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Studenten decken kritische Sicherheitslücke im Nike + iPod Sport Kit auf

An der Universität von Washington hat man das "Sport Kit" von Apple und Nike untersucht. Man fand heraus, dass das Gerät das Orten des Trägers ermöglicht. Stalker, Diebe und Unternehmen könnten jede kleinste Bewegung einer Person verfolgen.

Scott Saponas, ein Student für Computerwissenschaften kam eines Tages auf die Idee, dass man das Sport Kit für ganz andere Zwecke verwenden könnte.

Das Sport Kit lässt sich ohne Probleme zur Personenüberwachung verwenden. Da das Gerät eine eindeutige ID über ein starkes RFID-Signal aussendet, könne man Personen ohne ihr Wissen ausspionieren.


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WebReporter: robbatse
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sport, Sicherheit, Student, Sicherheitslücke, iPod, Nike
Quelle: www.wired.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2006 21:45 Uhr von robbatse
 
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RFIDs sind laut Ansicht von Sicherheitsexperten eine sehr unsichere Technologie. Mittlerweile befinden sich solche Chips schon an Stellen, wo wir sie gar nicht vermuten, wie zum Beispiel unter einem gewöhnlichen Barcode-Aufkleber.
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30.11.2006 22:58 Uhr von MannisstderBlond
 
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Lieber Autor: >>Mittlerweile befinden sich solche Chips schon an Stellen, wo wir sie gar nicht vermuten, wie zum Beispiel unter einem gewöhnlichen Barcode-Aufkleber.<<

Aber gerade dort gehört der Chip doch hin!

zur News:
Wie groß ist denn die Reichweite?
Wenn man dadurch weltweit Personen orten könnte, wäre das doch ein riesiger Sprung in der Sicherheit unserer Kinder.
Einfach diese stärkeren RFIDs an Kleidung und Schul- Spielsachen anbringen und man kann immer herausfinden wo die kleinen sind.

mfg
MidB
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30.11.2006 23:54 Uhr von Zenon v.E.
 
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Naja, das ist schon weit hergeholt: eine einfache Kamera würde es da auch tun.

Der Trick dabei ist einfach der, dass das Funksignal der Schuhe relativ stark ist und somit eine Reichweite von bis zu 20 Meter hat.
Damit könnte man wie in dem Artikel vorgeschlagen einen Empfänger irgendwo verstecken und somit feststellen wenn sich die gewünschte Person im Umkreis von wenigen Metern um diesen Empfänger aufhält, das ist aber auch schon alles.

Um den Aufenthaltsort einer Person zu bestimmen, muss man also zuerst an genau diesem Ort einen Empfänger anbringen und dann die Daten aus diesem auswerten.
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30.11.2006 23:57 Uhr von robbatse
 
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Lieber MidB :): Niemand würde unter einem Barcode-Aufkleber einen RFID-Chip vermuten. Dies wurde erst bekannt, als der erste auf einem Walmart-Produkt entdeckt wurde ;)

Dass man die Chips von außen nicht erkennt, ist doch schon merkwürdig.

Die Reichweite des Nike-Senders soll mehrere Meter betragen, laut einem anderen Blog-Eintrag, den ich hier aber nicht als Quelle aufführen konnte.
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01.12.2006 00:14 Uhr von MannisstderBlond
 
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Wo bitte: sollte der Chip denn sost hin?

>>Dass man die Chips von außen nicht erkennt, ist doch schon merkwürdig.<<

Warum das denn?
Wenn ich Waren gegen Diebstahl schützen will,dann hänge ich doch keinen groß sichtbaren Anhänger dran!

Die Sicherheits Magnetstreifen die oft noch verwendet werden sind bei Büchern oft auch schon in den Buchumschlag eingearbeitet worden.

Merkwürdig daran finde ich nur das Verlangen von allen möglichen und unmöglichen Personen die diesen Schutz offengelgt haben wollen, da dies doch nur den Ladendieben nutzt!

mfg
MidB
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01.12.2006 00:27 Uhr von Zenon v.E.
 
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@robbatse: Die Reichtweite ist in der von dir verwendeten Quelle angegeben.
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01.12.2006 00:28 Uhr von robbatse
 
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Komisch ist doch aber, dass Magnetstreifen bereits ein sehr wirksamer Schutz gegen Diebstahl sind. Warum sollte man das noch weiter optimieren?
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01.12.2006 00:37 Uhr von robbatse
 
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Paybackkarten-Dummies: Nun ich sehe persönlich das Problem mit dem Nike Sport Set nicht so dramatisch. Vielmehr ist das Thema RFID immer noch brisant. Und obwohl schon mehrfach potentielle Gefahren demonstriert und bewiesen wurden, weigert sich die Industrie, davon abzugehen. Man denkt sogar schon über die RFID-Kreditkarte nach. Den typischen "Payback-Karten-Dummy" wirds nicht interessieren - wen kümmerts wo meine Daten gespeichert werden. Traurig.
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01.12.2006 07:18 Uhr von fun28
 
