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"Mechanismus von Antikythera": Wissenschaftler lösen Rätsel des "Ur-Computers"

Wie auch schon auf ssn berichtet, sind Wissenschaftler damit beschäftigt, die Funktionen des "Mechanismus von Antikythera" zu enträtseln. Das bereits 1901 gefundene Gerät wird auch als "Computer der Antike" beschrieben.

Im Fachmagazin "Nature" stellen Mike Edmunds von der Cardiff University/Wales und seine Mitarbeiter die Ergebnisse vor. So konnte bestätigt werden, dass eine Prognose von Sonnen- und Mondfinsternissen möglich war.

Zudem stellen die Inschriften auf dem Gerät eine Bedienungsanleitung dar. Ergänzend wurde das Innenleben des "Computers" exakter rekonstruiert als bisher. Die Experten stützten mit ihren Entdeckungen viele frühere Annahmen rund um das Gerät.


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WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Computer, Wissen, Rätsel
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2006 20:49 Uhr von Schellhammer
 
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Faszinierend, was die Wissenschaftler der Antike so alles vollbracht haben, nun warte ich gespannt auf die Analysen, ob und wie der Mechanismus auch Planetenbahnen darstellen konnte. Daraus könnte sich doch noch die erhoffte Sensation ergeben.
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29.11.2006 22:13 Uhr von Schwertträger
 
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Tja, die hatten Zeit damals.
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29.11.2006 23:40 Uhr von Demy
 
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Tja, Hochkulturen halt, die hattens drauf, dann entwickelten sich aber die großen Weltrelegionen und deren Machthaber und alles war im sprichwörtlichem Arsch.

Wer weiß wo wir ohne heute wären. Na ja, müßig drüber zu spekulieren.
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30.11.2006 02:54 Uhr von Schwertträger
 
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@Demy: Die Inka waren aber auch eine Hochkultur: Und die waren gläubig, nicht zu knapp.
Deren Opfer lassen sich mit Hundert wohl auch nicht bemessen.

Denke eher, dass die technische Entwicklung das Leben beschleunigte und die Arbeitsteilung vorantrieb.

Alleine an den Weltreligionen kann es nicht gelegen haben, denn erstens war z.B. der Mutter-Erde-Kult in nordischen Gegenden auch eine Weltreligion und zweitens passierten zu Zeiten des hohen katholischen Glaubens sehr viele interessante Forschungen.

Nur halt die Astronomie, da hast Du recht, geriet ein wenig ins Sperrfeuer, weswegen die Mächtigen kein Geld mehr dafür rausrückten (und sei´s auch nur Unterkunft und Verpflegung für Himmelsgucker), und das Ganze somit ein Ende fand.

Heute tun wir´s aber ja wieder und Hubble kann sich mit Stonehenge durchaus messen, das sollte man nicht vergessen. Man weiss zwar nicht, was die noch alles fertig bekommen hätten, wenn sie die Steinkreise irgendwie ins All hätten schiessen können, aber wir sind heutzutage auch schon ganz gut.

Nur mit der Mathematik aus dem Bauch heraus, da hatten´s die Alten anscheinend besser drauf.
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30.11.2006 12:57 Uhr von falkz20
 
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Hubble kann sich mit Stonehenge durchaus messen?? vergleichst du da nicht birnen mit äpfeln?? zweifelsohne ist stonehenge ein grandioses bauwerk das sicher noch so einige geheimnisse hat. aber es mit einem weltraumteleskop zu vergleich, ist doch etwas absurt. auch wenn stonhenge wohl auch irgendwie was mit den sternen zu tun hat :)
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30.11.2006 13:23 Uhr von totermusiker
 
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@falkz20: Ivh glaub Schwertträger meinte damit die Gesellschaftliche Leistung.
Von dem her war Stone aber schwerer zu bauen da die "Steinchen" ein paar kilometer transportiert , aufgestell und die Arbeitkräfe versorgt werden mussten. Und dass mitten im kahlen Norden
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30.11.2006 14:07 Uhr von Schwertträger
 
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@falkz20: Es geht in der Tat um den gesellschaft-: -lichen Rahmen.
Der Aufstellung der Steine gingen ja ewig lange Beobachtungen voraus, deren Ausmass für uns heute unvorstellbar sind, angesichts der von uns für damals als verfügbar geschätzten Möglichkeiten.

Dann mussten noch die Steine transportiert und millimetergenau ausgerichtet werden, damit sie Sternenbahnen abbildeten bzw. ihre Position musste so ausgerechnet werden, dass Sternenkonstellationen wie in einer Art riesigem Rechenschieber vorbestimmte Muster/Reaktionen auf ihnen/mit ihnen abbildeten.

Transferiert man diesen Aufwand, die Genauigkeit und Beharrlichkeit auf heutige Erkenntnis- und Schaffensebene, kommt man zu so etwas wie Hubble.
Beides ist für seine Zeit das absolute Maximum an leistbarer Wissenschaft (auch wenn sie damals noch nicht so hiess).

Doch, doch, das ist schon das, was ich meinte. :-)

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