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Pharmafirma setzt auf die Heilkraft des Schlangengiftes

Das Pharmaunternehmen Nordmark hat nördlich von Hamburg Europas größte Schlangenfarm errichtet. Mit den dort gewonnenen Substanzen aus den Giftdrüsen der malaiischen Grubenotter will das Unternehmen Schlaganfallpatienten helfen.

Eine klinische Studie, die im kommenden Jahr voraussichtlich abgeschlossen wird, soll die Wirksamkeit des Schlangengiftes beweisen. Bei der Substanz handelt es sich um Ancrod, ein Enzym mit blutverdünnender Wirkung, das aus dem Gift gewonnen wird.

Nordmark hofft nach erfolgreichem Abschluss der Studie mit dem Präparat Viprinex weltweit mehr als zehn Milliarden US-Dollar umzusetzen. Eine Studie von BASF aus den 90er Jahren zeigte jedoch, dass Ancrod die Gefahr von Gehirnblutungen erhöhte.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schlange, Pharma
Quelle: www.ftd.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2006 11:58 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Der Artikel ist zwar schon ein paar Tage alt. Ich halte ihn aber trotzdem für interessant. Möglicherweise bekommen die Forscher die Nebenwirkungen des neuen Wirkstoffs unter Kontrolle. Und es zeigt sich wieder einmal: Wir können nicht nur von der Natur lernen, wir fangen gerade erst an, die Möglichkeiten zu begreifen. Hoffentlich ist es angesichts des weltweiten Artensterbens nicht zu spät dafür.
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02.12.2006 13:55 Uhr von 666leslie666
 
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lol: Zitat:
Eine Studie von BASF aus den 90er Jahren zeigte jedoch, dass Ancrod die Gefahr von Gehirnblutungen erhöhte.

War klar das die Chemiemafia gleich ne negative Studie bringt.

Müssen ja weiterhin ihre toxischen Medikamente verkaufen... ;-)

Mlg jp

Schlangengift,ein natürliches Mittel und leider nicht patentierbar....
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02.12.2006 23:33 Uhr von md2003
 
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naja . .: die Dosis macht das Gift - aber bitte vorher durchdachte Tests - nicht so wie bei Tegenero:-(
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03.12.2006 17:55 Uhr von borgir
 
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ein bisschen differenzierter darf es sein: sie können damit nicht allen schlaganfallpatienten helfen. es gibt ja nicht nur durch gefäßverschluss induzierte apoplexe, sondern auch blutungs-iniziierte schlaganfälle. bei blutungen kann das medikament logischerweise nichts ausrichten.
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04.12.2006 12:02 Uhr von webmamsel
 
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tja, es scheint ja um viel geld zu gehen :(: also dieses abschnitt

"Nordmark hofft nach erfolgreichem Abschluss der Studie mit dem Präparat Viprinex weltweit mehr als zehn Milliarden US-Dollar umzusetzen. "
erschreckt mich doch sehr. es geht mal wieder um geld, um geld und nochmal um geld.

erschreckt mich sehr :(
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04.12.2006 23:54 Uhr von DorianArcher
 
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Gift: Ich sagte es bereits mehrmals und sag es immer wieder, die Dosis macht das Gift.

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