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TNT-Post sucht Kinder ab 13 Jahren als Briefträger

TNT-Post sucht mit Hilfe von Plakaten in Nordrhein-Westfalen Kinder ab 13 Jahren als Briefträger. Die Eltern müssen allerdings bei einer Anstellung einverstanden sein. Bei Gewerkschaften und Konkurrenzunternehmen stößt dieser Vorgang auf starke Ablehnung.

Die Jugendlichen sollen Kataloge, Prospekte und Handzettel ausliefern. Es handelt sich hierbei um Direktwerbung, die keine Anschrift trägt. Es wird allerdings befürchtet, dass über kurz oder lang die Kinder auch adressierte Post austragen sollen.

Von Verdi heißt es: "Damit ist die Grenze überschritten. Mit der Arbeit von Kindern in Deutschland ein Zustellnetz aufzubauen, ist ein Skandal."


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kind, Jahr, Post, Brief, Briefträger, TNT
Quelle: www.welt.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2006 18:15 Uhr von rheih
 
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Die Nachricht ist zwar schon drei Tage alt, dennoch halte ich sie für sehr wichtig. Es kann nicht angehen, dass private Unternehmen mit Hilfe von Kinderarbeit ordentliche Arbeitsplätze zerstören!
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29.11.2006 19:02 Uhr von Troll-Collect
 
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"Direktwerbung": Hier geht es nicht um Schüler, die ihr Taschengeld aufbessern, indem sie die Sonderangebote des örtlichen Einzelhändlers zum Kunden tragen - hier bekommt das ganze eine andere Dimension.

Vor allem geht es um bisher reguläre Arbeitsplätze, um Sendungen, die bisher vom regulären Postboten zugestellt werden.
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29.11.2006 19:09 Uhr von Teppichratte
 
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Na prima, das dürfte dann wohl die billigste Variante sein.
Kinder werden morgens von den arbeitslosen Eltern zum arbeiten geschickt............an welches Land erinnert mich das...........Indien?...........Afrika?
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29.11.2006 19:11 Uhr von DarkSebman
 
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kenn wir das nich schon? das haben wir hier doch schonmal gelesen?!?
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29.11.2006 19:19 Uhr von Kandis2
 
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Wird doch Zeit Wer rauchen und saufen kann, kann auch arbeiten!

<Ironie off> ;-))))
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29.11.2006 19:20 Uhr von jsbach
 
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Kinderarbeit in Germany? In Asien,Afrika,Südam.! Haben wir oder die portosparenden "Versender"
nur die $ Zeichen in den Augen?
Politiker und Großunternehmer schaftt sozialversicherte Arbeitsplätze, als den Arbeitsuchenden die Erwerbstätigkeit zu nehmen. Dann können diese ihren Kindern auch mal eine Taschengeld Aufbesserung genehmigen.
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29.11.2006 19:37 Uhr von HuhuMan
 
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Überschrift: :p .. bei der Überschrift dachte ich zuerst, dass es in Amerika irgendeine Bombenfirma gibt die 13jährige Auslieferer sucht xD
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29.11.2006 19:45 Uhr von TeamKiller
 
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@HuhuMan: Ich dachte.. "seit wann hat Al Quaida ne Post?"
Aber da dies nicht so ist, hab ich ne gute Marktlücke gefunden :)
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29.11.2006 20:07 Uhr von Killerkarotte
 
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Also Ich würde mich freuen , wenn ich neben Zeitungen und Prospekten auch noch Briefe verteilen dürfte ( Anständige Entlohnung vorrausgesetzt ;-) ) ... allerdings nicht , wenn ich damit normale Arbeitsplätze zerstöre .

Allerdings werden ja auch abbonierte Zeitungen bereits von Jugendlichen ausgetragen , die sonst mit der Post verschickt werden würden .
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29.11.2006 20:22 Uhr von RenedeMettingen
 
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Briefträger: Ich sehe die ganze Sache so. Man kann alles im Rahmen des legallen machen. Zeitungen auszutragen ist nunmal ab diesem Alter auch nicht verboten, so denke ich, dass das Verteilen von Werbung auch verboten ist. Nur, man sollte es nicht mit den Kindern und Jugendlichen übertreiben. Post, sollte nur von Erwachsenen verteilt werden, also von ,,richtigen" Briefträgern.
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29.11.2006 20:30 Uhr von Gregsen
 
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kinderarbeit lol: was ein schwachsinn... und vor allem was ne überraschung. So ziemlich alle regionalen wochenzeitungen werden von 14-16 jährigen verteilt.

