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Gehirnforscher: Nachweisbar geringere Selbstkontrolle durch Gewaltspiele

Amerikanische Forscher haben mit der Magnetresonanz-Imaging-Methode an 44 Probanden nachgewiesen, dass gewaltdominierte Computerspiele bei Jugendlichen stärkere emotionale Reaktionen und eine geringere Selbstkontrolle hervorrufen.

Der Test misst die Aktivität unterschiedlicher Gehirnreaktionen. Die Spieler, die den Ego-Shooter "Medal of Honor" spielten, wiesen deutlich erhöhte Aktivität im Mandelkern auf, in dem sich vor allem emotionale Erregung abspielt.

Dem gegenüber wurde bei "Need for Speed"-Spielern (Autorennen) der präfrontale Kortex, Sitz von Konzentration und Kontrolle, signifikant stärker stimuliert. Gewaltdarstellungen verursachen offenbar andere Effekte im Gehirn als gewaltlose Spiele.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gewalt, Gehirn, Nachweis, Gewaltspiel
Quelle: de.internet.com

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2006 23:57 Uhr von mercator
 
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Auch diese wissenschaftlichen Erkenntnisse werden den kollektiven Aufschrei der Ego-Shooter-Besessenen nicht verhindern ("Ich spiele seit Jahren, bin kein Amokläufer!" usw.). Dabei ist längst klar, dass sowohl exzessives Fernsehen als auch übermäßige Beschäftigung mit Gewalt-Computerspielen die Hirnaktivitäten verändern, und zwar in Richtung auf verringerte Selbstkontrolle und Konzentrationsfähigkeit .
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30.11.2006 08:56 Uhr von miefwolke
 
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44 leute stellen die ganze Jugendlichen dar Sorry aber das ist wieder so eine Sinnlos Forschung die die Welt nicht umbedingt braucht.

Aber es passt ja gerade so zum Thema um sich wieder darzustellen.

Ich kann auch auf der Strasse 1000 Leute befragen und das dann auswerten,bin halt nur kein Wissenschaftler,so das das nicht angesehn wird.

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30.11.2006 09:05 Uhr von Gucky
 
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@mercator: Zunächst einmal ist es ein Unterschied ob Erwachsene oder Jugendliche so etwas spielen, denn Kinder und Jugendlich besitzen noch nicht die Mechanismen solche Erfahrungen entsprechend zu verarbeiten. Das hängt allerdings auch wieder von Faktoren wie Stabilität und soziales Umfeld ab.

Weiterhin kannst du solche Rekationen und Beeinflussungen tagtäglich in der Realität erleben und werden je nach Charakter der jeweiligen Person verarbeitet.

Auch musst du mal sehen wer eine solche Studie in Auftrag gegeben hat und wer sie durchführt. Das sind für mich immer zwei ganz entscheidende Punkte ;)
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30.11.2006 09:13 Uhr von delerium72
 
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Hinterfragen wir das mal so: Wer hat diese Studie in Auftrag gegeben und wer bezahlt diese ???

hmmm ......
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30.11.2006 09:17 Uhr von carry-
 
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hmm: "stärkere emotionale Reaktionen" - nicht schlimm, denn letztendlich entscheidet der verstand, ob ich den "abdrücke oder nicht".
"geringere Selbstkontrolle" - wer so labil ist und sich von einem spiel derart beeinflussen lässt, rastet auch aus, wenn die ampel zu lange rot ist.
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30.11.2006 09:46 Uhr von MaxeL0815
 
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Es stimmt ! Was hier gesagt wird !
Bin zwar auch Zocker von leidenschaft aber leider stimmt es.

Mit dem Alter wird es immer weniger also ich (18) bleib nun immer gechillt wenn ich erschossen werde.
Aber wie ich noch 13 war ungefähr bin ich da sowas von ausgeflippt und hab rum geflucht....

Also n bisschen was ist schon dran an der sache!!!

