekommen zu sein.

Bloggnjus schrieb am 10.11.2005 über den Tod im Werkhof - die unendliche Geschichte http://bloggnjus.blogg.de/... und verweist neben anderen Beitragen auf den folgenden im bipolaritie-Blog, aus dem hervorgeht, dass der Tod des Mannes kein Einzelfall war. Am 09.10.2005 traf der bipolaritie-Blogger einen italienischen Kollegen, der ebenfalls beim Werkhof Hagen in einer 1-Euro-Maßnahme war, und ihm erzählte, das drei Menschen während seiner drei Monate dauernden Beschäftigung der Menschen verstarben. So schrieb er am 10.10.2005 http://bipolar.blogg.de/... :
Ebenfalls bestätigte er, dass die zur Gemeinnützigkeit verpflichteten Maßnahmen in der Wirtschaft angesiedelt werden und dort dem normalen Kleinunternehmer die Butter vom Brot nehmen.
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03.12.2006 14:07 Uhr von da_schau_hin
 
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reziprok: Meinung des Autors zum Thema:
Hier möchte ich heute nur einmal betonen, dass ich die News neutral nach Quelle schreibe, es sind nicht meine Meinungen, die ich mit geschriebenen News einliefere
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Ein Teil der Käufe dürfte sich mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel erklären, doch zeigen sich viele Wirtschaftsforscher von einer Fortsetzung des Aufschwungs im kommenden Jahr überzeugt
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03.12.2006 14:08 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Weitertreten ("gemeinen Pöbel aufklären"): Man kann angesichts der Recherchemöglichkeiten Monitor den berechtigten Vorwurf machen, sich nur auf den Missbrauch der 1-Euro-Jobber konzentriert zu haben und die vier Todesfälle ignoriert zu haben - aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht wollten sie sich dies für den nächsten Beitrag über den Werkhof Hagen aufheben und noch gründlicher recherchieren, wie ich dies heute tun konnte. Doch zeigen der Bericht und die Blog-Einträge über den Werkhof Hagen ganz deutlich:
Es ist ein offenes Geheimnis mittlerweile, dass mit 1-Euro-Jobs allgemein gültiges Recht, vor allem arbeitsrechtliche Bestimmungen unterlaufen oder gar umgangen werden und hierbei vor allem Sicherheitsbestimmungen missachtet werden. Die Auslegung der 1-Euro-Jobs, der „Statistik-Erfolgsdruck“ der Arges wirkt sich, wie das Beispiel Werkhof Hagen ebenfalls zeigt, vor allem auf die regionalen Handwerker und Dienstleister aus. Denn die können nicht wie die Transnationalen Konzerne mal locker ihren Standort verlagern.
Ohne viel zu übertreiben ist dies eine postmoderne Strategie der verbrannten Erde. Zerstörerisch und, wie es die oben zitierten Blogs belegen, für die zwangsläufig daran Beteiligten eventuell tödlich - etwa wegen mangelnder Sorgfaltspflicht. Ein assoziativer historischer Blick knapp 70 Jahre zurück sieht Parallelen. Spätestens dann, wenn man Hitlers Volksstaat von Götz Aly gelesen hat, erkennt man die betreffenden parallelen Aspekte.
[Die letzten Sätze sind sehr drastische Aussagen meinerseits, aber imho notwendig.]

Zum Nachlesen alle Einträge des Blogs bipolaritie zum Werkhof Hagen.

Nachruf und Diskussion bei Tacheles Sozialhilfe: Tod bei Hartz 4 im Werkhof Hohenlimbug, Nachruf http://www.tacheles-sozialhilfe.de/...
In der Ratsitzung am 15.09.2005 in Hagen kam es - nachdem/während in der Bürgerfragestunde gezielte Fragen auch zu diesem Komplex gestellt wurden - zu tumultartigen Zuständen unter den anwesenden Volksvertretern.
Die Redebeiträge/Antworten seitens der CDU und SPD Politiker/innen gingen über den Vorwurf des Mißbrauch bis hin zu Überlegungen zur Verhinderung und Zensur von Fragen an den Rat, wobei sie gegenseitig sich ihre Beiträge beklatschten.
Ein in der Montagsdemo frei mitarbeitender hat seine vielfachen Fragen dem Rat schriftlich zu Verfügung gestellt, wobei auch abzuwarten bleibt, wie die anderen, mündlich gestellten Fragen zu diesem Komplex Werkhof - E-E-Jobs seitens der Politik/Verwaltung beantwortet werden!