Was spricht dagegen jugendlichen für 3-4h die woche ne möglichkeit zu geben, sich was dazu zu verdienen. Meine eltern hatten selber nicht viel als ich so alt war, deswegen hab ich mit 11 angefangen zeitungen auszutragen... geschadet hats mir nicht.
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29.11.2006 20:31 Uhr von luthienne
 
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@Rene: Wenn man das gutheißt, dann sollte aber auch ab sofort nicht mehr über Arbeitslose hergezogen werden.
Es wäre immerhin möglich, dass der Vater nun zusehn "darf", wie sein Sohnemann den ehemaligen Job zum Teil macht- natürlich für viel weniger Geld.

@ News
Erschreckend finde ich, dass man als Empfänger gar nichts dagegen tun kann- den Versender wird es, da meistens Großkonzern, einen feuchten Dreck scheren.
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29.11.2006 20:40 Uhr von Jimyp
 
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Was ist daran schlimm? Das Austragen von solchen Werbesendungen eignet sich wohl kaum als vollwertige Arbeitsstelle, bzw. wäre das gar nicht finanzierbar. Das ist nichts anderes als das Zeitungsaustragen von Jugendlichen, dass es schon seit Jahrzehnten so gibt!
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29.11.2006 20:46 Uhr von luthienne
 
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Bis jetzt: WAREN es aber vollwertige Arbeitsplätze!!!
Jetzt werden die zu verteilenden Kataloge nicht mehr von einer Vollzeitkraft, sondern eben von 5-10 Teenies in die Briefkästen gesteckt...

Werbeverteilung sollte noch viel teurer statt billiger werden, wenn ich mal so an den täglichen Blick in meinen Briefkasten denke...
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29.11.2006 20:49 Uhr von questchen999
 
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hab ich auch gemacht: habe vor 5 jahren auch zeitungen (wochenzeitung ohne adresse) und reklame ausgetragen... somit habe ich mein erstes geld verdient. danacht ging ich zum verkehrsdienst (regeln den verkehr bei veranstaltungen --> extra für jugendliche) und heute arbeite ich am samstag in einem bahnhofladen... nebenbei mache ich eine lehre als elektriker...

was ist daran schlimm dass man kindern beibringt dass das geld nicht aus der brieftasche der eltern kommt sondern man auch dafür arbeiten soll. so wird man selbstständiger und kann auch mit geld umgehen --> schulden usw. werden so vermieden
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29.11.2006 20:50 Uhr von Ov3ron
 
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muss Jimyp zustimmen: Verstehe hier die Empörung absolut nicht. Das was die austragen sollen ist der gleiche Werbemüll der schon seit ewigen Zeiten von Kindern ausgetragen wird.
Da ich den Vergleich zwischen Stadt und ländlicher Gegend sehr gut kenne, muss ich sagen, dass in der Stadt eher Erwachsene mit dem Verteilen der Werbung quasi einen Zweitjob haben. Auf dem Land sieht das anders aus, da sind diese "Zustellnetze" fast sämtlich mit Kindern/Jugendlichen besetzt. Regt sich da irgendjemand drüber auf? Nein .... da läuft ja auch schon seit Jahrzehnten so.
....und nur um es nochmals zu betonen. Das ist KEINE Arbeit, die man als vollwertigen Job betreiben könnte.
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29.11.2006 20:57 Uhr von CHR.BEST
 
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Hm, was ist dann mit Harz IV-Eltern? Müssen dann die Kinder solche Arbeiten annehmen um zur sog. "Bedarfsgemeinschaft" beizutragen?

Hier begibt man sich auf sehr sehr dünnes Eis. Kinder sollen ihre Kindheit genießen, denn sie müssen später eh bis 67 arbeiten.
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29.11.2006 20:58 Uhr von Teppichratte
 
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Komisch, egal wo ich gewohnt habe, die Prospekte und Kataloge haben immer Erwachsene verteilt.
Die wurden Bezirksweise mit Kleinbussen abgesetzt, hatten dann ihre Karre (kann eh kein Kind ziehen) und wurden später wieder eingesammelt.
Ich hätte meine Prospekte aber auch nicht von Kindern verteilen lassen, wären die in den Altpapiercontainer gewandert, hätte ich niemanden verantwortlich machen können.
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29.11.2006 21:38 Uhr von ZiegeDotCom
 
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finde das garnicht so schlecht kinder können sich etwas taschengeld dazu verdienen und bekommen nicht mehr alles in den popo gesteckt. kinder aus ärmeren familien gibt es dadurch die möglickeit überhaupt an taschengeld zu kommen. ausserdem setzt die bild am sonntag schon lange auf solche ein modell.
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29.11.2006 21:49 Uhr von TeamKiller
 
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einfach nur anders Früher verdienten die Eltern das Geld und gaben es den Kindern. Heute verdienen die Kinder es selbst und den Eltern selbst bleibt mehr.. is doch einfach nur alles son bissl "verschoben".

