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Saab testet ersten Alkomatschlüssel für zwei Serienmodelle

Der Automobilkonzern Saab sichert jetzt seine Modelle der Baureihen 9-3 und 9-5 mit einem "AlcoKey" gegen die Benutzung durch alkoholisierte Personen.

Vor dem Starten des Motors muss der Fahrer in ein Mundstück blasen, um den aktuellen Alkoholwert zu prüfen. Wenn dann das grüne Licht leuchtet, lässt sich die Wegfahrsperre deaktivieren und es gibt eine Freigabe für die Elektronik des Autos.

Der "AlcoKey" soll vorerst in Schweden in 100 Fahrzeuge eingebaut werden. Die Testphase läuft in den nächsten sechs Monaten.


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Serie, Saab
Quelle: www.krone.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2006 10:57 Uhr von RogueOne
 
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Unpraktisch Naja wer kauft denn sowas freiwillig ? Selbstkontrolle ist ja schön und gut, aber wenn ich in der Stadt unterwegs bin und oft halte um einzukaufen hab ich doch keine Lust mir 20 mal die Lunge ausm Leib zu blasen....
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29.11.2006 11:06 Uhr von Hostal
 
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einerseits unpraktisch, aber andererseits wäre sowas interessant (zwangsweise) für leute die schon wegen alk am steuer aufgefallen sind ;>
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29.11.2006 11:14 Uhr von Tyfoon
 
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Na und? Auch dieses System kann man umgehen. Ne kleine Druckflasche mit passendem Adapterstück und schon "pustet" man alkoholfreie Luft ins System. ;)
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29.11.2006 11:21 Uhr von marshaus
 
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find ich gut: hoffe mal das der test klappt....das ist endlich mal was sinnvolles.....
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29.11.2006 12:06 Uhr von Teralon01
 
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Oh ja, sehr sinnvoll ^^: Den einzigen Sinn sehe ich darin es Alkoholkranken als Pflicht auf zu drücken. Und dann organisiert man sich halt ne Möglichkeit das zu umgehen...

Sonst ist es totaler Schrott. Jeder der sich das Ding freiwillig einbauen lässt, würde eh nicht unter Alkoholeinfluss fahren...

ich bin raus
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29.11.2006 18:13 Uhr von drops111
 
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so ein Schwachsinn: ist doch leicht zu manipulieren
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29.11.2006 22:50 Uhr von Schwertträger
 
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Ich fahr nicht unter Alkoholeinfluss und würde es mir trotzdem nicht installieren lassen, weil es a) zu viel Zeit kostet b) noch ein Teil mehr ist, was ausfallen und mich dumm dastehen lassen kann, wenn ich es mal eilig habe c) mit meiner Freundin oder Freund auf dem Beifahrersitz auch leicht zu umgehen wäre oder d) auf andere Weise e) nun wirklich an Bevormundung grenzt, und zwar von der falschen Seite aus und e) schlicht lästig ist.

Wenn ich wirklich betrunken fahren sollte und heile ankomme und niemand bemerkt was, dann habe ich und alle anderen halt Glück gehabt. Und wenn was passiert, zahle ich dafür und komme ggf. in den Knast. Das sollte ausreichen.

Man KANN nicht alles, was passiert, im Vorfeld verhindern und es ist auch NICHT SINNVOLL, das zu tun, wenn dadurch eine unschuldige Mehrheit in ihren Rechten und in ihrem Komfort eingeschränkt wird.

Eine gewisse Grundfreiheit und ein Restrisiko ist den einen oder anderen Toten wert, denn für die Erlangung dieser Rechte sind viele gestorben.


Und bevor jetzt wieder das Lieblingsargument der Vollidioten kommt (stell Dir mal vor, es wäre Dein Kind....): Ja, auch wenn es mein Kind wäre, dass übergefahren wird, hätte ich wohl ein Interesse daran, dass der Fahrer dafür bestraft wird, aber ich wäre immer noch nicht dafür, alle anderen Autofahrer einschliesslich meiner eigenen Person dafür mitzubestrafen! Blödes Argument.
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30.11.2006 04:21 Uhr von Dartkalle
 
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@Schwerträger & CO.: Mehrere tausend Verkehrstote JEDES Jahr allein in Deutschland, die noch leben könnten, wenn die Tatwerkzeuge ihrer besoffenen Mörder durch eine Vorrichtung wie diese ihren Dienst verweigert hätten und ihr Kasper jammert über " Bestrafung der Nüchternen" ??? Ja geht´s denn noch?
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30.11.2006 08:18 Uhr von lucky strike
 
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Dartkalle: man könnte auch einfach die Personen, welche jemanden Überfahren wegen vorsätzlichem Mord verklagen.

