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Informatik bei Studenten immer unbeliebter

In Deutschland findet die Informatik bei Studenten und Studentinnen immer weniger Beliebtheit. Laut Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM wurden für das Jahr 2006 nur 27.000 neue Anmeldungen registriert.

Im Jahr 2000 wurden mehr als 38.000 neue Anmeldungen registriert, was auf ein allgemein starkes Interesse der Menschen am Internet zu dieser Zeit zurückzuführen ist.

Fünf Jahre später war das Interesse schon stark geschwunden und nur noch 29.100 Studenten haben sich an deutschen Universitäten eintragen lassen. Für die Studenten bedeutet dies eine erhöhte Chance einen Job zu ergattern, so BITKOM.


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WebReporter: envio
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Student
Quelle: www.heise.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2006 14:45 Uhr von drgary
 
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Wer braucht schon Computer...geht auch mit Papier! Informatiker braucht heute kein Mensch mehr! Der Trend geht sowieso wieder hin zu Papier und Bleistift. Damit kann man viel schneller arbeiten und man schont dabei auch noch die Umwelt.




...Ende der Satire...
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28.11.2006 14:48 Uhr von vietasiation
 
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kein Wunder es hat sich jetzt langsam rumgesprochen, dass Informatik nicht am PC, sondern mit Papier/Stift studiert wird.

Vor ein paar Jahren wollte jeder Laie Informatiker werden, weil er z.B. wusste wie man einen PC zusammenbaut, wie man Windows installiert oder wie man mit Delphi ein "Hello World Programm" schreibt. Erst im Studium merkten sie, dass man mit html doch nicht weit kommt und Schul-Mathe ein Witz war...

Soweit ich weiß hat Informatik auch die höchste Abbrecherquote oder?
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28.11.2006 14:53 Uhr von tobo81
 
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Würd ja gerne nur hab ich einen Job und müsste erstmal monatlich locker 300€ für ein Abendstudium bezahlen...
Dadurch habe ich natürlich kein Geld mehr für andere Wünsche und Träume!!
Außerdem schreckt mich der Mathe-Block doch ein wenig ab!!!!
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28.11.2006 14:53 Uhr von mpex3
 
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@vietasiation: Ja, da hast du recht. Hat die höchste Quote, ich zähle übrigens dazu ;)
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28.11.2006 15:03 Uhr von Whitechariot
 
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@ vietasiation: Das mit der (zuvor eigentlich als eher schwer empfundenen) Schulmathematik kam mir dann auch auf einmal so vor... alerdings durchgebissen ;-).

---
Allgemein zu der News: ich denke, die Aussage, dass im Informatikbereich gute Job-Chancen bestünden, gab es vor einigen Jahren auch schon. Auch das wird sicherlich dazu geführt haben, dass sich zwischenzeitig viele dafür entschieden haben, auch bei eher geringerer Eignung. Irgendwann spricht es sich dann aber doch herum, dass das kein Zuckerschlecken ist und nach und nach werden es weniger Interessenten, was wiederum die beruflichen Aussichten verbessert ...und den Kreislauf unter Umständen wieder vorne beginnen lässt.

Andere Sichtweise der Dinge: Qualifizierte Fachkräfte gibt es generell in Deutschland immer weniger... und dass es Jobs gibt, die trotz Millionen von Arbeitslosen nicht besetzt werden können, wird wohl eher zunehmen als abnehmen.
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28.11.2006 15:29 Uhr von JayAge
 
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@tobo81: ist das abendstudium tatsächlich so teuer?
das normale kostet doch nur(?) 500€ pro semester
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28.11.2006 15:53 Uhr von traveler25
 
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ich war mal imatrikuliert, gneau ein semester. aber da die mathelehrer in der schule schon so schlecht waren, hab ich da natürlich überhaupt nichts mehr verstanden. :o(
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28.11.2006 15:55 Uhr von Cpt.Proton
 
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Schlechter Matheunterricht an den Schulen
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28.11.2006 16:03 Uhr von derlordhelmchen
 
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@drgary: Naja Umweltfreundlicher ist es ja nicht auf Papier zuschreiben als auf dem Laptop. Ich selber studiere Informatik und muss sagen, das viel gelernt wird, was man später einfach nicht braucht.
Ich denke immer noch, dass wenn ich mein Studum beendet habe ich nicht wirklich besser Programmieren kann als vorher (verliere aber dabei Jahre nur um ein Zettel zu bekommen wo draufsteht das ich Informatiker bin).