Genauso ist es das Spiele wo man auf leute schießt nunmal n bisschen abstumpfen. aber auch net so arg wie immer gesagt wird es ist an beiden meinungen was drann !!


mfg max
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30.11.2006 10:19 Uhr von ted1405
 
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das alles erinnert doch sehr an die gute, alte Frage, ob man Kinder denn wirklich guten Gewissens mit Wasserpistolen spielen lassen könne ...

und ... writinggale ... auch das ständige Wiederholen des selben Textes verbessert keineswegs deine (nicht vorhandene) Argumentation.
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30.11.2006 10:24 Uhr von Hans_Meiser_85
 
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mag stimmen aber egal für Amoklauf: ich habe noch nicht gelesen das ein Amokläufer unmittelbar nach oder während des Spielens einer dieser bösen Killerspiele wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen ist
und durch "Aktivität im Mandelkern" schnellstens seine Tötungsutensilien (ups...wo hat der die bloss her) zu seiner Schule saust und - immer noch angestachelt vom computerspiel - den lehrern das gehirnwegpustet....

leute, das ist echt zu einfach,
bis dahin ist diese andersartige erregung als bspw beim Autorennen garantiert schon wieder verflogen

bedenkt: Amokläufer gab es auch schon vor Counterstrike
Schuld ist das Gefühl des Ausgegrenztheit aus dem sozialen System das ihm - aus seiner persönlichen Sicht - keine Chance gibt, sich selbst zu verwirlichen und ihn stattdessen verstösst.
so will er wenigstens die mitnehmen, die für diese Situation verantwortlich sind.
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30.11.2006 10:39 Uhr von _BigFun_
 
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Kappes: Also ich rennen nach ner Runde Ballern nicht durch die Gegend und massakriere Leute ab - aber - nach einigen Runden NFS - ist mir aufgefallen, dass ich weitaus flotter Fahre als ich es ansonsten tue. Vieleicht sollte man nach jedem Tödlichen Verkehrsunfall mal die PC´s der Fahrer untersuchen und dann alle Autorennspiele verteufeln ?

Gut ich bestreite nicht, das Ballerspiele - kleine Kinder verrohen - aber das tun die ganzen "Kinderserien" heutzutage auch - da geht es doch auch nur um Kämpfen und töten.
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30.11.2006 10:51 Uhr von Iceman05
 
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Die Studie ist schlicht und ergreifend Schwachsinn.

1. Nicht die Spur repräsentativ.
2. Keine präzisen Angaben über Vorgeschichte der Testpersonen.

Vor einigen Jahren ist in einer Studie von ADAC erwiesen worden das Autofahrer ohne Klimaanlage im Auto bei hohen Aussentemperaturen ein höheres Agressionspotenzial aufweisen als welche die (natürlich mit laufender) Klimaanlage fahren.

Es ist aber seit dem nicht Verboten worden Autos ohne Klimaanlage zu verkaufen!

Nur mal so zum Vergleich.

Tatsache ist das es bisher keine eindeutigen wissenschaftlichen Beweise für ein höheres Aggressionspotenzial bei "Killerspiel-Spielern" gibt.

Ich denke wir alle sind uns darüber einig das (auch wenn der Begriff noch so behämmert ist) "Killerspiele" nicht in die Hände von Kindern gehören. Die nötigen Mittel haben wir dafür. So müssen Spiele mit einer Altersangabe versehen sein. Spiele und Videos die mit 18+ versehen sind müssen sogar gesondert gekennzeichnet werden, dürfen zudem nicht beworben werden und müssen z.B. in Videotheken in Bereichen aufbewahrt werden die für Jugendliche unter 18 Jahren nicht zugänglich oder einsehbar sind. Problematisch wird natürlich wenn sich die Eltern eigenmächtig über diese bewusste Kontrolle des Staates hinwegsetzten und ihren Sprösslingen Zugang zu solchen Materialien verschaffen. Hier wäre eine große Aufklärungskampagne für Eltern bei weitem sinnvoller als ein Verbot.
Der Staat hat deweiteren auch die gesetzliche Handhabe Eltern die sich über diese Beschränkungen hinwegsetzten (sofern es denn bekannt wird) entsprechend zu bestrafen. Das Jugendschutzgesetz gilt nunmal auch für die Eltern. Das Problem ist an der Sache das von diesen rechtlichen Mitteln in der Regeln kein Gebraucht gemacht wird. Einfach kleine Geldstrafen wären ein guter Anfang.

