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Ureinwohner Australiens leben erheblich kürzer und erkranken häufiger an Krebs

Die australischen Aborigines haben nach einer Studie des Krebszentrums von New South Wales ein um 62 % höheres Krebs-Risiko als alle anderen Bevölkerungsgruppen des Kontinents. Außerdem liegt ihre Lebenserwartung nur bei 65 (Frauen) bzw. 56 Jahren.

Für die hohe Zahl an Lungenkrebsfällen könnte ausschlaggebend sein, dass die Aborigines mehr Zigaretten rauchen als andere Gruppen. Für die dreimal so hohe Sterblichkeit an Eierstock- und Nierenkrebs gibt es aber zurzeit keine Erklärung.

Eine Ursache könnte sein, dass Aborigines möglicherweise später - und dann oft eben zu spät - den Arzt aufsuchen. Die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen Ureinwohnern und restlicher Bevölkerung sind in Australien immer größer geworden.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Australien, Krebs, Ureinwohner
Quelle: www.pressetext.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2006 20:47 Uhr von mercator
 
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Wenn diese erschreckenden Befunde wirklich darauf zurückzuführen sind, dass die Aborigines weniger zum Arzt gehen (können?), dann ist das ein gesellschaftlicher Skandal. Auf jeden Fall aber widerlegt die Studie das Märchen vom gesünderen "Naturmenschen".
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02.12.2006 00:19 Uhr von POMMES_1989
 
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einfluss: die frage ist jetzt wie haben die leute die da hingekommen sind das leben der ureinwohner verändert?
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02.12.2006 11:54 Uhr von Johnny Cash
 
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Ich: vermute das es den Ureinwohnern Australiens genauso geht wie denen in Amerika. Höherer Alkohol- und Tabakkonsum, Armut und dadurch auch schlechtere medizinische Versorgung (nicht unbedingt weil sie keinen Arzt aufsuchen wollen). Eine Schande wie man die Menschen dort behandelt.
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02.12.2006 13:49 Uhr von isern
 
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Genetische Gründe: Für die Anfälligkeit für Eierstock- und Nierenkrebs sollten erbliche Faktoren in Betracht gezogen werden. Es ist bekannt, dass bei einigen Völkern bestimmte Krankheiten genetisch begünstigt sind.
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02.12.2006 23:28 Uhr von md2003
 
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naja wahrscheinlich liegt es daran, dass die Ureinwohner weniger Medikamente zur Verfügung haben und dass sie nicht geimpft sind u.s.w.
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02.12.2006 23:34 Uhr von Jimyp
 
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Je nachdem wie diese Menschen leben, ist das doch ein beachtliches Alter und eher normal! Bevor hier bei uns die moderne Medizin Einzug gehalten hat, ist man auch nicht so alt geworden wie heute!
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04.12.2006 23:57 Uhr von DorianArcher
 
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Quatsch genetisch: Genetische Gründe, das liegt wohl eher an dem großen Drogen- und Alkoholmissbrauch, dass ist bei den Ureinwohnern in Amerika nicht anders, nachdem diese ihre Identität verloren hatten.
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06.12.2006 13:32 Uhr von Powerfrau75
 
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vielleicht: liegt es ja auch daran ... Ozonloch über Australien.
Zigaretten allein, können es gar net sein *kann ich mir zumindest net vorstellen*. Oft trägt auch die Umwelt an Krebserkrankungen eine Mitschuld.

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