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Dicothek: Soweit ich weiß gibt es in London eine Disco wo sich die Stammkunden so einen Chip unter die Haut pflanzen lassen , als Eintrittskarte.
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01.12.2006 07:49 Uhr von mistake
 
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RFID-Chips können nicht von selbst senden: "Was soll das ganze denn? Man muss sie mit einem Lesegerät anfunken, um mit der im Chip integrierten Spuel ersteinmal Strom zum Senden eines Signals erzeugen zu können. Demnach muss der zu beobachtende Jogger immer in Reichweite am ganzen Weg verstreuten der Lesegeräte vorbeijoggen... "

Wollte ich zuerst schreiben - hab aber gerade noch rechtzeitig dazugelernt, sowohl aus der Quelle als auch aus der Wikipedia...
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01.12.2006 09:45 Uhr von carry-
 
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@robbatse: damit man eines tages nicht mehr den ganzen krempel an der kasse auspacken muss, sondern nur noch mit dem wagen durch eine schleuse fährt und alles automatisch erfasst wird!

MannisstderBlond hat vollkommen recht, wo sollte der rfid chip denn sont hin, wenn nicht unter den barcode.
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01.12.2006 12:24 Uhr von aniSation
 
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Diese Technik eröffnet für Terroristen ganz neue Möglichkeiten. Die Bombe geht dann automatisch los, wenn der Chip der entsprechenden Person erkannt wird.
Geschäfte können mir sämtliche gekaufte Waren zuordnen und personalisierte Werbung schicken, oder diese Daten verkaufen... Kann man endlos weiterführen. Schöne neu Welt...
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01.12.2006 12:31 Uhr von robbatse
 
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Erschreckend: Mit welcher Gleichgültigkeit diese Technik akzeptieren :P
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01.12.2006 14:21 Uhr von bountyworld
 
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@mistake: "RFID-Chips können nicht von selbst senden"

Es gibt passive RFID-Chips, die ein Induktionsfeld zur Spannungsaufnahme und damit zur Informationsabgabe benötigen und aktive RFID-Chips, die durch eine Batterie, bzw. wie bei dem Nike+iPod-System, glaube ich durch Bewegungsenergie, gespeist werden und in der Lage sind ihre Daten "ungefragt" unters Volk bringen.
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01.12.2006 17:42 Uhr von JCX2000
 
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schuh mit rfid? Oo: Sorry aber ich peil immernoch nicht, wozu so ein dummer schuh ein rfid-tag brauch? vielleicht bei skischuhen noch intelligent zur einfacheren ortung bei lawinen, aber in stinknormalen schuhen? *lol*
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02.12.2006 01:08 Uhr von =Xel=
 
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rfid - ortung // Auto-Nummernschild??? Das Nummernschild eines Autos ist auch genauso gut dazu geeignet das Auto zu Orten, wenn man 20 Meter vom Auto entfernt ist...da regt sich aber keiner drüber auf... wieso soll das bei Sportschuhen anders sein? Die senden halt ihre Nummer , aber eben auch nur in nem bestimmten Radius. Wenn man nicht weiß, wo die Person sein kann nutzt es einem nichts und wenn man es weiß braucht man sie nicht zu orten, dann kann man sie auch "erkennen" auf Video aufnehmen oder anderes...

Zu RFID
Man kann selbst ein extrem starkes RFID signal nicht ORTEN - man kann es nur mit einem Empfänger empfangen - was aber vorraussetzt, dass man vorher weiß, wo man suchen muss...

RFID ist z.B. in der Logistik interessant, weil es das dauernde Scannen der Artikel im Wareneingang / Warenausgang u.U. ersetzen kann (gut Arbeitsplätze können dadurch verloren gehen, aber das ist halt bei fast jeder neuen Technologie so).
Kassen mit RFID währen genial - 1 mal durchfahren und schon sind alle Waren durchgescannt - schnell noch bezahlen und das Warten an der Kasse ist vorbei... (auch Arbeitsplatzverlust - aber angenehm wär es trotzdem, da wird mir kaum jemand widersprechen)
Allerdings auch ne problematische Sache: Chip kaputt und die Ware wird eben nicht gescannt sondern so mitgenommen... shit happens... Ein Taschenmesser oder ein entsprechender Magnet reichen völlig...

RFID habe ich z.B. im Studentenausweis, zur Benutzung von Kopierer und Mensa... ich hab das Ding bisher nicht benutzt und werde es so schnell auch nicht tun, das liegt aber nicht an RFID sondern am Mensaessen... Das Problem mit der Datenspeicherung liegt nicht an RFID - die Daten kann man immer speichern, wenn man sie bekommt und dafür gibt es heute schon genug Möglichkeiten. Eine RFID-Kreditkarte wird wohl nur Zenti- oder Millimeter weit abgelesen werden können, eben aus Sicherheitsgründen.
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02.12.2006 10:35 Uhr von Spaßbürger
 
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Erschreckend: Wie hier schonwieder der Verfolgungswahn und die Verschwörungstheorien wuchern.

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