Im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen darf ein Staat jedoch KEINEM Erwachsenen vorschreiben was er Spielen oder sehen darf oder nicht. (Zumindest solange keine Menschenrechte oder Tierschutzbestimmungen verletzt werden.) Das dürfte bei Videospielen (da sie ja Virtuell sind) wohl kaum der Fall sein. Einse solche Bevormundung würde praktisch eine Entmündigung der Erwachsenen bedeuten und das kann wohl kaum Sinn und Zweck des ganzen sein.

Und mal angenommen es würde in Deutschland verboten. Ich kann aus dem Stand 4 Onlinehändler aus unterschiedlichen Ländern nennen die solche Software oder Videos als Büchersendung oder sogar an Postfächer in DE verschicken. Damit würden wir es wieder nur schaffen einen weiteren Zweig der Deutschen Wirtschaft durch ein sinnloses Gesetz zu zerstören.
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30.11.2006 11:18 Uhr von luthienne
 
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Ich finde es ziemlich unfair, hier schlechte Bewertungen zu geben.
Die News fasst den Inhalt der Quelle gut und umfassend zusammen.
Nur weil einem der Inhalt nicht passt, rechtfertigt das keine schlechte Bewertung.
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30.11.2006 11:21 Uhr von Ov3ron
 
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wie das so bei Studien ist wenn man was nachweisen will, dann schafft man das auch.
44 Probanden .... richtig repräsentativ ....
Einfach nur lächerlich so eine Studie.
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30.11.2006 11:34 Uhr von Alfadhir
 
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nein nicht die spiele: aber dämliche gerede von möchtegernexperten dummen politikern und den leuten die diese hetze glauben .
die suchen doch nur einen weg das internet besser zu überwachen das hab man doch aus den ganzen gesprächen schon längst rausgehört wo behaubtet wird man müsse wenn man dieses verbot einführt auch das internet überwachen damit man die leute davon abhalten kann siech die bösen killerspiele wo anders zu beschaffen.
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30.11.2006 12:05 Uhr von gzaal
 
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Zum Kommentar: "Dabei ist längst klar, dass sowohl exzessives Fernsehen als auch übermäßige Beschäftigung mit Gewalt-Computerspielen die Hirnaktivitäten verändern, und zwar in Richtung auf verringerte Selbstkontrolle und Konzentrationsfähigkeit ."

Das ist alles andere als "längst" klar. Bislang wurden nur des Öfteren Korrelationen zwischen Gewalt in Spielen oder übermäßigem Fernsehkonsum und etwa den schulischen Leistungen aufgezeigt. Die genannten extreme Korrelieren allerdings auch mit ganz anderen Faktoren, vor allem dem sozialen Umfeld.

Und so leicht wird aus einer Korrelation auch keine Kausalität, nämlich das Gewalt in Spielen etwa zu realer Gewalt führt. Der Umkehrschluss ist nämlich mindestens genau so einleuchtend: Dass ein gewaltbereiter Mensch sich entsprechende Computerspiele besorgt.

Und trotzdem liest man immer wieder Statements in denen es so klingt, als wäre alles ja ach so klar und schreit nach Verboten, wie ein Arzt, der sich von einer Krankheit nicht vorschreiben lassen möchte, welche Diagnose er zu stellen hat.

Dumm nur, dass die meisten massiven Kritiker sich viel zu wenig in der Materia auskennen um ernsthaft mitreden zu können. Stattdessen bekommen sie irgendwo fein portionierte und aus dem Zusammenhang gerissene Gewalthäppchen in diversen TV Sendungen verabreicht und glauben jeden dazu dargereichten Text, bevor sie Heugabelschwingend auf die gemeinen Killerspiele losgehen.
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30.11.2006 12:06 Uhr von 666leslie666
 
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Gott schmeiss Hirn: -->>http://www.megaupload.com/...

Dummheit ist momentan Salonfähig..

War sie nicht schon immer...:-/

Mlg jp
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30.11.2006 12:07 Uhr von Maverick Zero
 
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Richtig! Das Ergebnis dieser Untersuchungen mag durchaus stimmen.