Gruß
derlordhelmchen
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28.11.2006 16:20 Uhr von Moloche
 
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wird auch Überbewertet: gibt auch so viele andere interessante Studiengänge.
Heutzutage schreit alles nach Informatik, die guten alten Naturwissenschaften bleiben immer mehr zurueck.
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28.11.2006 17:13 Uhr von king1
 
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an alle die keine ahnung haben: die leute die sich hier über informatik auslassen, haben allerdings alle kaum ahnung von dem wirklichen informatik studium.

wer weiss wie man einen pc zusammenbaut ist lange kein guter informatik student. es geht hier um 90% mathematik und wann kann man die mathematik bitte nicht anwenden? das studium ist vielseitig und später findet man mit einer hohen wahrscheinlichkeit einen guten job, denn die vertiefungsfächer kann man freiwählen und in der wirtschaft ist mathe auch gefragt.

hier war auch zu lesen "stift und papier" sei der trend... ich habe seitdem ich angefangen habe, nie einen computer gesehen und es wird alles per papier abgefragt und notiert...
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28.11.2006 17:36 Uhr von Phoebe5035
 
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informatik wäre meine zweite wahl gewesen: also ich hab geoinformatik studiert. wäre das allerdings nichts geworden, dann hätte ich informatik studiert. und wir hatten mathe und physik nur im grundstudium. war zwar jetzt nicht gerade super-einfach, aber auch nicht so, dass man daran zwangsläufig scheitern muss.
ein kumpel von mir hat informatik mit der fachrichtung intelligente systeme studiert - und die firmen bewerben sich bei ihm! er ist vor etwa 5 jahren fertig geworden, und kriegt zur zeit pro woche 2 bis 3 anfragen von firmen.
mein freund studiert auch informatik, aber mit der fachrichtung digitale medien. und er hatte mit mathe und physik auch ganz große probleme. allerdings hat er sich mit diesen fächern noch nie wirklich anfreunden können, daher war das nun nicht überraschend. aber er hat´s geschafft und nächstes jahr wird er dann wohl hoffentlich endlich fertig.
und je weniger informatik-studenten, desto besser für meinen bruder, denn der fängt (auf meine empfehlung hin) nächstes jahr auch an intelligente systeme zu studieren :)
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28.11.2006 18:29 Uhr von WooMaker
 
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naja Also als neues Pen&Paper-Rollenspiel würde ich Informatik nicht bezeichnen. ;) Studiere selbst jenes Fach und es ist zwar theorieorientierter als manch einer denken möchte, jedoch wird auch viel am Pc gearbeitet. Persönlich kann mir sowas nur recht sein. Wir haben z.B. meist in den Vorlesungen (außer in bestimmten Fächern) nur um die knapp 15 Studenten. Daher ist es auch für den Dozenten leichter Fragen zu beantworten und dies kommt natürlich auch dem Studenen zu gute. Beziehend auf die Situation sieht es dann jedoch nicht mehr so rosig aus.
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28.11.2006 19:04 Uhr von der nihilist
 
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Werd Fachinformatiker: Ich mach grad ne Ausbildung zum Fachinformatiker, zum studieren danach hab ich echt keine Lust, is mir viel zu schwer, glaubt ihr ich grieg auch mit der Ausbildung einen gescheiten beruf bei dem man akzeptabel Geld veridient?
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28.11.2006 19:17 Uhr von bueyuekt
 
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@derlordhelmchen: Ehm, im Informatikstudium lernst du ja auch
kein Programmieren!!!

Zudem sagt doch ein Studium etwas über deinen
Charakter aus...Sowas wie Ausdauernd, Fleissig
und so weiter....

Da geht es mehr darum, wenn ich einen abge-
schlossenen Informatikstudenten habe und einen
abgebrochenen Informatikstudenten, dann sagt das
doch schon viel aus, oder??
einstell
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28.11.2006 19:20 Uhr von Jimyp
 
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weil’s halt einfach ein Fach für Mathe-Freaks ist! Theorie, Theorie und nochmals Theorie! So sieht der größte Teil des Studiums aus. Wer dafür kein wirkliches Interesse hat, wird wegen des Schwierigkeitsgrades und des extrem langweiligen Stoffes schnell aufhören!
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28.11.2006 20:00 Uhr von Chimaira911
 
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so schwer isses nun auch wieder nicht Ich studiere Wirtschaftsinformatik(Uni) und muss sagen dass ich die "Angst" vor der Informatik überhaupt nicht nachvollziehen kann...

Wir hatten zwar bisher fast alle Vorlesungen (auch z.B. theo. Inf.) mit den "richtigen" Infos zusammen und die Abbrecherquote nach 3 Semestern ist mit ca. 60 % recht hoch, allerdings sind eigentlcih alle, die das Studium von Anfang an ernst genommen haben, halbwegs fleissig und nicht auf den Kopf gefallen sind noch mit dabei..

Klar muss man eine Vorliebe für Mathe/Logik/Formalismen haben, aber das sollte einem Info-Studenten ja eigentlcih schon vorher klar sein...

Zum Thema programmieren : Gerade an der Uni ist es so, dass man Tonenweise Konzepte und Algorithmen um die Ohren gehauen bekommt, der eigentliche Programmierunterricht aber relativ kurz kommt... (aber nicht zu kurz wie ich finde)
Das bleibt einem dann eben für Selbststudium abends nach der Uni... da kann man scih dann auch an so profanen Dingen wie grafischen Oberflächen versuchen (<--sinnloser Schnickschnack :-) )

Also.. nur keine Angst..
andererseits, mit jedem Abbrecher steigen meine Chancen..
Hurra...