Da man genau weiß, dass man unter Alkohol ein erhöhtes risiko ist und dies auf kosten seines oder anderer Leben in kauf nimmt würde ich es als vorsätzlich und Mord ansehen Ich renn auch net mit nem Revolver und einer Patrone in der Fußgängerzone rum, Ziel auf Leute und drück ständig ab. Da weiß ich auch im Vorfeld, dass die irgendwann mal losgeht und einen tötet.
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30.11.2006 13:56 Uhr von Schwertträger
 
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@Dartkalle: Gutgläubiger: Also:
1) würde ein Grossteil derjenigen, die gewohnheitsmässig und skrupellos unter hohem Alkoholeinfluss fahren, Mittel und Wege finden, so eine Einrichtung zu umgehen. Wie sie´s jetzt auch schon mit anderen Einrichtungen tun.

2) würden nüchterne Freunde und Bekannte, die auf die Mitfahrgelegenheit angewiesen sind, auch in den Fällen für den Fahrer pusten, wo sie sich schon nicht mehr ganz so sicher über dessen Fahrtauglichkeit sind, aber darauf hoffen, dass schon alles gut geht.

Momentan steigen Jugendliche ja sogar bei Kumpels ein, denen man schon ohne Messgerät ansieht, dass sie völlig dicht und fahruntauglich sind.

3) würde für zig Tausende Personen, die wirklich unter Zeugen nur ein kleines Bier getrunken haben, gerne netterweise auch ein nüchterner Gast oder Bekannter pusten.

5) werden genervte Mütter, Geschäftsleute, Jugendliche durch diese Beeinträchtigung noch genervter, was höhere Unfallzahlen an anderen Stellen bedeutet.
Auch die Schwarzwerkstätten, die eine Umgehung einbauen, würden Hochkonjunktur haben. (Ich wäre auch Kunde, obwohl ich kein Biertrinker bin und zwischen einem Glas Wein und der Autofahrt immer mindestens drei Std. verstreichen lasse, also mit maximal 0,2 Promille unterwegs bin, wenn überhaupt).

4) sind in Deiner 1000er-Statistik auch die Fälle verzeichnet, wo Alkohol im Spiel war, aber absolut nicht sicher ist, ob der Unfall nicht ohne Alkohol genauso passiert wäre

5) wird es dafür viele Fälle geben, wo man ein Auto schnell mal aus einer Gefahrenzone fahren müsste, das aber nicht mehr schafft, weil vorher der Alkoholtester besänftigt werden muss. (Denke da mal an Autobahnunfälle o.ä.)

6) haben wir pro Jahr INSGESAMT nur ein paar Tausend Verkehrstote. Die kannst Du nicht alle den Alkoholfahrten in die Schuhe schieben. Da sind auch noch ein paar andere Schuldige dabei.

7) willst Du doch wohl nicht ernsthaft Millionen(!) Autofahrer zu so etwas zwingen, um ... , sagen wir, mal hoch gegriffen, 2500 Tote retten, von denen Du noch nicht mal sicher bist, ob sie überhaupt dadurch zu retten sind?
Angesichts der Riesenmenge an Autos, die bei uns unterwegs ist, sind unsere Verkehrszahlen eh schon ungeheuer niedrig, so dass eine weitere Verringerung Einschränkungen erfordert, deren Nutzen in keinem Verhältnis mehr zum Aufwand steht.

Es gibt sicher noch ein paar sinnvolle Änderungen, die für noch mehr Sicherheit sorgen, ohne die Rechte der Autofahrer einzuschränken. Diese gehört nicht dazu.

8) bei Deiner Art der Argumentation kannst Du den Individualverkehr eigentlich gleich streichen und das Autofahren in eine automatische, strassengebundene Version der Eisenbahn verwandeln, denn Individualverkehr wird immer mehr Fehler und damit Tote und Verletzte erfordern als automatisch gelenkter solcher.
Das gilt übrigens auch für Fussgänger, weswegen wir dann konsequenterweise auch dort eine entsprechende Regelung haben müssten.

Da sag´ ich übrigens gerade was!
Weisst Du, wieviele betrunkene Fussgänger tödliche Autounfälle verursachen?


Einzig die Versicherungen würden sich freuen, könnten sie doch von Leuten, die den Alkostopper nicht eingebaut haben, höhere Prämien verlangen und bei allen möglichen Unfällen ohne eingebauten Tester eine automatische Mitschuld an den Fahrer verteilen und weniger zahlen. Klasse!




Du bist einer von den Leuten, die sich der Illusion hingeben, dass man mit geeigneten Massnahmen die Zahl an Opfern auf Null schrauben kann, stets verkennend, dass sich im gleichen Mass, wie an einer Stelle Gefahren vermindert werden, sich an anderer Stelle welche auf tun - und sei es auch nur, dass die Leute die Gefahr willentlich suchen, weil sie anderswo verschwunden ist.
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30.11.2006 21:53 Uhr von worliwurm
 
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ist völliger Unsinn weil: derzeit Drogenfahrten wesentlich höher in Mode sind.
Da hilft das Röhrchen nicht ;)
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30.11.2006 22:52 Uhr von borgir
 
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super: idee. mal eine sinnvolle technische spielerei die man sich hat einfallen lassen...glückwunsch

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