ABER

Der Knackpunkt ist der, dass es einen Unterschied zwischen GELEGENTLICHEM Spielen und DAUERHAFTEM Spielen gibt. Wer den ganzen Tag nur Computerspiele spielt hat unter Garantie nach einer Weile ernste Probleme. Das Gleiche gilt allerdings auch für Fernsehen, Bier trinken und im Bett liegen.

Leider wird es immer wieder so dargstellt, als ob das bloße Ausprobieren derartiger Spiele einen zum potentiellen Gewaltverbrecher werden lässt.
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30.11.2006 12:25 Uhr von jesse_james
 
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Man sollte für Studien aus repräsentativ die: Probanden auswählen und nicht nur die "labilen" oder nur die "emotionell gefestigten" auswählen.

Würden all diese Studien die jetzt wie die Pilze aus dem Boden schießen der Wahrheit entsprechen und vorallem repräsentativ sein, dann hätten wir über 5 Millionen Amokläufer in diesem Land die alle nur darauf warten das der kleine Hebel im Hirn umfällt und sie zu Monstern macht !
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30.11.2006 12:35 Uhr von kairai
 
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News falsch! "Amerikanische Forscher haben mit der Magnetresonanz-Imaging-Methode an 44 Probanden nachgewiesen, dass gewaltdominierte Computerspiele bei Jugendlichen stärkere emotionale Reaktionen und eine geringere Selbstkontrolle hervorrufen." könntetn.

Diese News ist einfach falsch. Es werden Wörter weggelassen, die die Studie in einem ganz anderen Licht darstellen.
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30.11.2006 13:01 Uhr von Maverick Zero
 
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Bitte daran denken: Beim aktuellen Vorfall in Emsdetten gab es nur ein Todesopfer - Sebastian B. selbst.
Drei weitere Personen wurden "nur" angeschossen.
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30.11.2006 13:26 Uhr von radar
 
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@mercator - typisch Meldung von einen Lehrer: Nur vorne weg ich bin 32 und zocke seit gut 17 Jahren jegliche Art von Computerspielen.

Klar wirkt sich alles was man tun unterschiedlich auf die Emotion aus, bei den einen mehr bei denn anderen weniger. Nur müßte man dann anfangen alles was eine starke Emotion hervorruft verbieten.
Mich erregt die Politik auch ab und zu emotional wenn sie wieder irgendeinen Schwachsinn entscheidet. Hm müßte man dann also die Politik auch verbieten.
Also lieber mercator was soll diese Studie beweisen? Solche Studien sind nichts wert. Millionen von Computerfreaks spielen solche Spiele seit Jahren und ticken nicht aus. Ich glaube eher wird man in einen Unfall verwickelt als das man durch Games zum Amokläufer wird.
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30.11.2006 13:59 Uhr von lustischagsell
 
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Ich bin fast 40: und spiele schon seit es die erste Spielkonsole von Atari gab...keine Ahnung wieviele Hunderte Games ich schon gezockt hab...viele viele Ballerspiele dabei. Genauso hab ich, seit ich ein Kind war, extreme Horrorvideos und Splatterfilme geglotzt.
Und damals gabs noch richtige Horrostreifen (nicht so ein MTV Kiddis Müll wie SAW oder Hostel, lol).
Damals war da auch noch nichts geschnitten, das kam erst später (weis den Grund nicht mehr, falls es überhaupt einen gab).

Das es aber Spiele und Filme gibt die kein Kind spielen sollte ist auch klar, aber von einem 16 jährigen sollte man soviel Hirn verlangen können, das er zwischen programmierten Pixeln und realem Mord unterscheiden kann.

Noch dazu hatte dieser ´Amoklauf´ nichts mit einem PC Spiel zu tun...aber anscheinend wird einfach jede Straftat jetzt den PC Games zugeordnet.

Demnächst sind die "Jump & Run" Spiele schuld das Leute "Parcour" machen und vom Dach fallen.

Ausserdem ist ein AMOKLAUF immer noch etwas das plötzlich entsteht weil einer austickt...das hier war geplant und hat mit Amoklauf somit absolut nichts zu tun.