Schon auf der 35. Hagener Montagsdemo am 12.04.05 http://www.rf-news.de/... wurden die katastrophalen Arbeitsbedingungen des Werkhof Hagens bekannt:
Am Rande der Kundgebung erzählte eine Frau, die aber nicht an das offene Mikrofon wollte, dass sie beim Werkhof in Hagen Hohenlimburg einen Ein-Euro-Job ausübe. Der Werkhof ist einer von Hagens größten Anbieter gemeinnütziger Arbeitsgelegenheiten. Dort wird Computerschrott demontiert. Die Frau erzählte, dass die Arbeitsverhältnisse dort katastrophal wären, durch den ständigen Wechsel der so genannten "Mitarbeiter" würde ein angemessenes Arbeitsklima erst gar nicht aufkommen. Auf die Frage, ob den dort Chancen für eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt bestehen, antwortete sie mit "Nein". Es würden dort sogar schwer kranke Menschen tägliche Arbeit von fünf Stunden verrichten müssen. Sogar ein schwer an Krebs erkrankter Mensch müsse dort einer körperlichen Tätigkeit nachkommen.

Rote Fahne: Ein-Euro-Jobs: Kalkulierte Sklavenarbeit http://www.mlpd.de/...
Hier ist klar zu erkennen, dass diese Form der Arbeit systematisch zu einem Industriezweig ausgebaut werden soll. Erst kürzlich ließ Jochen Weber, Bezirksvorsteher in Hagen-Haspe, in der Presse verlauten, dass er den Stadtteil Haspe intensiv durch Ein-Euro-Jobber auf Vordermann bringen will. Das beträfe dann Arbeiten wie Landschaftsbau, Brachensanierung, Straßenbau und Stadtreinigung. Früher wurden solche Arbeiten für Gewerbetreibende von der Stadt ausgeschrieben. Weber nimmt hier ganz bewusst einen Verdrängungswettbewerb in Kauf. So bringen die Ein-Euro-Jobs also gewollte Tagelöhner hervor, um die desolate finanzielle Situation der Stadt Hagen zu sanieren!

Auszug aus http://www.kulturblog.de/...

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TJA. So bekommt man sogar zwei (auf "ein"mal) Arbeitslose weniger, und entlastet sogar noch die Rentenkasse (pro Fall). *g* :-(
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03.12.2006 14:11 Uhr von LinksGleichRechts
 
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@leslie: "Ouuuu schönsaufen ist ja soooo geil. ;-)"

Erst bietest du mir deinen Arsch an und jetzt willst du mich auch noch abfüllen.
Willst du mich verführen?
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03.12.2006 14:48 Uhr von kirsten_sux
 
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Alle Jahre wieder. Ist doch jedes mal so in der vor-Weihnachtszeit.
Mein Gott.
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03.12.2006 14:51 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Weiteres zum Aufklärungsauftrag, den einige haben, und dafür sogar Geld "bekommen"

Contergan-Skandal: ARD-Doku-Drama von Pharmafirma gestoppt
18.08.2006 09:19 Uhr


Im Herbst wollte die ARD den Zweiteiler mit insgesamt 180 Minuten ausstrahlen. Wenn es schlecht läuft für den WDR, so ein Artikel in der Frankfurter Rundschau, wird es nicht zu dieser Ausstrahlung des Filmes von Regisseur Adolf Winkelmann kommen. Das Landgericht Hamburg hat jetzt die fertig gestellte Arbeit gestoppt und dabei 30 Einstweiligen Verfügungen gegen sie Recht gegeben.

