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Jeder 40. Mitarbeiter der Birthler-Behörde war früher für die Stasi tätig

Jeder 40. Mitarbeiter der mit der Aufarbeitung der "Stasi"-Unterlagen beauftragten sog. Birthler-Behörde hat laut einer Meldung der "Welt" selbst eine Vergangenheit als ehemaliger offizieller oder inoffizieller Mitarbeiter (IM) des DDR-Geheimdienstes.

Wie das Blatt berichtet, gehe dies auf die Anfangszeit der Birthler-Behörde zurück, in der man bei der Auswahl des künftigen Personals wohl nicht genau genug recherchierte.

Der "Welt" zufolge befinden sich mehrere der Mitarbeiter mit Stasi-Vergangenheit heute in hohen Positionen der Stasiaktenüberprüfungsstelle, wodurch sie durchaus in der Lage seien, deren Arbeit tiefgreifend zu beeinflussen.


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WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mitarbeiter, Behörde, Stasi
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2006 00:28 Uhr von meisterthomas
 
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Aufarbeitung, wer will das kontrollieren! Die Politik hat durchaus ein Interesse daran, die Aufarbeitung der "Stasi"-Unterlagen zu kontrollieren.
Und wer ist für eine derart illegitime Kontrolle besser zu haben, als ein ehemaliger Mitarbeiter der Stasi?

Nicht anders lief es in der Nachkriegszeit, mit unseren Nazis, die in Schlüsselpositionen berufen wurden und sich gegenseitig förderten.

Solange wir nicht bereit sind, aus den Fehlern unserer Vergangenheit zu lernen, drehen wir uns im Kreis, bereit wieder in die alte Scheiße zu treten.
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30.11.2006 08:45 Uhr von freakz3k
 
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die Hohen kommen wieder an den hohen Plätzen

lediglich das Volk wird verarscht

wie z. b. im Krieg und nachm Krieg ...
oder Maueröffnung...
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30.11.2006 15:03 Uhr von maki
 
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Und die sind/waren echt gut ;-): http://www.zdf.de/...

"Akten mit Gift verseucht?

Ein Mitarbeiter der Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (BStU) studierte 1999 eine bestimmte Stasi-Akte. Kurze Zeit später löste sich der Handschuh auf, den er zur Sicherheit getragen hatte. Die Akte gehörte zum "Operativ-Technischen Sektor" des MfS, der Abteilung, die für konspirative Technik zuständig war.


Nach dem Vorfall kamen 550 Meter der Akten zur Sicherheit in den Giftkeller der Birthler-Behörde. Nur zehn Prozent konnten bisher eingesehen werden. Die Leiterin der Behörde Marianne Birthler sprach von einer "besonders abscheulichen Hinterlassenschaft" der Stasi."

Quatsch, Manni - das wäre ein bewunderungswürdiger Schachzug (wenns denn stimmen würde).

Wahrscheinlich war es wohl eher ne clevere Idee von den bei Euch angestellten MfSlern, die den Handschuh gefaked haben, um die Akten erstmal vor der bösen Hexe in Sicherheit zu bringen.
:-DDD
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30.11.2006 15:16 Uhr von freddy111
 
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wer weiß wo die jetzt noch überall rumschnüffeln.
diese gut ausgebildeten Spezialisten kann man in Deutschland gut gebrauchen oder?
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02.12.2006 16:00 Uhr von ocalanews
 
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Geht noch: Nur jeder 40.? Geht aber noch. Verwundert nicht. Getreu dem Sprichwort (Robert Gernhard?): "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche"...

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