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EU: Einigung in letzter Minute bei EU-Chemikalienpolitik

Einen Kompromiss gingen am Freitag Nachmittag die 25 Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament ein. Im Rahmen des EU-Programms Reach sollen rund 30.000 Chemikalien auf ihre Gefährlichkeit hin untersucht und bei der zentralen Behörde registriert werden.

Schon lange gibt es Streit darüber, ob eine Verpflichtung für Chemieunternehmen sinnvoll wäre, z. B. krebserregende Stoffe gegen ungefährliche Ersatzprodukte auszutauschen.

Aus EU-Kreisen wurde bestätigt, dass vor allem die deutschen Vertreter bei dieser Diskussion auf der Bremse gestanden hätten. Grünen-Vertreter und Greenpeace beklagten, dass die EU vor der Lobby eingeknickt sei.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Minute, Einigung, Chemikalie
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2006 12:49 Uhr von 666leslie666
 
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War klar Aus der Quelle
Zitat:
Kein Marktverbot für krebserregende Stoffe.

Da hat sich die Chemiemafia wie immer,durchgesetzt.
Das fröhliche vergiften,Hand in Hand mit der Pharmamafia kann getrost weitergehen.

Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger...
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen...
Was verkaufen eigentlich Volksvertreter... ;-((

Wo ist da eigentlich der Kompromiss.. :-/

Mlg jp
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02.12.2006 12:53 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@leslie: schöner Vergleich - der mit den Volksvertretern.
Das grundsätzliche Problem der EU ist - und das sieht man an dieser Verordnung eigentlich recht anschaulich - das die Politik demokratisch verfasster Staaten immer in einem Kompromiss besteht. Hier ist es der Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der chemischen Industrie (insbesondere in Deutschland) nach weitgehender Autonomie und - auf der anderen Seite - den Forderungen nach einem angemessenen Umweltschutz im Sinne einer Folgenabschätzung.
Schon die griechischen Philosophen wussten, dass die "Demokratie" - charakterisiert als die "Herrschafts der vielen" nicht unbedingt die beste Lösung darstellt. Aber sie ist immer noch besser als eine "Herrschaft der wenigen".
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02.12.2006 13:03 Uhr von jesse_james
 
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Greenpeace ?! *lol*: Dieser Baron-von-Münchhausen-Verein beklagt sich über die Chemie-Lobby ?

Steht Greenpeace wirklich hinter dem was sie sagen ?
Bei ihrer Gentech-Kampagne tun sie es nämlich nicht !
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03.12.2006 12:20 Uhr von 666leslie666
 
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Traurig: Nur 36 Klicks bei einer News die uns alle angeht... :-(
Deutschland ist nicht mehr zu retten...leider.

Mlg jp
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03.12.2006 13:56 Uhr von opppa
 
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Fragen: - Sind die Chemieaktien schon gestiegen?

- Wie wirkt sich das auf die "Förderung" der politischen Parteien durch die Chemielobby aus?

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