Ich(m17) persönlich bekomm seit 1 Jahr kein Taschengeld mehr... brauch ich auch nicht.. denn ich arbeite =) Wenn mir meine Eltern was zustecken wollen nehm ich kleine Beträge gelassen an... Wenn dir mir aber 50€ geben wollen lehn ich dankend ab, weil ich das einfach nicht "verdient" hab..
/*
*Wenn doch bloß mehr Jugendliche so vorbildlich sein
*würden.. *g*
*/ "Ironie off"
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29.11.2006 22:02 Uhr von Troll-Collect
 
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Hat eigentlich von euch: mal jemand drauf geachtet, was die Briefträger so zustellen? Das sind nur zur Hälfte Briefe und Pakete. Der Rest ist das, was TNT-Post nun von Kindern zustellen lassen will.
Als Folge werden Zustellbezirke zusammengelegt oder die Touren nur noch von Teilzeitkräften erledigt (z.T. bereits angekündigt). Also reguläre Arbeitsplätze substituiert, weil einige herzerwärmend fürsorglich es toll finden, wenn die Kids ihr Taschengeld aufbessern.
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30.11.2006 00:40 Uhr von The_free_man
 
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Nein, denn: Kinder brauchen noch kein Geld zu verdienen!
Das sollte erwachsenen vorbehalten bleiben, denn schliesslich leben sie noch bei ihren Eltern und werden dort versorgt und bekommen von ihnen alles was sie brauchen.

Diese Firma da sucht blos billige Sklaven, die für lächerliche Löhne schuften, um bei erwachsenen, teureren Arbeitern einsparen zu können.

Und so gehen wertvolle Arbeitsplätze verloren.
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30.11.2006 01:16 Uhr von Ov3ron
 
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@Trollcollect: Das is Quatsch. Ich arbeite teilweise bei der Post. Die Post fängt inzwischen sogar an den kleinen Kindern ihr Taschengeldaufbesserungsmöglichkeiten wegzunehmen.
Die Post bietet den Service des Rundtragens noch billiger an. Die Verteilnetze bestehen natürlich schon und zuverlässiger ist die Post alles in allem auch. Von daher für Auftraggeber und Post ein gutes Geschäft.
Es stimmt natürlich, dass die Bezirke immer größer werden und Arbeitsplätze abgebaut werden. Das liegt aber daran, dass mehr Wettbewerb besteht, sprich im Paketbereich Die DHL mehr oder weniger eigenständig ist und einige Verbundbezirke der Post (Post und Paketzustellung noch beides von der Post AG selbst) zu reinen Briefzustellbezirken geworden sind. Dann gibt es natürlich noch andere Unternehmen die die Zustellung von Briefen anbieten und natürlich einige weitere kleinerer Gründe (Postbeamte, usw.).
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30.11.2006 01:27 Uhr von Troll-Collect
 
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@Ov3ron: Ist doch mein Reden, dass es bisher reguläre Jobs sind.
Wenn die Post das den Taschengeldaufbesserern wegnimmt, dann deshalb, weil die bisher für einen halbwegs fairen Lohn auf einer Tour einen Flyer verteilt haben und ihr das in eine bestehende Tour integriert.

Aber meinst du, ihr könnt mit Löhnen von 3-5 Euro konkurrieren (siehe Quelle)? Was meinst du was passiert, wenn solche "Unternehmen" euch das Direktwerbegeschäft wegnehmen und euch nur die Briefe bleiben. Noch dazu, wenn Unternehmen verstärkt in den Markt treten, die sich auf die Rosinen spezialisieren und das Geschäft auf dem Land euch überlassen.

Ich kann mich übrigens noch an Zeiten erinnern, in denen die Briefkästen von Postbediensteten zu ÖD-Tarifen gelehrt wurden. Heute machen das scheinselbständige "Partner der Deutschen Post".
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30.11.2006 02:42 Uhr von Ov3ron
 
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@Trollcollect: Ja, die Post kann mit 3-5 Euro Jobs in der Hinsicht konkurrieren. Der Grund dafür ist, dass die Post die Mehrarbeit für ihre Mitarbeiter mit genau 0€ Stundenlohn extra vergütet.
Verdient wird nur an der reinen Masse der Werbesendungen. Wenn die Post das nicht flächendecked machen würde, dann würde sie es gar nicht machen.
Zu den "Rosinen": Es dürfte recht schwer fallen da noch die Post auszubooten. Wie ich bereits erwähnte nimmt die Post den Kindern ihre bisher seit Jahren bestehenden "Arbeitsplätze" weg da sie anscheinend zu noch günstigeren Konditionen arbeitet. Oder was sollte es sonst für einen Grund geben ein selbst aufgebautes Verteilnetz aufzugeben und jemand anderes einzustellen der das ganze vielleicht ordentlicher, aber auch teurer macht?
Ach und btw. deinen ersten Kommentar hab ich etwas misverstanden. Hab quasi das Gegenteil von dem gelesen was da stand x].

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