Sämtliche Verfügungen stammen vom Anwalt Karl-Hermann Schulte-Hillen und der Pharmafirma Grünenthal, die einst das Mittel Contergan für Schwangere weltweit vertrieben hatte. Mehr als 10 000 Babys wurden mit verstümmelten Körpern geboren, meistens fehlten Gliedmaßen, oder sie waren extrem verkürzt. Der Film sollte 40 Jahre später die Leiden der Opfer und ihrer Angehörigen, aber auch ihre Lebenskraft in den Mittelpunkt stellen, ARD-intern gilt er als Premium-Projekt. Regisseur Winkelmann (60) ist mehrfach ausgezeichnet, auch mit dem renommierten Grimme-Preis.

Aus "dem" Medienhandbuch
http://www.medienhandbuch.de/...

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TJA, und wer dann noch glaubt, dass er RICHTIG informiert wird, der soll doch weiter ka**en gehen (Meine Meinung).

Aber bald ist ja 2007 (das [erste] Jahr der Vorratsdatenspeicherung) und da wird so was NICHT mehr ans Licht kommen. Wahrscheinlich sogar dann gelöscht werden und sogar dafür gesorgt werden, dass es keine "Wiederholungsfälle" gibt, also "gecleant". Ja, der Anfang der kompletten "staatlichen" (oder wer die Marionettenfäden zieht) Überwachung (George Orwells 1984 wird ein Furz dagegen sein - ist er ja jetzt schon). :-(

http://myspace-320.vo.llnwd.net/...

Habt noch ein RICHTIG Informatives, aufklärendes, weiteres Leben (Das Auge)
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03.12.2006 14:54 Uhr von ati0815
 
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klar wirtschaftsaufschwung...

berlin hat 60 milliarden € schulden.. ganz deutschland 1,5 billionen € ... die zinsen sind immens und freuen tun sich NUR die banken, welche immer schön nochmehr kohle dem staat leihen...

Zahl der registrierten Arbeitslosen ist rückläufig...

doppel lol...

sicher, wenn die arge all die 1 € jobber mitzählt, sowie paare welche zusammenleben und der eine teil zu viel verdient und der andere dann nix bekommt, all diese fallen aus der statistik.. denen gehts nur um statistik... das schlimme daran ist, die meisten glauben das auch noch, was unsere, von den kapitalisten gesteuerten politiker, von sich geben... armes, armes deutschland!

schönen ersten advent noch ;)

gruß
ati0815
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03.12.2006 16:55 Uhr von CHR.BEST
 
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Hast du´s gehört? Heute ist Wirtschaftsaufschwung, und keiner hat es mitgekriegt *g*

Mag ja sein daß es einigen Wirtschaftszweigen etwas besser geht aber Otto Normalverbraucher kriegt davon nix mit. Lustig ist auch wie sich sofort die Politik wieder selber lobt, als wenn ihr Rumgedoktore irgendetwas damit zutun hätte. In der Wirtschaft geht es ständig bergauf und bergab, das lernt man schon in der Schule.

Für mich ist das nur ein Aufschwung auf Kosten der Menschen. Länger arbeiten, weniger verdienen, höhere Steuern und Abgaben ... ja, so kann man leicht einen Aufschwung finanzieren.
Wenn man ehrlich ist muß man feststellen daß sich an den Grundproblemen - die erst zu dieser Krise in Deutschland geführt haben - überhaupt garnichts zum Guten hin verändert hat. Im Gegenteil.
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03.12.2006 17:24 Uhr von Das allsehende Auge
 
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CHR.BEST: Du hast es genau erfasst. Wie kann ein (gesamter) Aufschwung entstehen, wenn die "Situation" für die meisten schlechter wird. TJA. Da kann dann noch so schön geredet werden wie will, von den wenigen denen es besser geht (die reden dürfen). JA. Und wenn es da einigen wenigen und in deren Umfeld besser geht (ca. 2%- 5%), wie Detterbeck oder Cpt. Proton, die behaupten es währe gut - klasse. Ja, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, denn ich weis, das es über 95% schlechter geht und sogar mindestens 20% davon ganz dreckig geht. TJA, aber irgendwann werden "diese" auch mal merken, das denen auch die Kunden weniger werden - und weniger werden - und weniger werden - und dadurch die Finanzen, das Geld auch.

Hoffentlich ist es dann nicht schon zu spät.

Danke, danke, danke.

Aufwachen Pöbel, bevor die uns noch alles kaputt machen.

Habt trotzdem noch ein verbessertes leben.

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