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Der Flughafen Frankfurt kann ausgebaut werden: Chemieunternehmen Ticona zieht um

Am heutigen Mittwochmorgen teilte die Fraport AG mit, dass es eine Einigung im Streit um den Flughafenausbau gibt. Das Chemieunternehmen Ticona, das in der Einflugschneise liegen würde, soll 650 Millionen Euro bekommen für einen Umzug des Unternehmens.

20 Millionen Euro erhält Ticona noch in diesem Jahr, um mit den Umzugsplanungen zu beginnen. Die Mitarbeiter, die nicht in das neue Werk mitziehen, werden in eine vom Land Hessen mitfinanzierte Beschäftigungsgesellschaft übernommen.

Der Flughafen Frankfurt benötigt die neue Landebahn, um wettbewerbsfähig zu bleiben und will damit seine Kapazität um 50 Prozent steigern. Der Ausbau des Flughafens, der drei Milliarden Euro kostet, soll bis 2010 fertig gestellt werden.


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WebReporter: miefwolke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankfurt, Flughafen, Chemie
Quelle: www.rhein-main.net

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2006 09:42 Uhr von miefwolke
 
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Habe im Radio gehört das sie nach Frankfurt ziehen was natürlich für die Beschäftigten das besten wäre oder sie wandern nach Osten aus,was ungünstig wäre für die Region.
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29.11.2006 10:45 Uhr von Hostal
 
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traurig: vermute doch sicher das sie das geld nehmen um in ein billig land umzuziehen..
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29.11.2006 16:12 Uhr von TeamKiller
 
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50% steigern?! Der Flughafen ist doch schon der größte in Deutschland, oder? Riesen Viech.... Also da will ich nicht inner nähe wohnen.... 50% mehr Kapazität bedeuten bestimmt auch 50% mehr Flugzeuge..das würd heißen... statt alle 3 Minuten... würde denn alle 2 Minuten ein Flieger landen..VIEL SPASS^^
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29.11.2006 17:54 Uhr von Mr.Gato
 
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Sehr schön: Und @Temakilla: So schlimm ist das auch net. Ich wohne in der Einflugschneise des Fraport und wirklich schlimm sind die anfliegenden Maschinen net (aber ständig präsent).

Und ausserdem sorgt der Ausbau für Erhalt (auch meinen) und Neugewinnung von Arbeitsplätzen.

Und... der Flughafen ist zwar der grösste in D, aber net der EU. Um sich weiterin behaupten zu können, ist der Ausbau notwendig.
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29.11.2006 17:54 Uhr von holgerm
 
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Nicht nur Deutschland, war Frankfurt nicht der größe Flughafen in ganz Europa? Persönlich hab ich nichts gegen den ausbau.

Aber was mich wundert, warum bekommt dieses 650 Millionen € nur für den Umzug oO.

Mir kann keiner weiß machen dass der Umzug soviel kosten wird.

"20 Millionen Euro erhält Ticona noch in diesem Jahr um mit den Umzugsplanungen zu beginnen."

Also ich würde die Planungen auch für 19 Millionen machen, also meldet euch ;)
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29.11.2006 18:08 Uhr von KaNuddel
 
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holgerm: ist doch klar, wenn ich dir jetz sage, ich geb dir 500 euro wenn du dir ne neue wohnung suchst machstes doch auch nicht ;)
für 5000 euro machstes dann wohl schon eher ;) und ein chemieunternehmen (welches vielleicht ja recht groß ist) will dann eben dementsprechend den umzug finanziert haben und ne "kleine" extra finanzspritze welche den umzug rentabel macht ;)
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29.11.2006 19:14 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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gute Autorenleistung: Hohes Lob für die gute Zusammenfassung.

Dafür aber scheint die Quelle an einigen Stellen etwas unglaubwürdig.
So spricht der Urheber des Artikel zwar von 650 Millionen Euro Zusatzkosten, gibt aber an einer weiteren Stelle bekannt, dass ein Pokerspiel um einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in Gang gebracht wurde. Das verwirrt auf den ersten Blick, wurde aber vom Autor gut augelöst (Chapeau!)

@holger:
Wenn ein komplettes Chemiewerk umziehen muss, weil ein (staatlich-dominierter) Flughafenbetreiber dies so entschieden hat, ist das nicht einfach nur ein Umzug mit ein paar Kartons und einem 7,5-Tonner.
Das Werk muss stillgelegt werden, Reststoffe aufwändig entsorgt und mögliche Kontaminationen abgebaut und anschließend renaturiert werden (dat kostet ohnehin).
Zum zweiten muss der komplette Standort umgesiedelt werden, dazu müssen riesige Areale erschlossen und versorgt werden (Elektrizität, Wasser u.a.). Gleichzeitig müssen die Versorgungsleitungen zum alten Standort rückgebaut werden. Die Kosten sind m.E. absolut realistisch eingeschätzt, zumal zusätzlich noch Produktionsausfallkosten entstehen.

Also: Wenn die Fraport-Verantwortlichen ungebingt expandieren wollen, müssen sie dem Chemiewerkbetreiber schon ein Angebot machen, wo er nicht Nein sagen kann (der Vergleich zum "Paten" ist purer Zufall).

@MrGato: Ich gebe Dir Recht: Flughäfen expandieren, nicht nur in Frankfurt. Auch am Köln-Bonner Flughafen wurde vor einiger Zeit eine so genannte "Querwindbahn" gebaut. Sie führt dazu, dass bislang vom Fluglärm verschonte Stadtteile im Westen der Stadt nun in die Einflugschneise geraten sind. In diesem Fall steht die Sicherung und der Ausbau von Arbeitsplätzen gegen die betroffenen Anlieger, die nachts schlechter schlafen können. Das ist ärgerlich, aber hier geht es um eine ganz konkrete Kosten-Nutzen-Abwägung zugunsten der Arbeitsplätze. Obwohl selbst betroffen (vom Fluglärm) kann ich mit Expansionsplänen von Flughafenbetreiber (in diesem Fall Köln) leben.
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29.11.2006 19:28 Uhr von miefwolke
 
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@ holgerm @ Mr.Gato: Wenn du das Chemieunternehmen Ticona mal gesehn hast wirst du vielleicht den gedanken haben *Was nur so wenige Millionen*

Das Unternehmen ist RIESIG...

Das Problem liegt darin das die nicht nur Umziehen müssen sondern das ganze mitnehmen oder woanders neu Bauen müssen.

und @ Mr.Gato.....Ich wohne auch in der Einflugschneisse und stimme dir zu das man sich dran gewöhnt das da irgendwas ist :o)
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29.11.2006 19:28 Uhr von TeamKiller
 
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@Mr.Gato: achso!
War da mal inner Nähe bei Bekannten zu Besuch.. da flogen echt viele Flugzeuge rum Oo :D
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30.11.2006 00:06 Uhr von designkey
 
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Vorteile des Ausbaus überwiegen! Es tut mir ja auch Leid für die Anwohner aber der Ausbau ist wirklich sehr wichtig für Deutschland!

Arbeite selber am Flughafen (Nicht bei der Fraport - öffentlicher Dienst)
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30.11.2006 01:55 Uhr von Flowi
 
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Ich wohne uch direkt am Flughafen FFM. Was die 650 mille angeht ist noch nicht alles. Da müssen die Altlasten der Erde entsorgt werden und dies und das..
Aber macht Euch mal keine Gedanken....
Da gibts billig - Länder wie China und die kaufen dann den Sch.... für billig Geld auf um unseren"Dreck" zu "entsorgen" bzw. wieder aufzubauen....

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