Schönen Abend noch
Chimaira



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28.11.2006 20:07 Uhr von DemonBuster
 
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Bei diesen Lehrern: vergeht einem der Spaß. Mal ganz im Ernst, bis jetzt waren alle meine Info-Lehrer komplette Flachpfeifen, vom Thema noch weniger Ahnung als ich selber, selbst diejenigen welche Info studiert haben. Hampeln da gleich mit irgendwelchen komplexen Bibliotheken und OOP rum, ohne jemals auf das Grundlegende zurueckzukommen. Wenn ich das nicht selber schon vorher gewusst haette, waer ich wohl kaum mitgekommen.
Zusaetzlich noch einen beschissenen Lehrplan. Java und SQL. Kein Kommentar.
Kein Wunder, dass Schueler sich immer weniger mit dem Fach identifizieren koennen bei solchen Maengeln. Ich mach auch lieber was anderes, als selbst so ein Versager zu werden.
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28.11.2006 20:20 Uhr von NetCrack
 
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Die Vertiefungsrichtungen nehmen aber zu so zum Beispiel Medien- und Wirtschaftsinformatik. Daher kommt sicher auch der Schwund bei der allgemeinen.
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28.11.2006 20:22 Uhr von Phoebe5035
 
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@ DemonBuster: mensch hast du ein glück!
zu meiner schulzeit hatten wir in informatik dateien-erstellen-und-speichern, adressen-schreiben-und-schön-formatieren und einfachste-summenfunktionen-in-tabellenkalkulationen. in der sekundarstufe II hatten wir dann eine-eigene-html-seite-erstellen, einfache-dos-befehle-ausführen, dbaseIV-eingabemasken und simple-turbo-pascal-programme-schreiben. naja, und dann eben noch so zeug wie sortieralgorithmen und vorträge über abhörsicherheit.
ich wäre echt froh gewesen, wenn man uns damals etwas über SQL oder Java erzählt hätte, dann hätte ich wenigstens ansatzweise verstanden, was uns mein ehemaliger angewandte/praktische informatik professor versucht hat näherzubringen und hätte mir nicht alles im selbststudium erarbeiten müssen.
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28.11.2006 22:09 Uhr von Mithandir
 
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@der nihilist: Wenn du ein Schlauer Kopf bist ,kannst du bestimmt auch mit ner Ausbildung viel Geld verdienen, besonders wenn du ne gute Idee hast, aber generell wirst du wohl ausgebeutet werden so nach dem Motto "für 40 Std bezahlt und 60 Std gearbeitet". Es ist soviel ich weiß auch gar nicht mal so selten in der Branche und wohl verstärkt bei Fachkräften.
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28.11.2006 22:57 Uhr von wdsl
 
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Bin Froh inof zu Studieren: Hi,
also bei uns auf der FH läuft es so ab das es immer einen theoretischen Teil gibt in dem man Prüfungen schreibt und einen Praktischen um sich für die Prüfung zu Qualifizieren. Finde ich ne gute Idee. Ist viel Theorie, aber genau so viel damit man auch weis für was man es macht.
(Ok es gibt auch voll theoretische Fächer, aber dann sieht man meistens den Sinn in anderen Fächern)

mfg
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28.11.2006 23:27 Uhr von indoxo
 
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Ich hab mich auch immer gefragt während des Informatikstudiums was das eigentlich mit Computern zu tun hat, hätte ich auch gleich Mathematik studieren können...
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29.11.2006 00:03 Uhr von denksport
 
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Bestimmt hohe Konkurrenz: Informatik ist doch recht beliebt und es gibt auch viele Ausbildungsberufe in diesem Fach. Logisch, dass da eben bisschen mehr gesiebt wird, schlimm finde ich es wenn Studenten im 6. Semester oder ähnlich "rausgeprüft" werden, obwohl diese sonst ganz gut aufgestellt sind. Für diese Art von Studienabbrechern existieren recht wenig Alternativen... weiss auch nicht, wieviel Mathe notwendig ist, nicht jeder Sprachstudent muss auch Latein perfekt beherrschen (?) Gibt bestimmt auch Anwendungen, wo man keine Differentialgleichungen 6. Ordnung oder ähnliches braucht und trotzdem wichtig sind und evtl. nicht behandelt werden. Andererseits, es handelt sich eben um ein Studium und nicht irgendwie nur Facharbeiterkenntnisse um irgendwas basteln zu können. Aber Beispiel mp3-Algorhitmus, ist bestimmt ohne höhere Mathe nicht nachvollziehbar (Keine Ahnung habe :)
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29.11.2006 00:06 Uhr von DOMM
 
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WARUM WOHL??
Das ist so "schwer"

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