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Italien: Mitte-Rechts-Bündnis startet Kampagne gegen Ikea

Das Sortiment des schwedischen Möbelriesen Ikea sei "antikatholisch", so der Vorwurf der italienischen Senatoren Alfredo Mantovano (Alleanza Nazionale) und Gaetano Quagliariello (Forza Italia). Beide Parteien stehen derzeit in der Opposition.

Abgeordnete der Regierungsparteien hingegen zeigten sich erstaunt über diese Kritik. So verwies die Abgeordnete Dorina Bianchi (Margherita) auf das Fernsehprogramm des Chefs der Alleanza Nazionale, Silvio Berlusconi.

Auch in Österreich entbrannte ein Konflikt um christliche Symbole. So wurde in einem Kindergarten angeblich der Nikolaus verboten, was sich jedoch schnell als Ente entpuppte. Die Folge war eine landesweite Protestwelle.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Recht, Kampagne, Bündnis
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2006 09:07 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Es geht um den Kernbestand christlicher Traditionen im Abendland. Beide Länder –Österreich und Italien – haben starke „rechte“ Formationen in den Parlamenten. Und die scheinen sich im beginnenden „Kulturkampf“ gegen den wachsenden Einfluss von Muslime als letzte Bastion anzusehen. Ich halte das Vorgehen gegen IKEA in Italien trotzdem für übertriebene Symbolpolitik. Wenn ich nichts mehr bei IKEA kaufen will, hat das weniger mit den fehlenden weihnachtlichen Symbolen zu tun.
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02.12.2006 12:33 Uhr von Johnny Cash
 
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ich kein religiöser Mensch bin sehe ich darin keinen Skandal ob es Krippen gibt oder nicht. Aber wegen so etwas so einen Aufstand zu machen halte ich für übertrieben.
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02.12.2006 12:36 Uhr von DobbyDumm
 
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ziemlich schwacher Artikel: Ist es denn so schwer, wichtige Kernaussagen der Quelle auch hier unterzubringen? Wenn ein Sortiment "unkatholisch" ist, dann schreit das doch noch einer weiteren Erläuterung.
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02.12.2006 12:39 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@dobbydumm: warum diese Menschen noch aufwerten. Das ganze ist der schlichte Versuch einer Symbolpolitik. So etwas gehört m.E. nicht wirklich in einen 3 KA umfassenden Text. Viel wichtiger war mir die Reaktion der Regierungsparteien, der ich übrigens weitgehend folge.
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02.12.2006 12:41 Uhr von DobbyDumm
 
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@Ralph_Kruppa: Man muss doch wohl nicht ernsthaft erwähnen, dass die beiden rechten Schwachköpfe keine Zustimmung bei der Mitte-Links-Regierung haben!
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02.12.2006 12:46 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@dobbydumm: Dann sind wir ja einer Meinung ;-))
Mir war bei dem Artikel wichtig, dass dies nur ein plumper Versuch der "Rechten" ist, eine Debatte um christliche Werte loszutreten. M.E. gehört die Erklärung, warum das Sortiment von Ikea nach Meinung dieser Parlamentarier "antikatholisch" ist, nicht in die 3 Kernaussagen, zumal der Artikel auch über die "Ente" in Österreich berichtete.

Nixfürungut***
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02.12.2006 13:47 Uhr von mäckie messer
 
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Ich fände es aber schon wichtig: zu erwähnen, dass es hier nicht um aufgestellte Nikoläuse oder dergleichen geht, sondern dass sich die Kritik lächerlicherweise an der Abwesenheit von Krippenspielen entzündet. Laut den italienischen Rechtspopulisten soll also quasi eine Pflicht aller Geschäfte bestehen, Krippenspiele aufzustellen um damit "katholische Kultur" zu erhalten. Dies wird dann ja noch umso alberner, als Protestanten schließlich an die gleiche Weihnachtsgeschichte glauben, Krippenspiele sind im mehrheitlich protestantischen Nordamerika wohl weitaus üblicher, als in den katholischen Ländern Europas... Aber die (italienische) Rechte hat ja ohnehin ein Ei am Wandern... :-D
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04.12.2006 12:32 Uhr von ocalanews
 
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evangelischer elch: so schwachsinnig argumentieren können die am besten, die eine staatsreligion im rücken haben. hat sich der ikea-elch als protestant geoutet?

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