Aber ich bin mir sicher das irgendwann mal ein richtiger Amoklauf kommt...und so wie es aussieht wird es einer sein der aufm AAmt austickt weil er sein Geld ohne Grund gestrichen bekommt, hehe

Mfg
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30.11.2006 14:00 Uhr von Deniz1008
 
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Bei Erwachsenen nicht? was ist mit der oma die in texas killerspiele spielt den ganzen tag über ?

mfg

Deniz1008
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30.11.2006 15:04 Uhr von Last-Prophet
 
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@writinggale: hast Du nicht die selber Meinung bereits bei einer anderen News, des selben Authoren, zum Besten gegeben?

Habe mich ja bisher nicht dazu geäußert, da es auch keinen Sinn macht. Fakt ist, solche Spiele können, ich meine wirklich nur können, Menschen aggressiver machen und sicherlich auch in einem Amoklauf enden.
NUR sollte man die Schuld dann nicht bei den Spielen suchen, sondern bei den Menschen selbst und in ihrem Umfeld.
Ein Verbot, welches es meiner Meinung nach nicht geben wird, würde auch nichts weiter ändern.
Wer sich wieder der Amokläufer von Emsdetten derartig für Waffen interessiert, der wird an diese Spiele rankommen. Wenn dann halt nicht deutsche Gegner erschossen werden, geht er halt auf einen französischen oder englischen oder holländischen Server um dort zu "morden". Es ist also total vermessen zu behaupten dieses "Problem" durch ein Verbot von Gewaltspielen in den Griff bekommen zu können. Nichts weiter als Propaganda von unseren Politikern. Sei es nun um von eigenen Fehlern abzulenken oder aus anderem Antrieb. Ein Teil ist vielleicht sogar wirklich davon überzeugt das Thema so richtig anzugehen, wer weiss.
Es bleibt dabei, wer nen Knacks weg hat, der tillt halt irgendwann. Als ich in der Grundschule war, da hatten wir einen Mitschüler der um sich geschlagen hat, wenn jemand auf 5 Meter ran kam. Natürlich wurde der noch zusätzlich gereizt und oft genug floss sogar Blut, das war Ende der 80er, keiner aus meiner Klasse hatte einen PC. Diese Brutalität ist uns Menschen nurmal gegeben, manchen können sie bei PC Spielen abbauen, andere bauen sie dort noch weiter aus. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten leute ihre aggressionen abbauen.
Spiele selber seit 7 Jahren im Internet shooter, habe dadurch über 2 Dutzend neue gute Freunde in ganz Deutschland, sogar ganz Europa gefunden mit denen ich auch schon oft im "realen Leben" zusammengetroffen bin. Man grillt, trinkt Bier, spielt fussball oder geht in einen Freizeitpark. Normale Sachen also. Soweit ich weiss haben alle einen Job oder studieren, normale Jugendliche also. Auch >30 Jährige sind einige dabei.
Da regt es einen schon auf, nein es macht viel mehr traurig, wenn jetzt soetwas nur schlecht geredet wird und das von Leuten die keine Ahnung haben worüber sie reden.
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30.11.2006 15:11 Uhr von baumbarto
 
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alles eine Frage der "Dosis": Meiner Meinung nach schaden die Spiele, in entsprechend geringer Dosis, überhaupt nichts.

Problematisch wird es, wenn die Kids täglich mehrere Stunden spielen. Das ist dann wohl ähnlich wie bei allen anderen Dingen.

Mal ein Bier am WE ist ok, aber jeden Tag eine Flasche Wodka ist auf die Dauer dann wohl nicht so toll...
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30.11.2006 16:44 Uhr von B@uleK
 
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FUßBALL SPIELEN MACHT AGRESSIV: habe ich nachgewiesen :)
bei vielen fußabllspielen kommt es zu gewaltausbrüchen, besonders in den unteren liegen, wies ein forscher aus deutschland eindeutig nach.

meinung des forschers:
Auch diese wissenschaftlichen Erkenntnisse werden den kollektiven Aufschrei der Fußball-Besessenen nicht verhindern ("Ich spiele seit Jahren, bin kein Amokläufer!" usw.).

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