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Justizpanne: Prostituiertenmörder kam nach früheren Mordversuchen vorzeitig frei

Der aus Sachsen stammende Fernfahrer Volker E., der wegen der Ermordung von fünf Prostituierten im Ausland nun in Haft sitzt, wurde bereits 1988 wegen mehrfachen versuchten Mordes von einem DDR-Gericht zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt.

Nun stellte sich heraus: Aufgrund einer Justizpanne wurde der Mann bereits nach der Hälfte der Haftzeit im Jahr 1994 auf freien Fuß gesetzt. Und dass sogar, obwohl die DDR-Richter damals "eine im besonderen Maße schwere Schuld" feststellten.

Der Häftling hatte vor der vorzeitigen Entlassung versprochen, eine ambulante Therapie zu machen. In der Praxis, wo er die Therapie durchführen wollte, kennt man ihn jedoch gar nicht. Die Justiz habe auch niemals nachgefragt, ob er dort war.


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WebReporter: Janina 2000
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Justiz, Prostituierte, Mordversuch
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2006 15:52 Uhr von Janina 2000
 
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Diese deutsche Justiz ist dringend reformbedürftig. So darf es einfach nicht weitergehen. Deutschland hat sich zu einem Schlaraffenland für Kriminelle entwickelt. Und wenn man Politikern so zuhört, hat man den Eindruck, die sind auch noch stolz auf die vielen Rechte die Kriminelle haben.

Übrigens meldete ein Radiosender, dass der 47-jährige Fernfahrer, inzwischen auch die Ermordung eines Mädchens in Deutschland gestanden habe. Die Kripo glaubte bisher an einen Selbstmord.
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02.12.2006 18:28 Uhr von kirschholz
 
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PISA-Reform für Deutsche Juristen: In England werden Prostituiertenmörder selbst nach 118 Jahren verfolgt (Jack the Ripper) und in Deutschland werden sie einfach freigelassen. Hier muss man wohl ´richtig´ kriminell sein. Die Deutsche Justiz verfolgt lieber CD-Kopierer, Filesharer oder sog. Schwarzseher oder -fahrer. Wer Fernsehen könnte oder möglicherweise Steuern zahlen müsste, kann sofort verhaftet werden. Scheinbar geht Eigentum in Deutschland vor Menschenrecht.
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03.12.2006 19:20 Uhr von intruder1400
 
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wird wohl nicht: der einzige aus der zeit sein,der an kriminellen noch
rumläuft

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